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    • ondori

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.12.2012

    Antwort auf Re: Lobbyismus beim Strom von Arutha.

    Arutha schrieb am 01.02.2021 20:31:

    Nichts leichter als das. Wenn der Bürger erntet, ist Strom auf dem Internationalen Markt meist sehr günstig zu haben.
    Wenn er bezieht, ist der Strom sehr teuer(Keine Sonne, kein Wind, hohe Nachfrage.
    Er bezahlt aber kaum Netzentgeld (weil er nur wenig ezieht) trotz gleichen Bedarf(Sptzenlast, Netzanschluss) und zahlt für seinen Bezug zur Hochpreiszeit) nur den Durchschnittspreis.

    Er hat zuvor investiert und Steuern entrichtet auf die Anlage!
    Wieso, bitte, zahlt er nur den Durchschnittspreis - er zahlt wie alle Kunden desselben Stromers 30 Ct oder mehr!

    Er legt also die wirklichen koste auf die Nachbarn um.

    Er ist doch kein Mörder und legt den Nachbarn um...

    Wenn ein PV Anlagen Betreiber herausfinden möchte, was Strom (Energieversprgung)wirklich wert ist,(und wo die Kosten liegen) sollte er sich vom Netz abkoppeln
    Will er nicht... Er will die wirklichen Probleme und Kosten zum Spottpreis.

    Quatsch. Für eine vollständige Eigenversorgung braucht er 12 kWp und eine fette Batterie, Dann braucht er keinen Strom zuzukaufen, und wenn er Lust hat, nimmt er halt die paar Cent vom Verkauf zur Kenntnis und mit.
    Damit "schädigt" er in keiner Weise seine PV-losen Nachbarn.

    --> bist Du so ein Nachbar?

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    Antwort auf Re: Lobbyismus beim Strom von ondori.

    Er hat zuvor investiert und Steuern entrichtet auf die Anlage!
    Wieso, bitte, zahlt er nur den Durchschnittspreis - er zahlt wie alle Kunden desselben Stromers 30 Ct oder mehr!

    Richtig, er bezahlt nur den Durchschnittspreis.
    Er bezieht aber kein Durchschittsstrom, und bezahlt die Netzgebüren nur zu einem kleinen Anteil. obwohl er die selben Infrastrukuren benötigt wie der Nachbar.

    Quatsch. Für eine vollständige Eigenversorgung braucht er 12 kWp und eine fette Batterie, Dann braucht er keinen Strom zuzukaufen, und wenn er Lust hat, nimmt er halt die paar Cent vom Verkauf zur Kenntnis und mit.
    Damit "schädigt" er in keiner Weise seine PV-losen Nachbarn.

    Bitte vollständige Abkoppelung, sonst zahlt er nicht für die Netzinfrastruktur.
    Aber wenn er das gemacht hat, finde ich ihn auch nicht mehr asozial.

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    Antwort auf Re: Lobbyismus beim Strom von Arutha.

    Arutha schrieb am 01.02.2021 21:15:

    Er hat zuvor investiert und Steuern entrichtet auf die Anlage!
    Wieso, bitte, zahlt er nur den Durchschnittspreis - er zahlt wie alle Kunden desselben Stromers 30 Ct oder mehr!

    Richtig, er bezahlt nur den Durchschnittspreis.
    Er bezieht aber kein Durchschittsstrom, und bezahlt die Netzgebüren nur zu einem kleinen Anteil. obwohl er die selben Infrastrukuren benötigt wie der Nachbar.

    Quatsch. Für eine vollständige Eigenversorgung braucht er 12 kWp und eine fette Batterie, Dann braucht er keinen Strom zuzukaufen, und wenn er Lust hat, nimmt er halt die paar Cent vom Verkauf zur Kenntnis und mit.
    Damit "schädigt" er in keiner Weise seine PV-losen Nachbarn.

    Bitte vollständige Abkoppelung, sonst zahlt er nicht für die Netzinfrastruktur.
    Aber wenn er das gemacht hat, finde ich ihn auch nicht mehr asozial.

