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  • unbekannter Benutzer

414 Beiträge seit 25.03.2021

Das GG ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht.

Jedes einzelne Grundrecht, dass durch das GG verankert und geschützt werden soll ist entweder aus undefinierten Gummi-Begriffen wie "Würde des Menschen", die man nach Lust und Laune um-interpretieren kann, zusammengesetzt oder hat den Nachsatz: "dieses Recht kann durch ein Gesetz oder aufgrund eines Gesetzes beschränkt werden." Damit hat es seinen Zweck grundlegende Menschenrechte gegen den Staat zu schützen verfehlt. Die Autoren haben auf ganzer Linie darin versagt den Staat als größte Bedrohung für seine Bürger zu erkennen und in die Schranken zu weisen.

Im Bezug von Art. 8 im Speziellen hätte man sowohl Abs. 2 in Gänze als auch "und ohne Waffen" streichen müssen. Es kann nicht sein, dass der Staat entscheiden kann welche Demonstrationen gegen sich selbst er zulassen will, und es kann auch nicht sein, dass man den Souverän gegenüber seinen Dienern entwaffnet und entmündigt. Bewaffnete (friedliche!) Demonstrationen sorgen sowohl dafür, dass die Polizei es sich doppelt und dreifach überlegt ob die die Demonstration gewaltsam zerschlagen will, und erhöhen den Druck auf die Politiker, ohne dass es zu Sach- oder Personenschäden kommt. Wie wir aus Erfahrung wissen ist es nur allzu leicht unbewaffnete, friedliche Demonstranten, die brav um Erlaubnis betteln, als Querulanten oder Extremisten abzustempeln und zu ignorieren.

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  • Avatar von der Achmed
    • der Achmed

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.10.2020

    Und in weiser Voraussicht wurde u.a. deshalb auch die Wehrpflicht gekippt

    Antwort auf Das GG ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben steht. von .

    Denn das war auf die Dauer wohl doch zu riskant, einem nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung zumindest eine Grundausbildung im (auch) bewaffneten Kampf zukommen zu lassen.

    Zumal man im Falle eines Falles da bei vielen auch nicht wirklich sicher sein konnte, auf wen oder was sie dann geschossen hätten.

    Da leistet man sich doch lieber ein deutlich kleineres, überschaubareres und (bis auf ein paar medial aufgebauschte Pappnasen) auch zuverlässigeres Kontingent an freiwilligen Profikillern...

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  • Avatar von Karolis
    • Karolis

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.01.2021

    Antwort auf Und in weiser Voraussicht wurde u.a. deshalb auch die Wehrpflicht gekippt von der Achmed.

    Das ist die erste und wichtigste Frage, die sich jeder Soldat dem man eine Waffe in die Hand drückt beantworten muss: In welche Richtung er schießen möchte.

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  • Avatar von Frank_Drebbin
    • Frank_Drebbin

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.06.2005

    Jaja, 4 Wochen nächtliche Ausgangssperre sind völlig indiskutabel wegen

    Antwort auf Und in weiser Voraussicht wurde u.a. deshalb auch die Wehrpflicht gekippt von der Achmed.

    Grundrechten, 15 oder 18 Monate Zwangsdienst sind aber zu befürworten....

    Trifft ja Andere....

    Daj jeder der Wehrpflichtigen ein Recht darauf hat, echte Gründe FÜR die Zwangspflicht gesagt zu bekomen (wo ist eigentlich ein "Feind", den man mit Wehrpflichtigen bekämpfen kann), dürfte ein Wiedereinführen ratzfatz scheitern....

    Zumal wir inzwischen die Kasernen verkauft haben und die Bundeswehr Profis braucht statt Zinnsoldaten....

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.04.2021 09:30).

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  • Avatar von der Achmed
    • der Achmed

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.10.2020

    Exakt, einer freiwilligen, hochmotivierten Profi-Killertruppe kann man einen

    Antwort auf Jaja, 4 Wochen nächtliche Ausgangssperre sind völlig indiskutabel wegen von Frank_Drebbin.

    "Feind im Inneren" weit besser "verkaufen" als wenn man sich bei jedem Einzelnen fragen muß, auf welcher Seite er steht...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.04.2021 09:40).

