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Avatar von observer3
  • observer3

mehr als 1000 Beiträge seit 31.12.2005

Der Westen ist Kriegspartei

und der Krieg wird erklärtermaßen dazu genutzt, Russland zu Fall zu bringen.

Wenn es stimmt, was Jacques Baud, Oberst a.D. der Schweizer Armee schreibt
https://corona-transition.org/jacques-baud-die-militarische-lage-in-der-ukraine

Um die Auswanderung junger Menschen nach Europa zu kompensieren, greift die ukrainische Regierung auf paramilitärische Milizen zurück. Diese bestehen hauptsächlich aus ausländischen Söldnern, die oftmals rechtsextreme Aktivisten sind. Im Jahr 2020 machten sie etwa 40% der ukrainischen Streitkräfte aus und waren 102’000 Mann stark. Sie werden von den USA, Grossbritannien, Kanada und Frankreich bewaffnet, finanziert und ausgebildet. Es sind über 19 Nationalitäten vertreten.

dann kämpfen in der Ukraine zig-Tausend ausländische Söldner, darunter viele Rechstextreme, bewaffnet und finanziert durch den Westen. Das bedeutet eine unmittelbare Kriegsbeteiligung.

Das Verhalten westlicher Regierungen - keine Friedensinitiativen, keine Diplomatie zwecks Aushandlung eines Kompromisses und einer schnellen Beendigung des Krieges, stattdessen verstärkte Waffenlieferungen und Kriegsfinanzierung der Ukraine - zeigt, dass man Russland möglichst stark schädigen will. Die Kosten an Menschenleben wie auch die Zerstörungen in der Ukraine durch eine Eskalation und Verlängerung des Krieges werden in Kauf genommen.

Was sind die längerfristigen Ziele des Westens gegenüber Russland angesichts dieses Krieges ?
Die Tatsache, dass die Bundeswehr im Herbst 2021 hochaufgelöste vektorbasierte Karten von Russland in Auftrag gab, ... zB hier:
https://draxler1.wordpress.com/2021/10/05/fragwurdige-ausschreibung-bundeswehr-plant-offenbar-truppeneinmarsch-in-russland/
Was hat das zu bedeuten?

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  • Avatar von Splash42
    • Splash42

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.10.2004

    Ja und?

    Antwort auf Der Westen ist Kriegspartei von observer3.

    Von mir aus können wir auch direkt eingreifen mit Flugverbotszone und so, solange man an der russischen Grenze stoppt. Die Russen haben in der Ukraine nichts zu suchen und die Ukraine hat als angegriffene Land jedes Recht, sich Hilfe zu suchen, wo sie sie finden kann. Meiner Meinung nach wieder falsche Rücksicht auf Putin.

    Der Krieg wäre dann schnell zu Ende und auch für Putin wäre das ganz bequem, weil er sich dann zurückziehen und sagen kann, aber ohne die böse Nato, hätte ich die Ukraine erobert...

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  • Avatar von exkoelner
    • exkoelner

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.06.2012

    Antwort auf Der Westen ist Kriegspartei von observer3.

    Was hat das zu bedeuten? Das wir wieder, zum Xten male von Faschisten in einen Krieg getrieben werden. Und zwar von gleichdenkenden Faschisten, die 1914 und 1939 schon mal aus kleinkarrierten, mysogynen Motiven die Welt in Brand steckten. Die Erben der faschistischen Idee, wir sind besser als alle anderen Menschen auf der Welt, die anderen sind dumm und müssen belehrt, protegiert und durch Zwang in die richtige Richtung getrieben werden, ob sie das selbst wollen oder nicht, deren Selbst spielt keine Rolle - diese Denke ist gerade wieder mit den Grünen in Deutschland Regierungspolitik geworden. Diese Anti-Aufklärung und Anti-Demokratie-Bewegung hat heute, ähnlich wie die NSDAP 1930 noch nicht die alleinige Deutungshoheit, aber ihre Propaganda- und Gut-Böse-Schlichtdenke, nimmt zunehmend Raum, der Dialog, Frieden und Koopertion mit der Weltgemeinschaft verhindert. Innen, wie Außen. Und wieder können wir diesen Faschisten keinen Einhalt gebieten ... Jutta Dittfurth hat recht, zumindest was ihre Sichtweise auf die Grünen angeht.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.04.2022 14:35).

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  • Avatar von venice12
    • venice12

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.09.2015

    Antwort auf Re: Der Westen ist Kriegspartei von exkoelner.