    Meiner Alten sage ich auch immer: "Du hast Recht und ich meine Ruhe."

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    Antwort auf Re: Lobbyismus beim Strom von derTeichfloh ist online.

    derTeichfloh ist online schrieb am 01.02.2021 17:45:

    Warum beträgt der Strompreis durchschnittlich bei (großen) Firmen 10 Cent/kWh - und beim Bürger 31 Cent/kWh?

    Warum kostet eine Schraube 20ct, 500 Schrauben aber nur 12€?
    Außerdem sparen sich richtig große Verbraucher auch die EEG-Umlage.

    Was passiert mit den Anlagen, die aus der Förderung heraus fallen?

    Das, wozu du diese Anlagen 20 Jahre(!) lang sehr großzügig subventioniert wurden. Das war eine Anschubfinanzierung damit der Solarunternehmer anschließend auf eigenen Beinen stehen kann. 20 Jahre! Welcher Betrieb bekommt so eine Anschubfinanzierung? Wer das nach 20 Jahren nicht im Griff hat, lernt es wahrscheinlich auch nicht mehr.

    Wieso muss ich auf meinen selbst erzeugten Strom EEG bezahlen?

    Das tust du nicht. Du bezahlst die EEG-Umlage für den Strom meines Nachbarn. Der will auch seine garantierte Vergütung. Dafür zahle ich deine EEG-Subvention, die du jeden Monat kassierst. Außerdem solltest du Netzentgelte zahlen, dafür dass auch du ans böse öffentliche Netz angeschlossen bist.

    Lass einfach deinen Hausanschluss stilllegen, dann bist du aus dem Schneider. Keine EEG-Umlage mehr. Keine Netzanschlussgebühr und Zählermiete. Du lernst dann auch den Unterschied zwischen den Kosten und der Zuverlässigkeit einer kleinräumigen, lokalen Stromversorgung gegenüber einer zentralistischen kennen.

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    Antwort auf Re: Lobbyismus beim Strom von ondori.

    ondori schrieb am 01.02.2021 20:56:

    Quatsch. Für eine vollständige Eigenversorgung braucht er 12 kWp und eine fette Batterie, Dann braucht er keinen Strom zuzukaufen, und wenn er Lust hat, nimmt er halt die paar Cent vom Verkauf zur Kenntnis und mit.

    Das ist doch Unsinn. Von November bis Mitte März bringt ihm sein 'fetter' Akku überhaupt nichts, weil der tagsüber nicht aufgelanden wird.

    Der Akkustrom ist noch dazu sensationell teuer, selbst für deutsche Verhältnisse. Ob das Gesamtkunstwerk PV-Anlage, Wechselrichter und Akku noch sonderlich viel CO2 spart wird vom Einzelfall abhängen. Nach 10 Jahren ist der Akku erschöpft und muss erneuert werden.

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    • Schreiber_Georg

    mehr als 1000 Beiträge seit 15.10.2017

    Antwort auf Re: Lobbyismus beim Strom von Arutha.

    Arutha schrieb am 01.02.2021 21:15:

    Er hat zuvor investiert und Steuern entrichtet auf die Anlage!
    Wieso, bitte, zahlt er nur den Durchschnittspreis - er zahlt wie alle Kunden desselben Stromers 30 Ct oder mehr!

    Richtig, er bezahlt nur den Durchschnittspreis.
    Er bezieht aber kein Durchschittsstrom, und bezahlt die Netzgebüren nur zu einem kleinen Anteil. obwohl er die selben Infrastrukuren benötigt wie der Nachbar.

    Quatsch. Für eine vollständige Eigenversorgung braucht er 12 kWp und eine fette Batterie, Dann braucht er keinen Strom zuzukaufen, und wenn er Lust hat, nimmt er halt die paar Cent vom Verkauf zur Kenntnis und mit.
    Damit "schädigt" er in keiner Weise seine PV-losen Nachbarn.

    Bitte vollständige Abkoppelung, sonst zahlt er nicht für die Netzinfrastruktur.
    Aber wenn er das gemacht hat, finde ich ihn auch nicht mehr asozial.

