Leag hat 1,7 Milliarden "Entschädigung" für den Ausstieg 2038 bekommen, RWE 2,35 Milliarden. Da nun beide Betriebe nur rote Zahlen schrieben (auch ohne CO2-Steuer), ist dies nichts anderes als ein subventionierter Weiterbetrieb. Jetzt ist die Situation so, dass wenn der Ausstieg früher kommt, der Profit noch größer wird, wenn die "Entschädigung" behalten werden darf. So viel hat man mit dem Verkauf von Strom nie verdient, wie mit dem neuen Produkt "Ausstieg". Aber es könnte passieren, dass eine kritische Öffentlichkeit aufmerksam wird. Ein Hintertürchen muss her.
Das nun hat man an genau diesen beiden Standorten gefunden. Dass es damit zusammen hängt, ist naheliegend, wenn Buschhaus leer ausgeht. Genau diese Kraftwerke gehen jetzt in Kaltreserve und damit ist ein Gesamtpaket geschnürt, dessen Einzelheiten die Öffentlichkeit nicht wissen darf. Eins kann man ausschließen: dass es zum Nachteil der Konzerne wäre. Ganz bestimmt nicht.
Muss aber geheim gehalten werden. Kohlekraftwerke sind Hochtechnologie, das Wissen darüber darf unter keinen Umständen in falsche Hände geraten. Verstehe.
Gruß Artur