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Avatar von Pnyx (1)
  • Pnyx (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

Begriff

Es ist schwierig einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden, für etwas was man absolut mit Antisemitismus parallelisieren muss. Alle im Artikel erwähnten sind ungenau und oder zu lang. Islamophobie z. B. ist pathologisierend. Man ist nicht krank, wenn man gegen Moslems hetzt, sondern ideologisch verpeilt, unterstützt strukturell rechten innen / aussen-Diskurs. Wir da drin, die da draussen.

Und auch wenn man einen fände, hätte man dann immer noch das Problem zu verhindern, dass er positiv besetzt würde. Es gab ja auch mal eine Zeit, in der Menschen stolz von sich sagten, sie seien Antisemiten. Besser wäre, einen übergreifenden Begriff zu prägen für diesen Ansatz an sich, in der Richtung 'Identitätenhass'.

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  • Avatar von Marius2
    • Marius2

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.04.2003

    "einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden"

    Antwort auf Begriff von Pnyx (1).

    Pnyx (1) schrieb am 07.01.2021 22:14:

    Es ist schwierig einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden,

    Der Begriff ist wohl tatsächlich unsinnig ...

    für etwas was man absolut mit Antisemitismus parallelisieren muss.

    ... jedoch aus einem anderen Grund. Offenkundig stammt der Islam gedanklich vom Christentum ab, dieses vom Judentum und dort hat man sich inhaltlich auch beim ersten bekannten Monotheismus bedient, dem Sonnenkult Amenophis IV, dessen Zweck augenscheinlich war die Macht der Priester zu brechen.

    Alle drei westlichen Monotheismen sind insofern politisch, als sie Gründung und Unterhalt eines Staates ideologisch stützen sollen. Allerdings ist der letzte bekannte Versuch einer Minderheit der Muslime im vorderen Orient krachend gescheitert. Dummköpfe.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (07.01.2021 23:31).

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  • Avatar von DasWort

    mehr als 1000 Beiträge seit 22.12.2017

    Wirf die Kontaktlinsen ein.

    Antwort auf "einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden" von Marius2.

    Was siehst du, dass du parallel zwischen Islam und Christentum sehen wolltest?

    Ganz kurz und knapp. Im Judentum ist der Auftrag dass Amalek ausgerottet gehört durchaus bekannt. Im Islam der Auftrag, die Ungläubigen auszurotten ((zwangs)Konvertierung, Ungläubigensteuer und Tod).

    Im Christentum der Auftrag, Nächsten- und Feindesliebe.

    Für viele der Übel und Mechaniken des Islam und dessen Mohamet wirst du Vorlagen und Parallelen im babylonischen Talmud finden, z.t. auch im AT.
    Nicht aber im Neuen Testament, dem Vorbild des Jesus, der die Grundlage des Christentum ist. Christentum, weil sie sich auf Christus beziehen.
    Der babylonische Talmud wiederum ist die Grundlage des heutigen Judentum, durch dessen Brenngläser -sofern überhaupt- das AT betrachtet wird und wurde erst nach der Zerstörung des Tempel niedergeschrieben.
    Auch sonst haben mit der Zerstörung des Tempel (wie sie in Daniel 9 vorhergesagt ist) die Israelitentümer aufgehört zu existieren. Der Alte Bund ist leer und tot, der Neue Bund lebt.

    Das ändert allerdings nichts daran, dass es kein Judentum im heutigen Sinne gab.

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  • Avatar von lfence
    • lfence

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.06.2019

    Antwort auf Begriff von Pnyx (1).

    Pnyx (1) schrieb am 07.01.2021 22:14:

    Es ist schwierig einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden, für etwas was man absolut mit Antisemitismus parallelisieren muss. Alle im Artikel erwähnten sind ungenau und oder zu lang. Islamophobie z. B. ist pathologisierend. Man ist nicht krank, wenn man gegen Moslems hetzt, sondern ideologisch verpeilt, unterstützt strukturell rechten innen / aussen-Diskurs. Wir da drin, die da draussen.

    Und auch wenn man einen fände, hätte man dann immer noch das Problem zu verhindern, dass er positiv besetzt würde. Es gab ja auch mal eine Zeit, in der Menschen stolz von sich sagten, sie seien Antisemiten. Besser wäre, einen übergreifenden Begriff zu prägen für diesen Ansatz an sich, in der Richtung 'Identitätenhass'.

    Ich habe selten so einen geschraubten Mist gelesen.

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  • Avatar von Nanook 23
    • Nanook 23

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.03.2019

    Identitätenhass

    Antwort auf Begriff von Pnyx (1).

    Beschreibt es recht gut, nur damit kann man den rechten nicht kommen.
    Die verstehen es falsch und pochen da auf die uebermenschliche identitaet der weissen rasse ohne die geringste ahnung zu haben wovon sie reden, und falls ahnung wollen bzw koennen sie es nicht.
    Da ist glaube ich bei den meisten braunhemden nichts zu machen.
    Mein opa sagte: dumm geboren und nichts dazu gelernt.
    Schon uebel, aber aber ich neige dazu dem opa (rip) recht zu gebe.
    Und ja, ich habe kein mitleid mit dummen faschisten.
    Beruht sicher auf gegenseitigkeit.
    MFG

    Pnyx (1) schrieb am 07.01.2021 22:14:

    Es ist schwierig einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden, für etwas was man absolut mit Antisemitismus parallelisieren muss. Alle im Artikel erwähnten sind ungenau und oder zu lang. Islamophobie z. B. ist pathologisierend. Man ist nicht krank, wenn man gegen Moslems hetzt, sondern ideologisch verpeilt, unterstützt strukturell rechten innen / aussen-Diskurs. Wir da drin, die da draussen.

