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    • foobar

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2000

    Antwort auf Impfschutz von Daniel Unruh.

    Daniel Unruh schrieb am 30.06.2021 13:35:

    Zumsteinspitze schrieb am 29.06.2021 22:15:

    Bernd Carle schrieb am 29.06.2021 21:44:

    Ja, denn auch Geimpfte können mit dem Virus infiziert sein. Die Impfung schützt nicht vor einer Infektion,sondern (vorläufig) nur vor einer schwereren Erkrankung.

    Aber auch nur bedingt....

    Laut den Tests für die Zulassung schützen die Impfstoffe zu rund 90% vor den Symptomen einer leichten Erkrankung. Über schwere Erkrankungen gibt es keine Daten.

    Falsch. Die Impfung schützt vor schweren Erkrankungen und dazu gibt es bereits einige Studien, z.B. die hier: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/02/22/94-prozent-weniger-klinikaufenthalte-nach-erster-astrazeneca-impfdosis

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    • wrmulf

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.09.2007

    Antwort auf Re: Impfpass und trotzdem in Quarantäne? von foobar.

    foobar schrieb am 30.06.2021 16:32:

    wrmulf schrieb am 30.06.2021 13:12:

    Wie groß ist denn das Risiko, dass ein Gesunder einen anderen Gesunden krank macht?

    Du hast das Problem nicht verstanden. Wenn man wüßte, wer gesund ist oder nicht, hätte man kein Problem mit Corona.

    Deine Frage hätte deshalb lauten müssen:

    "Wie groß ist denn das Risiko, dass ein vermeintlich Gesunder einen anderen Gesunden krank macht?"

    Und dann spielt es eine Rolle, ob der vermeintlich Gesunde geimpft oder negativ getestet ist oder nicht.

    Bei derzeit angenommenen 1000 Fällen (viel zu hoch) pro Tag und einer Dunkelziffer von 10 (viel zu hoch) ergibt sich folgende Rechnung:

    1000*10/83.000.000*100% = 0,012%

    Ein beliebiger Deutscher ist derzeit mit einer Wahrscheinlichkeit von max. 0,012% krank infiziert. Als die Anzahl Fälle bei ca. 40.000 pro Tag lag, betrug dieser Wert nach derselben Rechnung 0,48%.

    Menschen, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5-99,99% gesund sind, werden behandelt, als wären sie krank. Bis sie das Gegenteil beweisen. Das das Ereignis "jemand steckt jemand anderen an" auch in der Praxis sehr selten ist, sieht man daran, dass R nie viel größer als 1 war. Zu keinem Zeitpunkt seit dem 01.04. hat jemand (rechnerisch) mehr als 1,5 Personen angesteckt.

    https://www.corona-in-zahlen.de/r-wert/

    [Der auf diese Weise gewonnene R-Wert ist natürlich stark fehlerbehaftet, da eine Verdopplung der Anzahl Tests bei gleichbleibendem Infektionsgeschehen eine Verdopplung von R entspricht. Die Anzahl Tests und auch die Testkriterien wurden laufend geändert.]

    Der größte Teil der Infektionen findet dann auch noch in Clustern statt und eben nicht durch zufällige Begegnungen. So sorgten z.B. "Ausbrüche" allein in Pflegeheimen in der Spitze für > 40% aller Fälle.

    Zum Thema "albernes Herumgeteste an Symptomlosen" habe ich woanders noch etwas geschrieben:

    https://www.heise.de/forum/p-39176751/

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