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  • _Peter_

mehr als 1000 Beiträge seit 18.12.2016

Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann?

Den Ukraine-Krieg hätte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr nicht verhindert, sonst hätte die um ein paar Größenordnungen stärker bewaffnete NATO Putin abgeschreckt.

Russland besiegen könnte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr auch nicht. An der Aufgabe sind schon Napoleon und Hitler gescheitert, und die NATO scheint sich offenbar auch langsam wieder daran zu erinnern, weshalb man irgendwann mal Atomwaffen angeschafft hat. Gegenseitige Vernichtung und so.

(Wobei sich die Frage stellt, weshalb es eigentlich eine 250 Milliarden für die Bundeswehr braucht, wenn der russische Vormarsch schon 100 km hinter der Grenze mit ein paar Granaten us dem Kalten Krieg gestoppt werden kann )

Präsident Selensky scheint ebenfalls an zu fangen, den Krieg bis zum Ende durch zu denken. Und zu verstehen, dass vor einer totalen Niederlage Russland jemand im Kreml die Notbremse ziehen könnte.

Zauberlehrling Scholz träumt derweil noch von einem (israelischen) Schutzschirm, der Deutschland vor Atomraketen schützt. Er wird aber wohl noch ein paar Milliarden verbrennen, bevor ihm jemand erklärt, dass er die drei wichtigsten Punkte bisher übersehen hat:

Wenn es möglich ist, einen 100 % zuverlässigen atomaren Schutzschirm zu bauen, dann brauchen wir keine Bundeswehr. Dann reicht es, die Hälfte der 250 Milliarden, die er bis zum Ende der Legislaturperiode in Unterhosen für unsere Soldaten und Kriegsflieger aus Amerika ausgeben will, in einen Schutzschirm zu investieren. Und die zweite Hälfte in Atomraketen. Falls irgendwer Deutschland bedrohen sollte, schießen wir ihm eine Atomrakete vor den Bug. Die zweite ins Präsidentenbüro. Wehren kann sich niemand, wir haben ja den Schutzschirm.

Wenn es - realistischer - nicht möglich ist, 100 % der Atomraketen ab zu fangen, ist eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr ebenfalls überflüssig. Denn falls die es schaffen sollte, sich bis an die Stadtore von Moskau, Bejing, Paris, Washington oder London vor zu kämpfen, wird der Gegner Atomraketen in Richtung Berlin auf den Weg schicken. Genügend, damit wenigsten eine durch den Schutzschirm durchkommt. Game over.

Bleiben die Mullahs, die Taliban, die Maduros, die wir gerne nach unserer Pfeife tanzen lassen möchten (früher fanden linke Gruppierungen so etwas übrigens unanständig und moralisch verwerflich. Aber gut). Da können wir am Beispiel USA sehen, dass das Tanzen lassen nicht so einfach ist. An den Mullahs im Iran beißt sich das mächtigste Land der Werlt schon seit 2 Jahrzehnten die Zähne aus. Maduro ist von der Inkarnation des Bösen auf dem Weg zu einem guten Freund, weil er Öl hat, das die USA dringend brauchen. Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen, mächtigstes Land der Welt oder nicht.

Das alte Deutschland, vor Fischer/Schröder, vor Merkel, vor Scholz, das Deutschland, dass nicht freiwillig zum Lakaien Washingtons degradiert hat, das alte Deutschland mit Hans-Dietrich Genscher, das hätte mit einem Bruchteil der 250 Milliarden Einfluss und Wohlwollen eingekauft.

So, wie es jetzt China macht. Das neue (zweit?)stärkste Land der Welt.

Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Was würden wir damit machen, wie würde uns die helfen?

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    • Ratsdelftspucker

    701 Beiträge seit 02.04.2022

    Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann

    Antwort auf Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann? von _Peter_ .

