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mehr als 1000 Beiträge seit 27.04.2017

Der Wert einer Währung hat nichts mehr...

... mit der Wirtschaftskraft des Landes zu tun. Oder ob diese durch irgendetwas hinterlegt ist. (zB Gold)
Es ist der Glauben an die Währung.
Je mehr Menschen daran glauben, dass sie ihre realen Ware gegen dieses Stück Papier (bildlich gesprochen) eintauschen können, desto stabiler ist die Währung.

Vielleicht nur ein Kieselstein gegen den Glauben an den Dollar. Aber es wird irgendwann ein Kieselstein sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

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    • DasWoelfchen

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.01.2003

    Antwort auf Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von Lordcommander.

    Lordcommander schrieb am 16.04.2023 23:14:

    ... mit der Wirtschaftskraft des Landes zu tun. Oder ob diese durch irgendetwas hinterlegt ist. (zB Gold)
    Es ist der Glauben an die Währung.
    Je mehr Menschen daran glauben, dass sie ihre realen Ware gegen dieses Stück Papier (bildlich gesprochen) eintauschen können, desto stabiler ist die Währung.

    Vielleicht nur ein Kieselstein gegen den Glauben an den Dollar. Aber es wird irgendwann ein Kieselstein sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Nachdem der Rest der Welt am Beispiel der russischen Auslandskonten vor Augen geführt bekam, wie zuverlässig das westliche Finanzsystem ist, könnte das einen nicht unerheblichen Vertrauensverlust nach sich gezogen haben.

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    Antwort auf Re: Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von DasWoelfchen.

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    • Zumsteinspitze

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    Antwort auf Gesperrter Beitrag von -.

    Aufklärer schrieb am 17.04.2023 06:40:

    Es geht immer nur darum, Abhängigkeiten zu schaffen. Kontrollierst du die Schulden eines anderen, hast du mehr Macht, als wenn du sein Vermögen kontrollierst.

    Der Spruch war mal umgekehrt: Wenn du 10.000 Schulden hast, hast du ein Problem, wenn du 1 mio Schulden hast, hat die Bank ein Problem. Wer kann sich noch an den "Baulöwen" Schneider erinnern?

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    Antwort auf Re: Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von Zumsteinspitze.

    Zumsteinspitze schrieb am 17.04.2023 07:32:

    Aufklärer schrieb am 17.04.2023 06:40:

    Es geht immer nur darum, Abhängigkeiten zu schaffen. Kontrollierst du die Schulden eines anderen, hast du mehr Macht, als wenn du sein Vermögen kontrollierst.

    Der Spruch war mal umgekehrt: Wenn du 10.000 Schulden hast, hast du ein Problem, wenn du 1 mio Schulden hast, hat die Bank ein Problem. Wer kann sich noch an den "Baulöwen" Schneider erinnern?

    Ich. Aber ich fand Bernard L. Madoff cooler.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2023

    Antwort auf Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von Lordcommander.

    Lordcommander schrieb am 16.04.2023 23:14:

    ... mit der Wirtschaftskraft des Landes zu tun. Oder ob diese durch irgendetwas hinterlegt ist. (zB Gold)
    Es ist der Glauben an die Währung.
    Je mehr Menschen daran glauben, dass sie ihre realen Ware gegen dieses Stück Papier (bildlich gesprochen) eintauschen können, desto stabiler ist die Währung.

    Vielleicht nur ein Kieselstein gegen den Glauben an den Dollar. Aber es wird irgendwann ein Kieselstein sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Viele Dinge in der Wirtschaft haben dann mit "Glauben" zu tun, Aktienkurse z.B. hätten dann deiner Interpretation auch nur was damit zu tun.
    Oder auch der Kurs von Rohstoffen... Wer weiß denn schon was ein Kg Gold wirklich für einen "Wert" hat... sind es die 500 USD von 1987 oder sind es die aktuellen 2000 USD?
    Was Du hier machst ist eine zu starke Vereinfachung und die hat dann am Ende keine Aussagekraft mehr.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2023

    Antwort auf Re: Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von odenter.

    odenter schrieb am 17.04.2023 08:29:

    Zumsteinspitze schrieb am 17.04.2023 07:32:

    Aufklärer schrieb am 17.04.2023 06:40:

    Es geht immer nur darum, Abhängigkeiten zu schaffen. Kontrollierst du die Schulden eines anderen, hast du mehr Macht, als wenn du sein Vermögen kontrollierst.