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    • unbekannter Benutzer

    414 Beiträge seit 25.03.2021

    Wehrpflicht hätte es so nicht geben dürfen.

    Antwort auf Jaja, 4 Wochen nächtliche Ausgangssperre sind völlig indiskutabel wegen von Frank_Drebbin.

    Die Wehrpflicht war von Anfang an allein schon deshalb verfassungswidrig, weil sie den Gleichberechtigungsgrundsatz verletzt. Willkürlich ein paar zehntausend Männer heraus zu picken, während die anderen Männer und sämtliche Frauen ungeschoren davon kommen ist eine signifikante Benachteiligung. Im Bezug auf Gleichberechtigung gibt es nur zwei Möglichkeiten: Ausnahmslos alle unabhängig von Geschlecht oder Eignung dienen lassen, oder gar keinen.
    Abgesehen davon stellt sich das viel gravierende Problem, dass eine Wehrpflicht Sklaverei darstellt. Den Rekruten werden ohne ihr Einverständnis ihre Grundrechte aberkannt und sie werden unter Gewaltandrohung zum Dienst gezwungen. Das hat in einer freiheitlichen Gesellschaft nichts verloren.
    Die einzige Möglichkeit in einer freiheitlichen Gesellschaft eine Armee zu unterhalten ist auf vollständig freiwilliger Basis. Natürlich kann man den Dienst an Privilegien (keine Grundrechte) knüpfen. Man könnte z.B. sagen, dass nur wer sich zu Wehr- oder Zivildienst freiwillig meldet und später als Reservist zur Verfügung steht das Privileg bekommt wählen zu gehen. Das hieße jedoch auch, dass niemand vom Dienst ausgeschlossen werden kann.

    edits: Schlechtschreibung

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (25.04.2021 15:02).

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  • Avatar von Frank_Drebbin
    • Frank_Drebbin

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.06.2005

    Abschaffen....

    Antwort auf Exakt, einer freiwilligen, hochmotivierten Profi-Killertruppe kann man einen von der Achmed.

    wozu brauchen wir als Einzelstaat denn eine Armee?

    Eine reine Selbstverteidigungstruppe für die ganze EU, Schluss....

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  • Avatar von der Achmed
    • der Achmed

    mehr als 1000 Beiträge seit 23.10.2020

    Antwort auf Wehrpflicht hätte es so nicht geben dürfen. von .

    Gwynvorth schrieb am 25.04.2021 14:56:

    Ausnahmslos alle unabhängig von Geschlecht oder Eignung dienen lassen, oder gar keinen.

    die geschlechtsseitige Diskriminierung ist in der Tat vollkommen daneben, und die über die Jahrzehnte immer wieder vorgebrachten Begründungen das beizubehalten, mehr als abenteuerlich.

    bei der Eignung sieht es schon deutlich anders aus, deshalb heißt es ja auch EIGNUNG.
    Für stocktaube, farbenblinde, bucklige Asthmatiker mit colaflaschenbodendicken Brillengläsern gibt es dort nun mal kaum adäquate Einsatzmöglichkeiten...

    Natürlich kann man den Dienst an Privilegien (keine Grundrechte) knüpfen. Man könnte z.B. sagen, dass nur wer sich zu Wehr- oder Zivildienst freiwillig meldet und später als Reservist zur Verfügung steht das Privileg bekommt wählen zu gehen.

    Ausgerechnet das Wahlrecht als Privileg wäre extrem problematisch.

    Denkbar wäre aber ein im Prinzip freiwilliges (und eben nicht nur bei den Profikillern, sondern auch in anderen "staatstragenden" Organisationen ableistbares) Dienstjahr für ALLE, dessen Ableistung mit derart deutlichen "Pluspunkten" bei z.B. Rente oder Studienplatzvergabe verknüpft wird, daß Otto und Anna Normalbürger*:in/divers schön doof wäre, das NICHT "mitzunehmen".

    Das hieße jedoch auch, dass niemand vom Dienst ausgeschlossen werden kann.

    Im Rahmen eines entsprechend breit und inklusiv ausgelegten "Stellenangeots" dafür wäre das durchaus drin.

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