    Als die Faschisten den zweiten Weltkrieg vom Zaun brachen, waren sie auch ökonomisch gezwungen, die Panzer, Kanonen und Flugzeuge loszuschicken. Denn die hemmungslose Aufrüstung hatte innenpolitisch die Wirtschaft per Schuldenmachung ohne Grenzen bereits ruiniert. Nur die brutale Aneignung fremder Ressourcen blieb als Ausweg. Jenseits der kriminellen Eroberungs- und Vernichtungsphantasien des "Führers".
    Ich fürchte, die sog. "Westmächte" sind auf demselben Weg.

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    mehr als 1000 Beiträge seit 14.11.2021

    Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann

    Antwort auf Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann? von _Peter_ .

    _Peter_ schrieb am 15.10.2022 16:06:

    Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen,

    Bevor Sie so großkotzig herum tönen:
    Fragen Sie mal den Kreml nach dessen Erfahrungen in und mit Afghanistan. ;-)

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    444 Beiträge seit 09.10.2022

    Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann

    Antwort auf Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann? von _Peter_ .

    _Peter_ schrieb am 15.10.2022 16:06:

    Den Ukraine-Krieg hätte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr nicht verhindert, sonst hätte die um ein paar Größenordnungen stärker bewaffnete NATO Putin abgeschreckt.

    Russland besiegen könnte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr auch nicht. An der Aufgabe sind schon Napoleon und Hitler gescheitert, und die NATO scheint sich offenbar auch langsam wieder daran zu erinnern, weshalb man irgendwann mal Atomwaffen angeschafft hat. Gegenseitige Vernichtung und so.

    (Wobei sich die Frage stellt, weshalb es eigentlich eine 250 Milliarden für die Bundeswehr braucht, wenn der russische Vormarsch schon 100 km hinter der Grenze mit ein paar Granaten us dem Kalten Krieg gestoppt werden kann )

    Präsident Selensky scheint ebenfalls an zu fangen, den Krieg bis zum Ende durch zu denken. Und zu verstehen, dass vor einer totalen Niederlage Russland jemand im Kreml die Notbremse ziehen könnte.

    Zauberlehrling Scholz träumt derweil noch von einem (israelischen) Schutzschirm, der Deutschland vor Atomraketen schützt. Er wird aber wohl noch ein paar Milliarden verbrennen, bevor ihm jemand erklärt, dass er die drei wichtigsten Punkte bisher übersehen hat:

    Wenn es möglich ist, einen 100 % zuverlässigen atomaren Schutzschirm zu bauen, dann brauchen wir keine Bundeswehr. Dann reicht es, die Hälfte der 250 Milliarden, die er bis zum Ende der Legislaturperiode in Unterhosen für unsere Soldaten und Kriegsflieger aus Amerika ausgeben will, in einen Schutzschirm zu investieren. Und die zweite Hälfte in Atomraketen. Falls irgendwer Deutschland bedrohen sollte, schießen wir ihm eine Atomrakete vor den Bug. Die zweite ins Präsidentenbüro. Wehren kann sich niemand, wir haben ja den Schutzschirm.

    Wenn es - realistischer - nicht möglich ist, 100 % der Atomraketen ab zu fangen, ist eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr ebenfalls überflüssig. Denn falls die es schaffen sollte, sich bis an die Stadtore von Moskau, Bejing, Paris, Washington oder London vor zu kämpfen, wird der Gegner Atomraketen in Richtung Berlin auf den Weg schicken. Genügend, damit wenigsten eine durch den Schutzschirm durchkommt. Game over.

    Bleiben die Mullahs, die Taliban, die Maduros, die wir gerne nach unserer Pfeife tanzen lassen möchten (früher fanden linke Gruppierungen so etwas übrigens unanständig und moralisch verwerflich. Aber gut). Da können wir am Beispiel USA sehen, dass das Tanzen lassen nicht so einfach ist. An den Mullahs im Iran beißt sich das mächtigste Land der Werlt schon seit 2 Jahrzehnten die Zähne aus. Maduro ist von der Inkarnation des Bösen auf dem Weg zu einem guten Freund, weil er Öl hat, das die USA dringend brauchen. Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen, mächtigstes Land der Welt oder nicht.