    Das wird ja auch im Artikel gefordert. Waben halt! Du bist voll auf Linie!

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    Durchschnittliche Sonenscheindauer

    Antwort auf Re: Lobbyismus beim Strom von Zusam.

    Zusam schrieb am 01.02.2021 23:19:

    ondori schrieb am 01.02.2021 20:56:

    Quatsch. Für eine vollständige Eigenversorgung braucht er 12 kWp und eine fette Batterie, Dann braucht er keinen Strom zuzukaufen, und wenn er Lust hat, nimmt er halt die paar Cent vom Verkauf zur Kenntnis und mit.

    Das ist doch Unsinn. Von November bis Mitte März bringt ihm sein 'fetter' Akku überhaupt nichts, weil der tagsüber nicht aufgelanden wird.

    Guckst Du hier:
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/5578/umfrage/durchschnittliche-monatliche-sonnenscheindauer-in-deutschland/

    Im langjährigen Mittel ergeben sich mindestens 38 Sonnenstunden im schlechtesten Monat im Schnitt in ganz DE - also von der polnischen Grenze bis D-/SW-Afrika...
    Oder anders herum: Im Sommer liegt der Spitzenwert bei 212 Stunden, also nicht einmal 6 Mal so hoch.

    Der Akkustrom ist noch dazu sensationell teuer, selbst für deutsche Verhältnisse. Ob das Gesamtkunstwerk PV-Anlage, Wechselrichter und Akku noch sonderlich viel CO2 spart wird vom Einzelfall abhängen. Nach 10 Jahren ist der Akku erschöpft und muss erneuert werden.

    Manche investieren in PV-Komplettanlagen, weil sie "grün" sind, andere haben das Geld und finden es "hipp". Die Anzahl derer, die mit spitzem Bleistift und einer hochgenauen Waage täglich die eingesparten CO2-Werte ermitteln, dürfte unbedeutend sein.
    Zusammen mit einer Wärmepumpen-Fußbodenheizung kommt man auch durch den Winter. Und man braucht keine 23 Grad Raumtemperatur - 18 sind völlig ausreichend.

    Auf jeden Fall hat man einen genauen Überblick über die täglichen Erträge und kennt dann seine persönlichen Sonnnenstunden.
    Ja, Akkus sind chemische Wesen. Nach 10 Jahren kauft man deren Urenkel-Generation zu 1/10 des Preises - so what?

    --> nach 10 Jahren kann es auch den Öl-oder Gasbrenner geputzt haben!

    Merke: Das Leben kostet viele Jahre viel Geld - und dann das Leben selbst+o(

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    Antwort auf Durchschnittliche Sonenscheindauer von ondori.

    ondori schrieb am 02.02.2021 00:44:

    Im langjährigen Mittel ergeben sich mindestens 38 Sonnenstunden im schlechtesten Monat im Schnitt in ganz DE - also von der polnischen Grenze bis D-/SW-Afrika...
    Oder anders herum: Im Sommer liegt der Spitzenwert bei 212 Stunden, also nicht einmal 6 Mal so hoch.

    38 Sonnenstunden im Monat helfen nicht ansatzweise. Damit kann man nicht mal den regulären Strombedarf während des Tages erfüllen, geschweige denn nebenher noch den Akku laden. Nicht nur die Zahl der Sonnenstunden ist im Winter das Problem, die Sonne steht auch tiefer als im Sommer. Damit sinkt der Wirkungsgrad der PV nochmals.

    Nein, egal wie groß und teuer der Akku ist, mit Autarkie wird das nichts. Das ist genau das Killerkriterium, das gegen die Energiewende spricht. Es geht so nicht. Weder im kleinen noch im großen.
    Deshalb wird das nächste Fass aufgemacht, Wasserstoff. Auch das wird nicht funktionieren, aber manche Leute sehr reich machen. Andere werden sehr wütend sein - die, die das ganze bezahlen. Wir alle.

