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  • ebertus68

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Kohle und Gas vs. Zappelstrom aka Dunkelflaute

Im Zweifelsfall wähle ich dann ebenfalls die geschwärzte "Sicherheitsbereitschaft" für Braunkohle nebst bösem Russengas; weil mir die Befürworter des Zappelstroms bislang noch nicht plausibel machen konnten, wo

ökologisch wie ökonomisch darstellbar, in den benötigten Größenordnungen und über das Gesamtjahr verfügbar, der Strom denn herkommen soll; wenn Dunkelflaute herrscht.

Dunkel wird es gemäß gängiger Verschwörungstheorien beinahe jede Nacht (im Winterhalbjahr und nach meinen mit Sicherheit nicht repräsentativen Erfahrungen gar ganz schön lange); und die Windflaute des Jahres 2021 war hoffentlich nur die absolute Ausnahme, ein gern bemühter Einzelfall, sozusagen.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (28.12.2021 11:32).

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  • Avatar von Karl_Dalheimer
    • Karl_Dalheimer

    mehr als 1000 Beiträge seit 30.05.2018

    Antwort auf Kohle und Gas vs. Zappelstrom aka Dunkelflaute von ebertus68.

    Windflaute ...
    Ich lebe in einer Gegend, in der Hunderte von Windkraftanlagen stehen (Ostwestfalen). Ich hätte kein Problem damit, wenn sie denn liefen. Aber an vielen Tagen stehen sie still und stumm da, und mir erschließt sich nicht, wie sie dann Elektrizität produzieren sollen. Nur in sehr geringen Zeiträumen hab ich sie mal alle laufen sehen.
    Jemand behauptete dann, die ständen still, weil der Strombedarf bereits gedeckt wäre.
    Und warum arbeiten sie dann nicht, um z.B. Wasserstoff zu produzieren, der sich als Energiereserve auch gut speichern lässt? Das wurde nicht beantwortet.
    Unausgegorener Schei.., der heute Politik heißt. Siehe Gasversorgung.

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  • Avatar von Alexander Durin
    • Alexander Durin

    mehr als 1000 Beiträge seit 21.03.2013

    Energiewendemärchen

    Antwort auf Re: Kohle und Gas vs. Zappelstrom aka Dunkelflaute von Karl_Dalheimer.

    Karl_Dalheimer schrieb am 28.12.2021 12:03:

    Windflaute ...
    Ich lebe in einer Gegend, in der Hunderte von Windkraftanlagen stehen (Ostwestfalen). Ich hätte kein Problem damit, wenn sie denn liefen. Aber an vielen Tagen stehen sie still und stumm da, und mir erschließt sich nicht, wie sie dann Elektrizität produzieren sollen. Nur in sehr geringen Zeiträumen hab ich sie mal alle laufen sehen.
    Jemand behauptete dann, die ständen still, weil der Strombedarf bereits gedeckt wäre.

    Das ist eines der vielen Energiewendemärchen. Ihre Ursachen haben diese Märchen in Veröffentlichungen der mächtigen Energiewendelobby. Soe schreiben sie zum Beispiel hier

    https://www.pv-magazine.de/2020/05/27/2019-in-deutschland-6482-gigawattstunden-erneuerbaren-strom-abgeregelt/

    dass 2019 2,8 Prozent des erneuerbaren Stroms abgeregelt wurde. Das ist ein extrem niedriger Wert. Mehr als 97% wurden also eingespeist. Das erklärt nicht den dauernden Stillstand von Windkraftanlagen.

    Tatsächlich ist es so, dass Windkraftanlagen Einspeisevorrang haben. Sie können auch dann Strom einspeisen, wenn er nicht benötigt wird.

    https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/Emissionshandel-Der-Markt-richtet-es-nicht/Dunning-Kruger-Effekt/posting-40018746/show/

    Abgeregelt werden dürfen sie nur, wenn vorher konventionelle Kraftwerke abgeregelt wurden (Preisverzerrung!) und nur wenn die Netzstabilität in Gefahr ist.

    Der Einspeisevorrang ist übrigens einer der Gründe, weshalb nimand die so dringend benötigten Gaskraftwerke baut. Warum eine Anlage bauen, wenn man nicht liefern darf? Und warum eine Anlage bauen, wenn das Betriebsmittel (Gas) politisch sabotiert und künstlich verteuert wird?

    Die Energiewende ist am Ende.

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  • Avatar von ebertus68
    • ebertus68

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.09.2010

    Antwort auf Re: Kohle und Gas vs. Zappelstrom aka Dunkelflaute von Karl_Dalheimer.

    Karl_Dalheimer schrieb am 28.12.2021 12:03:

    Unausgegorener Schei..,

    Politisch nicht korrekt; auch in diesem Wortsinne!

    Und die dringend doch zusätzlich zu errichtenden Windräder werden dann wohl ebenso (meist) stillstehen; weil die 900 Millionen für den H2-Aufbau gemäß Windminister Habeck (wie ich es verstanden habe) auf zehn Jahre Förderung gerechnet sind.

    Vielleicht geht das mit dem H2 aus Westafrika bzw. der Sahelzone schneller; schließlich hat die Bundeswehr jetzt nach Afghanistan wieder Kapazitäten frei B-)

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