    Das alte Deutschland, vor Fischer/Schröder, vor Merkel, vor Scholz, das Deutschland, dass nicht freiwillig zum Lakaien Washingtons degradiert hat, das alte Deutschland mit Hans-Dietrich Genscher, das hätte mit einem Bruchteil der 250 Milliarden Einfluss und Wohlwollen eingekauft.

    So, wie es jetzt China macht. Das neue (zweit?)stärkste Land der Welt.

    Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Was würden wir damit machen, wie würde uns die helfen?

    Only a good guy with a gun can stop a bad guy with a gun. So argumentieren auch die Waffennarren in den USA. Das Ergebnis sind 20.000 Morde im Jahr, in Deutschland waren es 200 im letzten Jahr.

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    444 Beiträge seit 09.10.2022

    Antwort auf Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann von Pearphidae.

    Pearphidae schrieb am 15.10.2022 16:19:

    _Peter_ schrieb am 15.10.2022 16:06:

    Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen,

    Bevor Sie so großkotzig herum tönen:
    Fragen Sie mal den Kreml nach dessen Erfahrungen in und mit Afghanistan. ;-)

    Hat Russland auch 100.000 fanatische Islamisten hochgerüstet und massenhaft Nato-Mitglieder in die Luft sprengen lassen? Das haben die USA gemacht und sich damit sogar gebrüstet.
    Damit mussten sich die westlichen Helden nicht rumschlagen und trotzdem nach 20 Jahren mit eingezogenem Schwanz abziehen. Als Abschiedsgeschenk haben sie dann noch mal 10 Menschen liquidiert, 8 davon Kinder.

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    510 Beiträge seit 07.07.2022

    Antwort auf Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann von .

    Ichmalwieder schrieb am 15.10.2022 18:40:

    _Peter_ schrieb am 15.10.2022 16:06:

    Den Ukraine-Krieg hätte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr nicht verhindert, sonst hätte die um ein paar Größenordnungen stärker bewaffnete NATO Putin abgeschreckt.

    Russland besiegen könnte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr auch nicht. An der Aufgabe sind schon Napoleon und Hitler gescheitert, und die NATO scheint sich offenbar auch langsam wieder daran zu erinnern, weshalb man irgendwann mal Atomwaffen angeschafft hat. Gegenseitige Vernichtung und so.

    (Wobei sich die Frage stellt, weshalb es eigentlich eine 250 Milliarden für die Bundeswehr braucht, wenn der russische Vormarsch schon 100 km hinter der Grenze mit ein paar Granaten us dem Kalten Krieg gestoppt werden kann )

    Präsident Selensky scheint ebenfalls an zu fangen, den Krieg bis zum Ende durch zu denken. Und zu verstehen, dass vor einer totalen Niederlage Russland jemand im Kreml die Notbremse ziehen könnte.

    Zauberlehrling Scholz träumt derweil noch von einem (israelischen) Schutzschirm, der Deutschland vor Atomraketen schützt. Er wird aber wohl noch ein paar Milliarden verbrennen, bevor ihm jemand erklärt, dass er die drei wichtigsten Punkte bisher übersehen hat:

    Wenn es möglich ist, einen 100 % zuverlässigen atomaren Schutzschirm zu bauen, dann brauchen wir keine Bundeswehr. Dann reicht es, die Hälfte der 250 Milliarden, die er bis zum Ende der Legislaturperiode in Unterhosen für unsere Soldaten und Kriegsflieger aus Amerika ausgeben will, in einen Schutzschirm zu investieren. Und die zweite Hälfte in Atomraketen. Falls irgendwer Deutschland bedrohen sollte, schießen wir ihm eine Atomrakete vor den Bug. Die zweite ins Präsidentenbüro. Wehren kann sich niemand, wir haben ja den Schutzschirm.