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    Antwort auf Re: Durchschnittliche Sonenscheindauer von Zusam.

    Zusam schrieb am 02.02.2021 00:56:

    ondori schrieb am 02.02.2021 00:44:

    Im langjährigen Mittel ergeben sich mindestens 38 Sonnenstunden im schlechtesten Monat im Schnitt in ganz DE - also von der polnischen Grenze bis D-/SW-Afrika...
    Oder anders herum: Im Sommer liegt der Spitzenwert bei 212 Stunden, also nicht einmal 6 Mal so hoch.

    38 Sonnenstunden im Monat helfen nicht ansatzweise. Damit kann man nicht mal den regulären Strombedarf während des Tages erfüllen, geschweige denn nebenher noch den Akku laden. Nicht nur die Zahl der Sonnenstunden ist im Winter das Problem, die Sonne steht auch tiefer als im Sommer. Damit sinkt der Wirkungsgrad der PV nochmals.

    Stimmt, im Winter kriegt sie den Hintern nicht hoch. Aber selbst der bedeckte Himmel spendet Licht.

    Nein, egal wie groß und teuer der Akku ist, mit Autarkie wird das nichts. Das ist genau das Killerkriterium, das gegen die Energiewende spricht. Es geht so nicht. Weder im kleinen noch im großen.

    Und wieso existieren schon seit Jahren "Nullenergie-Häuser"?

    Deshalb wird das nächste Fass aufgemacht, Wasserstoff. Auch das wird nicht funktionieren, aber manche Leute sehr reich machen. Andere werden sehr wütend sein - die, die das ganze bezahlen. Wir alle.

    Wenn Wasserstoff direkt am Wasser, aka der Nordsee, mit Windenergie erzeugt wird und intelligent = kostensparend transportiert wird, kann das den fossilen Treibstoff mittelfristig ersetzen.
    Scheuer hat ja bereits einen Wasserstoff-Spezi für die EE eingestellt - was Scheuer anpackt, hinterläßt seine Spuren...

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    Antwort auf Re: Durchschnittliche Sonenscheindauer von ondori.

    ondori schrieb am 02.02.2021 01:13:

    Und wieso existieren schon seit Jahren "Nullenergie-Häuser"?

    Ein Nullenergiehaus ist i.d.R. nicht autark. Nullenergie bedeutet nur, dass das Haus übers Jahr gerechnet nicht mehr Energie aus dem Netz bezieht, als es selbst produziert. Im Sommer wird also reichlich PV-Strom erzeugt und verkauft, im Winter wird Strom aus dem Netz bezogen.
    Das Problem der Speicherung der Energie wird also lediglich auf die Allgemeinheit abgewälzt. Der vom Haus erzeugte überschüssige PV-Strom ist wenig wert, weil zu den ertragsstarken Zeiten sowieso zuviel Strom im Netz ist, der wird aber via EEG hoch vergütet.

    Wenn Wasserstoff direkt am Wasser, aka der Nordsee, mit Windenergie erzeugt wird und intelligent = kostensparend transportiert wird, kann das den fossilen Treibstoff mittelfristig ersetzen.

    Wenn, dann ja. Will sagen, es ist wie wieder wie heute bei den Windrädern: Werden WKA an den richtig guten Stellen und in vernünftiger Zahl gebaut, sind sie eine sehr gute Ergänzung zu Energiemix, die Strom preiswert produzieren können. Sollen sie das Rückgrat der Stromversorgung sein, funktioniert es nicht, weil die Kosten zusammen mit den nötigen Backupkraftwerken oder Speichern ins unermessliche steigen.

    Deshalb der H2-Hype. Auch die Energiewender wissen inzwischen, dass es nicht geht, wie es seit 20 Jahren propagiert wird. Also kommt das nächste Potemkinsche Dorf, Wasserstoff. Für Nischenanwendungen sehr interessant, wird er aber in keinem Fall das Erdgas ersetzten können. Was die Lobbyverbände nicht hindert, dafür zu werben, dass Milliarden in die Entwicklung und in Subventionen fließen.

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