Die Geburtshelfer der Krise, die sie ja selbst sehenden Auges herbeigeführt haben, versuchen verzweifelt, die Auswirkungen ihre Fehlleistungen abzufedern, und obwohl sie sich auf die devote Unterstützung besonders der Gebührenfinanzierten verlassen können, gehen immer mehr von der Fahne, da wird mittlerweile wohl auch der eine oder andere Grünenwähler dabei sein.
Es ist erstaunlich, dass es außerhalb des abhängigen Medienbetriebs immer noch Verständnis für die schwer nachvollziehbaren Fehlgriffe der Koalition gibt, schließlich treffen die Sanktionen, die als Wirtschaftskrieg gegen Russland daherkommen, mittlerweile die Bürger ins Mark und treiben Hundertausende in die Armut.
Wenn diese Administration nicht den Mut findet, den Wirtschaftsboykott auf seine Sinnhaftigkeit hin zu hinterfragen, hat sie gute Chancen, sich als die verheerendste Regierung in der Geschichte der Bundesrepublik zu erweisen.
Der Versuch des Kurierens an Symptomen und das Herumdokterns an einem (toten?) Gaul wirkt hilflos ineffizient und untergräbt das Vertrauen selbst in diejenigen, die derzeit angeblich durch ihre Beliebtheit alle Rankingrekorde brechen.
Wenn die Lage nicht so ernst wäre, könnte man ob des angerichteten Chaos in brüllendes Gelächter ausbrechen. Aber das wäre nicht angemessen, denn noch immer werden die, die diplomatische Vermittlungs-Schritte und eine Deeskalation anmahnen, als lumpenpazifistische Putinversteher verunglimpft. Und natürlich geht der Krieg weiter, der nach wie vor das Potential hat, mehr als nur Europa in Schutt und Asche zu legen.
Da insbesondere die Anführer der Grünen einen streng russophoben Kurs verfolgen, der in seiner radikal - transatlantischen Ausrichtung im Pentagon zu Hause sein könnte, wäre es an der Zeit, auch in der ehemals friedensbewegten Partei ein Umdenken anzumahnen. Rachegedanken, Wut oder ideologiegeschwängerte Emotionen sollten nicht die Grundlage weitreichender politischer Entscheidungen sein dürfen.