    Wenn es - realistischer - nicht möglich ist, 100 % der Atomraketen ab zu fangen, ist eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr ebenfalls überflüssig. Denn falls die es schaffen sollte, sich bis an die Stadtore von Moskau, Bejing, Paris, Washington oder London vor zu kämpfen, wird der Gegner Atomraketen in Richtung Berlin auf den Weg schicken. Genügend, damit wenigsten eine durch den Schutzschirm durchkommt. Game over.

    Bleiben die Mullahs, die Taliban, die Maduros, die wir gerne nach unserer Pfeife tanzen lassen möchten (früher fanden linke Gruppierungen so etwas übrigens unanständig und moralisch verwerflich. Aber gut). Da können wir am Beispiel USA sehen, dass das Tanzen lassen nicht so einfach ist. An den Mullahs im Iran beißt sich das mächtigste Land der Werlt schon seit 2 Jahrzehnten die Zähne aus. Maduro ist von der Inkarnation des Bösen auf dem Weg zu einem guten Freund, weil er Öl hat, das die USA dringend brauchen. Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen, mächtigstes Land der Welt oder nicht.

    Das alte Deutschland, vor Fischer/Schröder, vor Merkel, vor Scholz, das Deutschland, dass nicht freiwillig zum Lakaien Washingtons degradiert hat, das alte Deutschland mit Hans-Dietrich Genscher, das hätte mit einem Bruchteil der 250 Milliarden Einfluss und Wohlwollen eingekauft.

    So, wie es jetzt China macht. Das neue (zweit?)stärkste Land der Welt.

    Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Was würden wir damit machen, wie würde uns die helfen?

    Only a good guy with a gun can stop a bad guy with a gun. So argumentieren auch die Waffennarren in den USA. Das Ergebnis sind 20.000 Morde im Jahr, in Deutschland waren es 200 im letzten Jahr.

    Morde nach Anzahl zu bewerten ohne Bevölkerungsanzahl zu berücksichtigen ist natürlich völlig gaga.

    Morde pro 100.000 Einwohner:

    Deutschland: 0,7
    USA: 5,0
    Russland: 9,2

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tötungsrate_nach_Ländern

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    444 Beiträge seit 09.10.2022

    Antwort auf Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann von Fenix_reloaded.

    Fenix_reloaded schrieb am 15.10.2022 18:49:

    Ichmalwieder schrieb am 15.10.2022 18:40:

    _Peter_ schrieb am 15.10.2022 16:06:

    Den Ukraine-Krieg hätte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr nicht verhindert, sonst hätte die um ein paar Größenordnungen stärker bewaffnete NATO Putin abgeschreckt.

    Russland besiegen könnte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr auch nicht. An der Aufgabe sind schon Napoleon und Hitler gescheitert, und die NATO scheint sich offenbar auch langsam wieder daran zu erinnern, weshalb man irgendwann mal Atomwaffen angeschafft hat. Gegenseitige Vernichtung und so.

    (Wobei sich die Frage stellt, weshalb es eigentlich eine 250 Milliarden für die Bundeswehr braucht, wenn der russische Vormarsch schon 100 km hinter der Grenze mit ein paar Granaten us dem Kalten Krieg gestoppt werden kann )

    Präsident Selensky scheint ebenfalls an zu fangen, den Krieg bis zum Ende durch zu denken. Und zu verstehen, dass vor einer totalen Niederlage Russland jemand im Kreml die Notbremse ziehen könnte.