    Und auch wenn man einen fände, hätte man dann immer noch das Problem zu verhindern, dass er positiv besetzt würde. Es gab ja auch mal eine Zeit, in der Menschen stolz von sich sagten, sie seien Antisemiten. Besser wäre, einen übergreifenden Begriff zu prägen für diesen Ansatz an sich, in der Richtung 'Identitätenhass'.

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  • Avatar von lfence
    • lfence

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.06.2019

    Antwort auf Identitätenhass von Nanook 23.

    Nanook 23 schrieb am 08.01.2021 09:24:

    Die verstehen es falsch und pochen da auf die uebermenschliche identitaet der weissen rasse ohne die geringste ahnung zu haben wovon sie reden, und falls ahnung wollen bzw koennen sie es nicht.

    Graem Dich doch nicht so sehr mein Freund, auch als PoC kannst Du unter Umstaenden noch einen wertvollen Beitrag zu unserer weissen Gesellschaft leisten! Lass Dich nicht aergern!

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  • Avatar von Propeller15
    • Propeller15

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.08.2013

    Antwort auf Re: Begriff von lfence.

    lfence schrieb am 08.01.2021 08:04:

    Pnyx (1) schrieb am 07.01.2021 22:14:

    Es ist schwierig einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden, für etwas was man absolut mit Antisemitismus parallelisieren muss. Alle im Artikel erwähnten sind ungenau und oder zu lang. Islamophobie z. B. ist pathologisierend. Man ist nicht krank, wenn man gegen Moslems hetzt, sondern ideologisch verpeilt, unterstützt strukturell rechten innen / aussen-Diskurs. Wir da drin, die da draussen.

    Und auch wenn man einen fände, hätte man dann immer noch das Problem zu verhindern, dass er positiv besetzt würde. Es gab ja auch mal eine Zeit, in der Menschen stolz von sich sagten, sie seien Antisemiten. Besser wäre, einen übergreifenden Begriff zu prägen für diesen Ansatz an sich, in der Richtung 'Identitätenhass'.

    Ich habe selten so einen geschraubten Mist gelesen.

    Für derartige Leute ist es wichtig, dass die Begrifflichkeit stimmt. Dazu gehören Verharmlosungstechniken, sowie Umdeutungstechniken. Die sorgen dafür, dass das eigene Weltbild möglichst lange vor Erschütterungen durch die Realität geschützt wird.

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  • Avatar von lfence
    • lfence

    mehr als 1000 Beiträge seit 07.06.2019

    Antwort auf Re: Begriff von Propeller15.

    Propeller15 schrieb am 08.01.2021 11:30:

    lfence schrieb am 08.01.2021 08:04:

    Pnyx (1) schrieb am 07.01.2021 22:14:

    Es ist schwierig einen treffenden und zugleich griffigen Ausdruck zu finden, für etwas was man absolut mit Antisemitismus parallelisieren muss. Alle im Artikel erwähnten sind ungenau und oder zu lang. Islamophobie z. B. ist pathologisierend. Man ist nicht krank, wenn man gegen Moslems hetzt, sondern ideologisch verpeilt, unterstützt strukturell rechten innen / aussen-Diskurs. Wir da drin, die da draussen.

    Und auch wenn man einen fände, hätte man dann immer noch das Problem zu verhindern, dass er positiv besetzt würde. Es gab ja auch mal eine Zeit, in der Menschen stolz von sich sagten, sie seien Antisemiten. Besser wäre, einen übergreifenden Begriff zu prägen für diesen Ansatz an sich, in der Richtung 'Identitätenhass'.

    Ich habe selten so einen geschraubten Mist gelesen.

    Für derartige Leute ist es wichtig, dass die Begrifflichkeit stimmt. Dazu gehören Verharmlosungstechniken, sowie Umdeutungstechniken. Die sorgen dafür, dass das eigene Weltbild möglichst lange vor Erschütterungen durch die Realität geschützt wird.

    Ich parallelisiere ja auch eine ganze Menge in der Softwareentwicklung, aber die "Parallelisierung von Antisemitismus und Antiislamismus" hat nun wirklich keinen wie auch immer gearteten Anwendungssinn, das ist pures Bullshitbingo der untersten Gesellschaftswissenschaftlerebene.

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  • Avatar von Propeller15
    • Propeller15

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.08.2013

    Antwort auf Re: Begriff von lfence.

    lfence schrieb am 08.01.2021 11:33:

    Ich parallelisiere ja auch eine ganze Menge in der Softwareentwicklung, aber die "Parallelisierung von Antisemitismus und Antiislamismus" hat nun wirklich keinen wie auch immer gearteten Anwendungssinn, das ist pures Bullshitbingo der untersten Gesellschaftswissenschaftlerebene.

    Wahrscheinlich war die Überlegung ob man (die RÄchten) Antisemitismus und Antiislamismus gleichzeitig ausleben kann oder ob die das nacheinander machen müssen.

    Wenn sie keine anderen Probleme haben, scheints denen gut zu gehen.

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  • Avatar von Pnyx (1)
    • Pnyx (1)

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.07.2017

    Antwort auf Re: Begriff von Propeller15.

    Ach, Sie armseliges Drüberstellerchen. Kommen Sie in die Arena, bringen Sie Argumente, die mich widerlegen. Ich warte.

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