    Der Spruch war mal umgekehrt: Wenn du 10.000 Schulden hast, hast du ein Problem, wenn du 1 mio Schulden hast, hat die Bank ein Problem. Wer kann sich noch an den "Baulöwen" Schneider erinnern?

    Ich. Aber ich fand Bernard L. Madoff cooler.

    Also ich halte Jérôme Kerviel auch für spannend, immerhin war er nur ein kleines Lichtlein und hat dabei aber "großes" bewegt. ;-)

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    mehr als 1000 Beiträge seit 27.04.2017

    Antwort auf Re: Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von .

    HS1982 schrieb am 17.04.2023 08:30:

    Lordcommander schrieb am 16.04.2023 23:14:

    ... mit der Wirtschaftskraft des Landes zu tun. Oder ob diese durch irgendetwas hinterlegt ist. (zB Gold)
    Es ist der Glauben an die Währung.
    Je mehr Menschen daran glauben, dass sie ihre realen Ware gegen dieses Stück Papier (bildlich gesprochen) eintauschen können, desto stabiler ist die Währung.

    Vielleicht nur ein Kieselstein gegen den Glauben an den Dollar. Aber es wird irgendwann ein Kieselstein sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Viele Dinge in der Wirtschaft haben dann mit "Glauben" zu tun, Aktienkurse z.B. hätten dann deiner Interpretation auch nur was damit zu tun.
    Oder auch der Kurs von Rohstoffen... Wer weiß denn schon was ein Kg Gold wirklich für einen "Wert" hat... sind es die 500 USD von 1987 oder sind es die aktuellen 2000 USD?
    Was Du hier machst ist eine zu starke Vereinfachung und die hat dann am Ende keine Aussagekraft mehr.

    Findest Du Glauben ist eine einfache Sache?
    Glaube ist nicht rational. Deshalb wesentlich schwieriger zu beurteilen, als z. B. Mathematik.
    Ich denke, dass die Wirtschaft eher mit Glauben zu tun hat, als mit rationalem Handeln macht es viel komplizierter.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2023

    Antwort auf Re: Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von Lordcommander.

    Lordcommander schrieb am 17.04.2023 09:29:

    HS1982 schrieb am 17.04.2023 08:30:

    Lordcommander schrieb am 16.04.2023 23:14:

    ... mit der Wirtschaftskraft des Landes zu tun. Oder ob diese durch irgendetwas hinterlegt ist. (zB Gold)
    Es ist der Glauben an die Währung.
    Je mehr Menschen daran glauben, dass sie ihre realen Ware gegen dieses Stück Papier (bildlich gesprochen) eintauschen können, desto stabiler ist die Währung.

    Vielleicht nur ein Kieselstein gegen den Glauben an den Dollar. Aber es wird irgendwann ein Kieselstein sein, der das Fass zum Überlaufen bringt.

    Viele Dinge in der Wirtschaft haben dann mit "Glauben" zu tun, Aktienkurse z.B. hätten dann deiner Interpretation auch nur was damit zu tun.
    Oder auch der Kurs von Rohstoffen... Wer weiß denn schon was ein Kg Gold wirklich für einen "Wert" hat... sind es die 500 USD von 1987 oder sind es die aktuellen 2000 USD?
    Was Du hier machst ist eine zu starke Vereinfachung und die hat dann am Ende keine Aussagekraft mehr.

    Findest Du Glauben ist eine einfache Sache?
    Glaube ist nicht rational. Deshalb wesentlich schwieriger zu beurteilen, als z. B. Mathematik.
    Ich denke, dass die Wirtschaft eher mit Glauben zu tun hat, als mit rationalem Handeln macht es viel komplizierter.

    Vermutlich hängt das ganz vom Level der Wirtschaft ab von dem Du da sprichst.
    Je größer die Summen um so eher wird es um den Glauben gehen und nicht mehr um rationales Handeln :-)

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    • spintronic

    975 Beiträge seit 02.10.2015

    Antwort auf Re: Der Wert einer Währung hat nichts mehr... von odenter.

    odenter schrieb am 17.04.2023 08:29:

    Ich. Aber ich fand Bernard L. Madoff cooler.

    Im Gegensatz zu den meisten Politikern wusste Madoff wenigstens was er tat.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.04.2023 12:23).

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