    Zauberlehrling Scholz träumt derweil noch von einem (israelischen) Schutzschirm, der Deutschland vor Atomraketen schützt. Er wird aber wohl noch ein paar Milliarden verbrennen, bevor ihm jemand erklärt, dass er die drei wichtigsten Punkte bisher übersehen hat:

    Wenn es möglich ist, einen 100 % zuverlässigen atomaren Schutzschirm zu bauen, dann brauchen wir keine Bundeswehr. Dann reicht es, die Hälfte der 250 Milliarden, die er bis zum Ende der Legislaturperiode in Unterhosen für unsere Soldaten und Kriegsflieger aus Amerika ausgeben will, in einen Schutzschirm zu investieren. Und die zweite Hälfte in Atomraketen. Falls irgendwer Deutschland bedrohen sollte, schießen wir ihm eine Atomrakete vor den Bug. Die zweite ins Präsidentenbüro. Wehren kann sich niemand, wir haben ja den Schutzschirm.

    Wenn es - realistischer - nicht möglich ist, 100 % der Atomraketen ab zu fangen, ist eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr ebenfalls überflüssig. Denn falls die es schaffen sollte, sich bis an die Stadtore von Moskau, Bejing, Paris, Washington oder London vor zu kämpfen, wird der Gegner Atomraketen in Richtung Berlin auf den Weg schicken. Genügend, damit wenigsten eine durch den Schutzschirm durchkommt. Game over.

    Bleiben die Mullahs, die Taliban, die Maduros, die wir gerne nach unserer Pfeife tanzen lassen möchten (früher fanden linke Gruppierungen so etwas übrigens unanständig und moralisch verwerflich. Aber gut). Da können wir am Beispiel USA sehen, dass das Tanzen lassen nicht so einfach ist. An den Mullahs im Iran beißt sich das mächtigste Land der Werlt schon seit 2 Jahrzehnten die Zähne aus. Maduro ist von der Inkarnation des Bösen auf dem Weg zu einem guten Freund, weil er Öl hat, das die USA dringend brauchen. Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen, mächtigstes Land der Welt oder nicht.

    Das alte Deutschland, vor Fischer/Schröder, vor Merkel, vor Scholz, das Deutschland, dass nicht freiwillig zum Lakaien Washingtons degradiert hat, das alte Deutschland mit Hans-Dietrich Genscher, das hätte mit einem Bruchteil der 250 Milliarden Einfluss und Wohlwollen eingekauft.

    So, wie es jetzt China macht. Das neue (zweit?)stärkste Land der Welt.

    Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Was würden wir damit machen, wie würde uns die helfen?

    Only a good guy with a gun can stop a bad guy with a gun. So argumentieren auch die Waffennarren in den USA. Das Ergebnis sind 20.000 Morde im Jahr, in Deutschland waren es 200 im letzten Jahr.

    Morde nach Anzahl zu bewerten ohne Bevölkerungsanzahl zu berücksichtigen ist natürlich völlig gaga.

    Morde pro 100.000 Einwohner:

    Deutschland: 0,7
    USA: 5,0
    Russland: 9,2

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tötungsrate_nach_Ländern

    In Russland wird jeder Tote im Straßenverkehr in der Mordstatistik mit eingerechnet. Sollte man wissen, wenn man mit Zahlen kommt. Rechne also nochmal ca 35.000 Tote in den USA dazu oder ziehe ca. 20.000 in Russland ab.

    In Deutschland waren es 2020 übrigens 0,26 Morde pro 100.000 Einwohner.
    In den USA waren es 7,8 Morde je 100.000 Einwohner im Jahr 2020 und die Rate ist nochmal rasant gestiegen.
    In Russland waren es 2020 7,3 Morde je 100.000 Einwohner.

    Hast Du Deine Zahlen aus der Mottenkiste gekramt.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (15.10.2022 19:05).

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    Antwort auf Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann von .

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    510 Beiträge seit 07.07.2022

    Antwort auf Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann von .

    Ichmalwieder schrieb am 15.10.2022 18:58:

    Fenix_reloaded schrieb am 15.10.2022 18:49:

    Ichmalwieder schrieb am 15.10.2022 18:40:

    _Peter_ schrieb am 15.10.2022 16:06:

    Den Ukraine-Krieg hätte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr nicht verhindert, sonst hätte die um ein paar Größenordnungen stärker bewaffnete NATO Putin abgeschreckt.

