In Deutschland gab es ja mal eine sozialistische Revolution 1918 - aber mit Hilfe der SPD wurde die niedergeschlagen. Es mag ja politisch Sinn machen für konkrete soziale Anliegen Politiker auch von SPD und Linkspartei einzuspannen - man muss sich aber darüber klar sein, dass das beides staatstragende Parteien eines kapitalistischen Staates sind, die bereit sind jede offen antikapitalistische Strömung in der Bevölkerung zu unterdrücken, auch mit Polizeigewalt, wenn es sein muss.
Das Standardvorgehen ist aber soziale Proteste für sich vereinnahmen und die Leute damit abfinden zu wollen ein Kreuz alle 4 Jahre zu machen.
Wer also überhaupt was von denen erwartet, was staatsfeindlich ist (und jede anti-kapitalistische Haltung ist per Definition in einem kapitalistischen Staat staatsfeindlich), ist wirklich auf dem Holzweg.
Und ja, natürlich gibt es die ganz Rechten in der Linkspartei, wie Bodo Ramelow oder die ganze NATO-Fraktion dort, aber der linke Teil in der Linkspartei ist doch nicht auf dem Weg einen Sozialismus in Deutschland etablieren zu wollen. Da ist nichts Revolutionäres in dieser Partei - man kann es ja auch als Revolutionär in so einer Partei nicht aushalten. Ein Marketing-Bullshit jagt den nächsten, unterbrochen mit Machtkämpfen, wo sich jeder gegenseitig ein Messer hinten reinrammen will.
Dieser Selektionsprozess lässt doch nur noch die schlimmsten Psychopathen nach oben kommen.