Ich wüßte jetzt keinen einzigen Artikel aus den letzten Jahrzehnten, den nicht jeder der über normale Schreibkenntnise verfügt, qualitativ genauso oder gar besser hinzimmern könnte. Man sieht es ja auch an den ganzen Blogs und Schreiberlingswebseiten die von Nichtjournalisten betrieben werden. Schaut's euch doch an. Abgesehen von Sport-oder Wissenschaftsjournalismus wären jeweilge Fachkenntnisse zwar förderlich, aber wenn nicht vorhanden macht das auch nichts. Beziehungen zählen mehr und so kommt halt das raus was wir vorfinden: Kampagnen- und Meinungsjournalismus. Wer hat da Mitleid?
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Antwort auf Journalisten? von Jens Tonk.
Gerade im Fußball. 80 Millionen Trainer. Vollkommen unterschätzt. Und ich mag gar nicht an die millionenfach unverfassten Kenntnisse, Überlegungen und Texten der Hingucker und Mitleidlosen denken.
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Antwort auf Journalisten? von Jens Tonk.
Das gehört meiner Ansicht nach auch zu den gesellschaftlichen Entwicklungen unseres Landes. Die Voraussetzungen sind weit schlechtere Schul-Abschlüsse,eine oberflächliche Betrachtung der Geschehnisse,die nicht professionelle Einstellung vieler Medienschaffenden, natürlich auch in den anderen Berufszweigen.Das ist nicht nur in dieser Branche zu erken-nen,nur deutlicher und einfacher sichtbar.Wir lassen uns auch viel zu einfach kanalisieren und geben uns mit 50% Entscheidungen zufrieden,weil das vielleicht noch schnell veröffentlicht werden muß um anderen zuvor zu kommen.Dann sind die entscheidenden Punkte: Beeinflussung durch Politik und Wirtschaft,Lobbyismus in jeder Form,die Verquickung der Medien-Mogule/innen mit großen wirtschaftlichen Unternehmen und Regierung/Parteien.Die Angst vor dem Verlust des Arbeits-Platzes wurde ja auch schon angestoßen mit einer weit größeren "freien Mitarbeit"als dies noch in den 60er-80er Jahren üblich war.Es ist glaube ich auch nicht mehr der unbedingte Wille da ein Alleinstellungs-Merkmal als Journalist für sich zu schaffen welches nicht kopierbar ist.Die dafür wichtige Unterstützung aus der Chefredaktion fehlt auch oft.