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Avatar von Sinerider
  • Sinerider

mehr als 1000 Beiträge seit 13.11.2020

Aus makroökonomischer Sicht

ist die Dollar-Dominanz im internationalen Handel ein schwerer ökonomischer Nachteil für die USA. Die Importgüter sind zwar sehr günstig, aber es gehen Industriearbeitsplätze verloren.

Noch wichtiger sind die chronischen daraus entstehenden Handelsdefizite wegen der Dollar-Überbewertung. So fuhr die USA im letzten Jahr ein Rekord-Defizit von über 1,3 Billionen Dollar ein.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/15635/umfrage/handelsbilanz-der-usa/#:~:text=Im%20Jahr%202022%20betr%C3%A4gt%20das,USA%20von%202012%20bis%202022.

Das muss durch eine gesamtwirtschaftliche Verschuldung ausgeglichen werden. Die Eurozone würde so etwas nicht überleben.

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  • Avatar von ondori
    • ondori

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2012

    Antwort auf Aus makroökonomischer Sicht von Sinerider.

    Sinerider schrieb am 16.04.2023 17:04:

    ist die Dollar-Dominanz im internationalen Handel ein schwerer ökonomischer Nachteil für die USA. Die Importgüter sind zwar sehr günstig, aber es gehen Industriearbeitsplätze verloren.

    Noch wichtiger sind die chronischen daraus entstehenden Handelsdefizite wegen der Dollar-Überbewertung. So fuhr die USA im letzten Jahr ein Rekord-Defizit von über 1,3 Billionen Dollar ein.

    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/15635/umfrage/handelsbilanz-der-usa/#:~:text=Im%20Jahr%202022%20betr%C3%A4gt%20das,USA%20von%202012%20bis%202022.

    Das muss durch eine gesamtwirtschaftliche Verschuldung ausgeglichen werden. Die Eurozone würde so etwas nicht überleben.

    Tja - und China ist einer der mächtigsten Gläubiger. Bisweilen brechen ja Banken zusammen, wenn zu viele Menschen sich erdreisten, zur gleichen Zeit Geld abholen zu wollen.
    --> umrunden die Chinesen demnächst mit ihren Wetterballons Fort Knox so wie die InselTaiwan?

    Ist das deutsche Gold übrigens inzwischen in DE angekommen - oder wurde es eingeschmolzen wie das vom Remmo-Clan geraubte?

    --> dem Barren ist es egal, ob er mit Degussa oder de Santis gestempelt wird😛

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  • Avatar von Frank Furter
    • Frank Furter

    277 Beiträge seit 24.11.2012

    Das sehen Sie etwas zu eng

    Antwort auf Aus makroökonomischer Sicht von Sinerider.

    Aus makroökonomischer Sicht ist die Dollar-Dominanz im internationalen Handel ein schwerer ökonomischer Nachteil für die USA. Die Importgüter sind zwar sehr günstig, aber es gehen Industriearbeitsplätze verloren.

    Nicht wenn der Dollar den Status der Weltleitwährung hat. Solange dem so ist, finden sich immer genug Abnehmer für das grün bedruckte Papier und die US-Treasuries, mit denen Handels- und Staatsdefizit finanziert werden. Die Dollars landen dann unter anderem in den Zentralbanken der Welt oder fließen als Anlagegelder in die USA zurück.

    Das mag langfristig eine zweifelhafte Sache sein. Aber das interessiert die Amis nicht, die fahren auf Sicht. Außerdem: „Et hätt noch immer jot jejange“. Sollte dennoch was schief laufen, so hat man ja immer noch die stärkste Streitmacht der Welt und treudoofe Vasallen in Europa und Fernost.

    Nach dem großen Dollarcrash, den ich in etwa 15 bis 25 Jahren erwarte, sind die Vereinigten Staaten bankrott. Außer im IT-Bereich, dem Finanz- und Rüstungssektor gibt es aktuell in der deindustrialisierten USA kaum eine konkurrenzfähige Branchen. Da würde auch eine deutliche Abwertung der Währung nicht viel helfen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.04.2023 18:11).

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  • Avatar von Cosmic Redshift
    • Cosmic Redshift

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.03.2020

    Antwort auf Aus makroökonomischer Sicht von Sinerider.

    Sinerider schrieb am 16.04.2023 17:04:

    Das muss durch eine gesamtwirtschaftliche Verschuldung ausgeglichen werden. Die Eurozone würde so etwas nicht überleben.

    Wer das Recht hat die Leitwährung zu drucken dem geht das am A.. vorbei.

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    • unbekannter Benutzer

    196 Beiträge seit 31.08.2022

    Antwort auf Aus makroökonomischer Sicht von Sinerider.

    Die USA sind schon schon ewig Importnation. Leisten können die sich das eben weil der Dollar Weltwährung ist. Wenn die Schulden zu hoch werden schmeißt man halt die Druckmaschinen an. Sehr praktisch.

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  • Avatar von marasek
    • marasek

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.11.2001

    Antwort auf Re: Aus makroökonomischer Sicht von Cosmic Redshift.

    Cosmic Redshift schrieb am 16.04.2023 19:23:

    Sinerider schrieb am 16.04.2023 17:04:

    Das muss durch eine gesamtwirtschaftliche Verschuldung ausgeglichen werden. Die Eurozone würde so etwas nicht überleben.

    Wer das Recht hat die Leitwährung zu drucken dem geht das am A.. vorbei.

    Natürlich, aber er wird halt immer abhängiger von dem Status. Letztlich ist das mittlerweile ein Ritt auf dem Tiger.

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