    Wir sind Kriegspartei spätestens seit dem Maidan und arbeiten seitdem aktiv - u.a. auch in Biowaffenlaboren daran, die bösen Orcs zu bekämpfen:

    Seit 2013 führt die Bundesregierung unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes das Deutsche Biosicherheitsprogramm (GBP) durch, das Partnerschaftsprojekte mit staatlichen Stellen und Forschungseinrichtungen in Schwerpunktländern umfasst, zu denen 2014, im Jahr des Maidan, auch die Ukraine gehört. Deutsche Spezialisten des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr (München), des Friedrich-Loeffler-Instituts (Greifswald-Riems), des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (Hamburg) und des Robert-Koch-Instituts (Berlin), die sich auf die Erforschung tödlicher biologischer Agenzien spezialisiert haben, sind an den praktischen Aktivitäten beteiligt.

    Nach Angaben des Auswärtigen Amtes soll die dritte Phase des GBP in den Jahren 2020-2022 durchgeführt werden. Den öffentlich zugänglichen Materialien ist zu entnehmen, dass zu den erklärten technischen Zielen des GBP u. a. die Sammlung von Informationen über Epidemien in Drittländern, auch unter Verwendung von Big-Data-Technologien, und die Entwicklung der Infrastruktur der Partnerländer für den Umgang mit gefährlichen biologischen Kampfstoffen gehören.

    Das Institut für experimentelle und klinische Veterinärmedizin in Charkow ist seit 2016 der wichtigste ukrainische Vertragspartner des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr. Die beiden Institute kooperieren im Rahmen des ukrainisch-deutschen Projekts mit dem Titel "Initiative zur biologischen Sicherheit und biologischen Abwehr beim Management von Zoonoserisiken an den Außengrenzen der Europäischen Union." Die Tatsache, dass das offizielle Ziel des Projekts die "Verbesserung der biologischen Abwehr- und Sicherheitslage" in der Ukraine, "insbesondere im Osten des Landes" ist, wirft die rhetorische Frage auf, welche Grenze die deutschen Militärbiologen im Sinne ihrer beruflichen Interessen als Außengrenze betrachten. Ist es die russisch-ukrainische Grenze?

    Belege für das o.g. hat M.Sacharova vom russischen Außenministerium vorgetragen.

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  • Avatar von mouse-net
    • mouse-net

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2004

    Antwort auf Re: Der Westen ist Kriegspartei von venice12.

    venice12 schrieb am 16.04.2022 15:16:

    Wir sind Kriegspartei spätestens seit dem Maidan und arbeiten seitdem aktiv - u.a. auch in Biowaffenlaboren daran, die bösen Orcs zu bekämpfen:

    Seit 2013 führt die Bundesregierung unter der Schirmherrschaft des Auswärtigen Amtes das Deutsche Biosicherheitsprogramm (GBP) durch, das Partnerschaftsprojekte mit staatlichen Stellen und Forschungseinrichtungen in Schwerpunktländern umfasst, zu denen 2014, im Jahr des Maidan, auch die Ukraine gehört. Deutsche Spezialisten des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr (München), des Friedrich-Loeffler-Instituts (Greifswald-Riems), des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (Hamburg) und des Robert-Koch-Instituts (Berlin), die sich auf die Erforschung tödlicher biologischer Agenzien spezialisiert haben, sind an den praktischen Aktivitäten beteiligt.

    Nach Angaben des Auswärtigen Amtes soll die dritte Phase des GBP in den Jahren 2020-2022 durchgeführt werden. Den öffentlich zugänglichen Materialien ist zu entnehmen, dass zu den erklärten technischen Zielen des GBP u. a. die Sammlung von Informationen über Epidemien in Drittländern, auch unter Verwendung von Big-Data-Technologien, und die Entwicklung der Infrastruktur der Partnerländer für den Umgang mit gefährlichen biologischen Kampfstoffen gehören.

    Das Institut für experimentelle und klinische Veterinärmedizin in Charkow ist seit 2016 der wichtigste ukrainische Vertragspartner des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr. Die beiden Institute kooperieren im Rahmen des ukrainisch-deutschen Projekts mit dem Titel "Initiative zur biologischen Sicherheit und biologischen Abwehr beim Management von Zoonoserisiken an den Außengrenzen der Europäischen Union." Die Tatsache, dass das offizielle Ziel des Projekts die "Verbesserung der biologischen Abwehr- und Sicherheitslage" in der Ukraine, "insbesondere im Osten des Landes" ist, wirft die rhetorische Frage auf, welche Grenze die deutschen Militärbiologen im Sinne ihrer beruflichen Interessen als Außengrenze betrachten. Ist es die russisch-ukrainische Grenze?

    Belege für das o.g. hat M.Sacharova vom russischen Außenministerium vorgetragen.

    Welche Belege?
    Bis jetzt kam da nur dummes Geschwätz, wie immer - um wohl weitere Waffenlieferungen zu verhindern.
    Oder will die Sacharova doch noch in Urlaub fahren, bevor der Einmarsch in die Ukraine wieder mal geleugnet werden kann?

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