Prager Münzkonsortium schrieb am 16.07.2022 17:03:
Immer nur den billigsten Anbieter zu nehmen macht - siehe heutige Situation - erpressbar. Daher ist zumindest eine gravierende Reduktion bei einem Anbieter, der einen zu großen Anteil hat, zwingend um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten.
Diese haben die Vorgängerregierungen - wie so vieles - völlig außer Acht gelassen. Versorgungssicherheit hat immer ihren Preis und steigert immer die Kosten. Wer aber meint darauf verzichten zu können, spielt mit dem Feuer.
Der "deindustrialisierte" Westen? Spinnen Sie. Schauen Sie sich an, wo die Industrie in D liegt. Wo die Autoindustrie, der größte Chempark der Welt, die Maschinenbauer etc. Die haben nur Zweigstellen im Osten.
Der Einkauf von LNG ist auch nicht die Lösung, sondern der Umstieg auf die Erneuerbaren, der von den Vorgängerregierungen völlig zum Einschlafen gebracht wurde. Das reduziert nachhaltig unsere Energieimportrechnungen! Statt Öl, Gas, Kohle eigene Energie. LNG wird nur eine Übergangslösung - und ggf. für die Industrie, bis diese auf Wasserstoff umgestellt ist.
Nach diesem Winter werden wir uns Erneuerbare möglicherweise gar nicht mehr leisten können.