Die haben doch genau wie die intellektuellen Tretminen vom anderen Ufer nur noch ne Rolle in diesem Demokratie-Schauspiel, was uns da vorgeführt wird. "Seht her liebe Bürger*innen, Ihr habt sooo viele Möglichkeiten, Eure Stimme abzugeben. Ist das nicht toll?" Naja und dann machen die geprimeten und geframeten und whatsoever cerebral durchgekochten Menschen Ihr Kreuz an der vermeintlich richtigen Stelle. Manchmal darf dann die "Linke" auch mit regieren. Schöne Grüsse nach Berlin und Thüringen, wobei BR in TH eher so ne Art sozialdemokratische Parodie fährt.
Aber zurück zum Thema. Links ist in diesem Lande als persönliches statement - so wie das viele Forenten schon beschrieben haben - an eine Art lifestyle gekoppelt und hat gar nichts mit einem ethischen und politischen Wertekompass zu tun. Dafür fehlt ja auch jede verfügbare Projektionsfläche, an SW hat sich die "Linke" in einem Diffamierungsrausch bis zur Verstümmelung abgearbeitet, mEn wurden da von zentral agierenden Führungspersönlichkeiten lediglich egoistische Interessen vertreten, Kipping fällt mir da ein, die ist für mich in line mit Göring-Eckardt. Aber sollen sie machen., irgendwann geht das hier ja den Bach runter und dann stehen sie wieder vor den Mikrofonen und suhlen sich in ihren "Das-hab-ich-schon-vor-n-Jahren-gesagt"-Analysen bevor man den Jet besteigt, um sich nach Grönland oder sonst wohin abzuseilen. Links fängt für mich damit an, analytisch zu denken, zu beobachten und nicht auf den erstbesten Stuss reinzufallen. Und sich vor allem nicht in die Konsumfalle locken zu lassen. Von aussen betrachtet sind doch viele unserer Bedürfnisse artefiziell erzeugt, und wir müssen uns klar machen, wie viel Leid und Elend zur Befriedigung derselben verursacht wird. Das ist aus meiner Sicht der wichtigste Schritt und vielleicht hört man dazu noch ein paar Songs von The Men They Couldn’t Hang oder New Model Army.
edit: typo
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (23.08.2022 00:13).