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  • MarKant zwo

1 Beitrag seit 10.11.2021

"Lösungs"versuch für ein nicht existentes Problem?

Es ist mir als Naivling immer noch ein Rätsel, warum nur genau der Vorschlag der "Zerschlagung" dem System Bahn so grundlegend helfen können soll.
Der Wettbewerb scheitert doch heute nicht an den vorhandenen Strukturen.
Im Grunde kann jeder, der fahren möchte (und die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt), auch die Gleise nutzen. Grenzen entstehen durch mangelnde Kapazitäten, nicht durch eine etwaige plumpe willkürliche böswillige Ablehnung ungeliebter Konkurrenz durch DB Netz. Zur Überwachung und Verhinderung zu großer Nähe der Konzernsparten Netz und den Betreibergesellschaften existiert eine Regulierungsbehörde.

Die Leistungsfähigkeit und Qualität des Systems Bahn hängt doch nicht davon ab, in welcher Organisationsform das Netz staatlich zur Nutzung bereitgestellt wird?
Die Bedeutung des Systems Bahn, die sich der Eigentümer = Staat = Gesellschaft im Mobilitätssektor wünscht, liesse sich doch in gleichem Maße in beiden Organisationsformen in Form von Vorgaben und Mittelzufluss durch den Eigentümer umsetzen.
Wozu also die Veränderung?

Wie genau könnte diese Änderung die Attraktivität der Bahnnutzung z. B. für den potentiellen Versender einer einzelnen Ladung (= eines einzelnen Güterwagens) konkret steigern?

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