Früher war das die Familie, heute wird nur noch von 'Alleinerziehenden' gesprochen und der Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder gesetzlich verankert.
Wissen Sie, was Schule ist? Eine Anstalt zur ökonomisch effizienten Vermittlung von Wissen, nicht Erfahrung. Schon immer gewesen.
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Noch grausamer finde ich jene Eltern, ..." Volle Zustimmung, aber ...
... das ist unmöglich zu behaupten:
"...Fähigkeit zu Empathie zu fördern. Sie ist nämlich eine Gratisbeigabe des Lesens von guten Romanen. ". NEIN, NIE UND NIMMER !! Auch 'gute' Romane nicht. Genauso wenig, wie Bergauf Bergab gucken zum Besteigen der Eiger Nordwand befähigt. Man muss schon selber 'ran'.
Man muss das Leben schon leben, nicht darüber lesen. Lesen bereitet Erfahrung nach und vor, aber es ersetzt sie nicht. John DeLillos Buch Falling Man ist so ein Buch. Können Kriminalromane das auch? Schwachsinn! Viele Romane sind die reine Flucht aus der Realität. Der berühmt berüchtigte Bücherwurm, meist weiblichen Geschlechts, ist nichts anderes als ein Escarpist, weiblichen Geschlechts.