Sowohl nach Stepan Bandera wie Roman Schuchewytsch sind in Kiew nach 2014 grosse Strassen benannt worden.
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Das frage ich solche Leute seit Februar.
Antwort auf Was sagt die Leipzigerin Nagel zur Bandera-Verehrung in der Partnerstadt Kiew? von Goerlitzer.
Kommt entweder gar nichts zurück oder so lächerlich-schwachsinnige Verharmlosungen wie: "Ja, auch in der Ukraine gibt es problematische, faschistische Organisationen und Bestrebungen - wie in jedem anderen Land, z.B. bei uns in der BRD, auch."
Das ist also so aus der Kategorie "Lügen mit Wahrheit". Tatsächlich wäre die Situation hier bei uns mit den Verhältnissen in der Westukraine erst dann vergleichbar, wenn hier NPD- oder AfD-Arschlöcher das Bundesverdienstkreuz umgehangen bekommen (analog zu Selenskijs Aktion im Dezember 21 an einen Faschistenarsch des "Rechten Sektors"), Adolf Hitler "differenziert" als Nationalheld im Schulunterricht behandelt oder Straßen und Plätze nach ihm benannt, Briefmarken mit seinem "großen Maul und kleinem Bart" gedruckt oder Denkmäler für ihn errichtet würden. Solchen Strukturen dort reden Teile der sgn. "Linken" hier mittlerweile zu Munde oder schicken die proto-faschistischen Kräfte (= alle offenen oder impliziten Kapitalismusbefürworter) Geld und Waffen.
=> Gratulation, wir sind wieder in den 1910er bis 1930er Querfront-Jahren angekommen. Habt ihr alle fein hinbekommen, ihr vernutteten Vollpfosten.
Goerlitzer schrieb am 22.08.2022 19:53:
Sowohl nach Stepan Bandera wie Roman Schuchewytsch sind in Kiew nach 2014 grosse Strassen benannt worden.
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Denkmäler Banderas
Antwort auf Was sagt die Leipzigerin Nagel zur Bandera-Verehrung in der Partnerstadt Kiew? von Goerlitzer.
Bei Google Maps nach: "Пам'ятник Степану Бандері" suchen. Da sieht man auch, in welchem Teil der Ukraine diese Denkmäler stehen. Es sind auf Anhieb nicht so viele. Oben auf "In diesem Gebiet suchen" drücken, dann zeigt es mehr an.
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Antwort auf Das frage ich solche Leute seit Februar. von Pythagoras V Samos.
Pythagoras V Samos schrieb am 22.08.2022 20:23:
Das ist also so aus der Kategorie "Lügen mit Wahrheit". Tatsächlich wäre die Situation hier bei uns mit den Verhältnissen in der Westukraine erst dann vergleichbar, wenn hier NPD- oder AfD-Arschlöcher das Bundesverdienstkreuz umgehangen bekommen
Die Gleichsetzung der AfD mit der NPD oder sogar den ukrainischen Faschisten ist ein Teil des Problems. Die Ausgrenzung dieser Partei liegt voll und ganz auf der Interessenlinie der herrschenden Kreise und des Großkapitals. Bei der derzeitigen Stimmverteilung bekommen wir eine andere Politik nur dann, wenn wir die 10-20% der Blauen mit in die Rechnung einbeziehen - und sei es nur als Drohung.
Grüße,
Ein Freier Wähler