    Russland besiegen könnte eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr auch nicht. An der Aufgabe sind schon Napoleon und Hitler gescheitert, und die NATO scheint sich offenbar auch langsam wieder daran zu erinnern, weshalb man irgendwann mal Atomwaffen angeschafft hat. Gegenseitige Vernichtung und so.

    (Wobei sich die Frage stellt, weshalb es eigentlich eine 250 Milliarden für die Bundeswehr braucht, wenn der russische Vormarsch schon 100 km hinter der Grenze mit ein paar Granaten us dem Kalten Krieg gestoppt werden kann )

    Präsident Selensky scheint ebenfalls an zu fangen, den Krieg bis zum Ende durch zu denken. Und zu verstehen, dass vor einer totalen Niederlage Russland jemand im Kreml die Notbremse ziehen könnte.

    Zauberlehrling Scholz träumt derweil noch von einem (israelischen) Schutzschirm, der Deutschland vor Atomraketen schützt. Er wird aber wohl noch ein paar Milliarden verbrennen, bevor ihm jemand erklärt, dass er die drei wichtigsten Punkte bisher übersehen hat:

    Wenn es möglich ist, einen 100 % zuverlässigen atomaren Schutzschirm zu bauen, dann brauchen wir keine Bundeswehr. Dann reicht es, die Hälfte der 250 Milliarden, die er bis zum Ende der Legislaturperiode in Unterhosen für unsere Soldaten und Kriegsflieger aus Amerika ausgeben will, in einen Schutzschirm zu investieren. Und die zweite Hälfte in Atomraketen. Falls irgendwer Deutschland bedrohen sollte, schießen wir ihm eine Atomrakete vor den Bug. Die zweite ins Präsidentenbüro. Wehren kann sich niemand, wir haben ja den Schutzschirm.

    Wenn es - realistischer - nicht möglich ist, 100 % der Atomraketen ab zu fangen, ist eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr ebenfalls überflüssig. Denn falls die es schaffen sollte, sich bis an die Stadtore von Moskau, Bejing, Paris, Washington oder London vor zu kämpfen, wird der Gegner Atomraketen in Richtung Berlin auf den Weg schicken. Genügend, damit wenigsten eine durch den Schutzschirm durchkommt. Game over.

    Bleiben die Mullahs, die Taliban, die Maduros, die wir gerne nach unserer Pfeife tanzen lassen möchten (früher fanden linke Gruppierungen so etwas übrigens unanständig und moralisch verwerflich. Aber gut). Da können wir am Beispiel USA sehen, dass das Tanzen lassen nicht so einfach ist. An den Mullahs im Iran beißt sich das mächtigste Land der Werlt schon seit 2 Jahrzehnten die Zähne aus. Maduro ist von der Inkarnation des Bösen auf dem Weg zu einem guten Freund, weil er Öl hat, das die USA dringend brauchen. Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen, mächtigstes Land der Welt oder nicht.

    Das alte Deutschland, vor Fischer/Schröder, vor Merkel, vor Scholz, das Deutschland, dass nicht freiwillig zum Lakaien Washingtons degradiert hat, das alte Deutschland mit Hans-Dietrich Genscher, das hätte mit einem Bruchteil der 250 Milliarden Einfluss und Wohlwollen eingekauft.

    So, wie es jetzt China macht. Das neue (zweit?)stärkste Land der Welt.

    Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Was würden wir damit machen, wie würde uns die helfen?

    Only a good guy with a gun can stop a bad guy with a gun. So argumentieren auch die Waffennarren in den USA. Das Ergebnis sind 20.000 Morde im Jahr, in Deutschland waren es 200 im letzten Jahr.

    Morde nach Anzahl zu bewerten ohne Bevölkerungsanzahl zu berücksichtigen ist natürlich völlig gaga.

