Marcel Leutenegger schrieb am 16.07.2022 16:37:
Die EU löste langfristige Energielieferverträge mit festen Preisen durch Ankäufe am Spotmarkt ab, was bei begrenztem Angebot und steigender Nachfrage höchstens kurzfristig günstiger ist. Vermutlich verdien(t)en sich die Spotmarkt-Makler dumm und dusslig, während die Zeche der EU-Bürger zahlt. Deshalb zogen die Energiepreise schon seit geraumer Zeit massiv an.
Die absehbare Versorgungskrise führt jetzt zusätzlich zu einer Vervielfachung der Energiepreise. Das ist ein direktes Resultat der EU-Sanktionen gegen Russland.
Die Sanktionen könnten morgen ersatzlos gestrichen werden, wäre der Wille dafür vorhanden und wäre das Wohl der EU-Bürger für die EU-Kommission massgebend. Die kurzfristigen Lieferverträge lassen sich aber nicht mehr ohne massiven Aufpreis durch Langfristige ablösen.
Gute Zusammenfassung nur der letzte Abschnitt wird nicht funktionieren weil da der Ami mehr als ein Wörtchen mitzureden hat. Die Sanktionen und der Verfall der europäischen Wirtschaft sind für die US Industrie ein Segen und wie heißt es so schön - America first ! Die EU-Bürger haben da nichts zu melden und für günstige langfristige Lieferverträge müsste sich die aktuelle politische Kaste kriechend nach Moskau begeben und im Kreml sehr weitgehende Zugeständnisse inklusive der gesamten Ukraine als Opfergabe anbieten. Obamas Äußerung Russland sei nur eine Regionalmacht hat sich wohl kaum bestätigt wenn mehr als die Hälfte der Welt nichts von den westlichen Sanktionen hält und weiterhin gute Geschäfte mit Russland tätigt.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.07.2022 10:37).