Wer die Ereignisse zur documenta 15 bereits im Vorfeld verfolgt hat, der wußte, dass hier ein Skandal mit Ansage auf die documenta zukam. Aber Künstlerkollektiv wie Ausstellungsleitung hatten während der Vorbereitungsphase Fragen, Stellungnahmen, Vorwürfe und selbst leiseste Kritik zur Seite gewischt, relativiert, verharmlost und erklärt, dass sehr stark Wert darauf gelegt werden würde, auch den Kontext der Ausstellungsstücke den Besuchern zu vermitteln zu wollen. Scheint nicht geklappt zu haben ...
Die "Entschuldigungen" im Nachhinein passen lediglich in dieses Bild der Relativierung und Verharmlosungen ...