    Morde pro 100.000 Einwohner:

    Deutschland: 0,7
    USA: 5,0
    Russland: 9,2

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Tötungsrate_nach_Ländern

    In Russland wird jeder Tote im Straßenverkehr in der Mordstatistik mit eingerechnet. Sollte man wissen, wenn man mit Zahlen kommt. Rechne also nochmal ca 35.000 Tote in den USA dazu oder ziehe ca. 20.000 in Russland ab.

    In Deutschland waren es 2020 übrigens 0,26 Morde pro 100.000 Einwohner.
    In den USA waren es 7,8 Morde je 100.000 Einwohner im Jahr 2020 und die Rate ist nochmal rasant gestiegen.
    In Russland waren es 2020 7,3 Morde je 100.000 Einwohner.

    Hast Du Deine Zahlen aus der Mottenkiste gekramt.

    Dein 7,8 und 7,3 möchte ich vorerst bezweifeln.

    Für 2020 sähe es laut https://de.statista.com/ so aus:

    0,29
    6,3
    6,5

    Solche Anstiege in zwei Ländern, wo gerade Russland eine fallende Tendenz aufwies, klingt erst einmal unlogisch.

    Ferner müsste ich mit mehr Zeit einmal recherchieren was in diese Statistik aufgenommen wird?!?

    In den USA gibt es keinen Totschlag, sondern nur „Murder“ 1st, 2nd und 3rd degree.

    Wie ist es in Russland? Deren Strafrecht hatte mich bisher noch nie interessiert.

    Faktor 21 klingt nämlich echt hart und hatte noch nie einen Arbeitskollegen in den USA, der in Verhältnissen lebte, die diese Zahlen widerspiegeln müssten.

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  • Avatar von Pearphidae
    • Pearphidae

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.11.2021

    Antwort auf Re: Angenommen, wir hätten eine bis an die Zähne bewaffnete Bundeswehr. Und dann von .

    Ichmalwieder schrieb am 15.10.2022 18:45:

    Pearphidae schrieb am 15.10.2022 16:19:

    _Peter_ schrieb am 15.10.2022 16:06:

    Und die Taliban haben die USA mitsamt ihrer NATO achtkantig aus Afghanistan rausgeworfen,

    Bevor Sie so großkotzig herum tönen:
    Fragen Sie mal den Kreml nach dessen Erfahrungen in und mit Afghanistan. ;-)

    Hat Russland auch 100.000 fanatische Islamisten hochgerüstet

    Jep! Die Russen unterstützten einen mitlitärischen Putsch, um einen ihnen genehmen Machthaber in Afghanistan einzusetzen. Dann ermordeten Sie Amin. Nützte ihnen aber nichts. Sie wurden hochkant von den Afghanen raus geworfen.

    Fazit des russischen Angriffs: Afghanistan hatte über eine Million Tote zu beklagen, fünf Millionen Menschen waren wegen des Krieges aus dem Land geflohen.

    und massenhaft Nato-Mitglieder in die Luft sprengen lassen? Das haben die USA gemacht und sich damit sogar gebrüstet.

    Für DEN Schmarrn hätte ich gerne Belege.

    Damit mussten sich die westlichen Helden nicht rumschlagen und trotzdem nach 20 Jahren mit eingezogenem Schwanz abziehen. Als Abschiedsgeschenk haben sie dann noch mal 10 Menschen liquidiert, 8 davon Kinder.

    Wieviele Kinder mögen wohl unter der 1 Million Opfer des russischen Angriffs gewesen sein? Wer im Glashaus sitzt...

    Übrigens droht derzeit 5 Mio. Kindern dort aktuell der Hungertod. Die westliche Wertegemeinschaft hilft. Russland hätte auch helfen können, verkauft sein Getreide aber lieber an China. Nicht ein Körnchen war für Notleidende übrig.

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