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  • Fortitudo

mehr als 1000 Beiträge seit 13.03.2001

Also bleibt noch weniger vom Lohn für Lebensmittel, Handel, Dienstleister...

Die Leute wollen und werden Auto fahren.
Ob E oder nicht: Wenn´s teurer wird, bleibt anderer Konsum auf der Strecke. Gilt auch für Firmenwagen und damit die Investitionsbereitschaft und Steueraufkommen bei den Unternehmen.
Die deutschen/europäischen Autobauer werden weiterhin nix Bezahlbares liefern (nix Frugal-Pkw, nie nich!), und Importe werden teurer. Folglich bleibt nach Pkw weniger vom Lohn.
Und ja, weniger Autos wird es auch geben, vor allem weniger E-Autos. Dementsprechend wird der Ausbau der Ladeinfrastruktur weniger attraktiv und vielleicht gar weniger akzeptiert.

Mit Strafzöllen rettet man zwar (aufschiebend) Arbeitsplätze und Manager-Boni bei "MBMVWStellantis und Co.", am besten noch mit weiteren Subventionen wie Abwrackprämien, aber gewiss nicht das Land oder die EU.

Denn man sollte gleich noch weitere Agrar-Subventionen und diverse Insolvenzgelder in anderen Branchen einplanen. Von Mineralölsteuer geht´s aber nicht, wird ja weniger.

Die Chinesische Regierung wird schon einen Weg finden, Salz in die Wunden zu streuen, vielleicht z.B. mit Exportzöllen auf Arzneimittel-Vorprodukte (da haben wir Mangel).

Und bei einem Handelskrieg sehen wir mal richtig alt aus: Die Chinesen haben das, was die Welt will, braucht und/oder zum chinesischen Preis kaufen würde. Und was sie dringend von uns brauchen... ist in absehbarer Zeit in China herstellbar.

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