Antwort auf Fragen, über die man Bücher schreiben kann von TheCalyx.
Vielleicht bin ich ja dümmer, als ich mich selber einschätze ;-)
Die 3 Punkte waren exemplarisch und die Frage (ziemlich) rhetorisch gemeint.
Schließlich scheitert es imo eher nicht am (kollektiven) Problembewusstsein, sondern an einem akzeptablen, realistisch gangbaren Alternativkonzept bei gegebenen Rahmenbedingungen und Dynamiken.
Darüber darf nicht gesprochen werden, sonst kriegt man "Utopismus" vorgeworfen.
Nee, Ernst beiseite, meine "Utopie" ist die klassenlose Gesellschaft von so weitgehend emanzipierten Menschen, dass sie auch vernünftig umgesetzt werden kann. Das wäre die soziologisch-psychologische Seite und da bin ich überzeugt, dass dies das geringere Problem ist.
Welche Ansätze und gangbare Wege es gibt, die Sache bezüglich Produktionsmittel, Technologie und auch wie weit deren Skalierbarkeit zwecks Dezentralisierung möglich ist, daran wagen sich die Theoretiker nicht heran. Das würde ja Expertenwissen erfordern. Ist aber nicht ganz unerheblich diese Seite zu betrachten, denn danach richtet sich letztlich das "Wirtschaften". Wie weit Dezentralisierung der Produktion möglich ist, so weit kann man sich auch von Warenproduktion entfernen. Und damit ist auch der Überbau betroffen.
Sorry falls meine Begriffe nicht perfekt sind, ich hoffe es ist trotzdem verständlich, worauf ich hinaus will.