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  • Naturzucker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

Subvention?

Steuern auf Sprit werden in erster Linie erhoben, um damit den Bau und den Unterhalt von Straßen und Autobahnen zu finanzieren.

Landwirtschaftliche Fahrzeuge sind aber überwiegend auf Äckern unterwegs. Es fehlt schlicht eine plausible Begrünung, wieso Landwirte hier Straßen finanzieren sollen, die sie nur zu einem geringen Teil nutzen können oder wegen der Höchstgeschwindigkeit gar nicht nutzen dürfen.

Das UBA kritisierte damals: ″Das Agrardieselprivileg steht im Widerspruch zum Ziel des Klimaschutzes, da es fossile Energieträger subventioniert″. Deshalb sollte die Agrardieselbegünstigung in Höhe von 21,48 Cent pro Liter abgebaut werden.

Es gibt aber nun einmal keine wirklich praktikablen Alternativen, insbesondere bei großen Erntemaschinen.

Und Klimaschutz als Universalbegründung für Steuererhöhungen wird dem Anliegen eher schaden als nutzen.

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  • Avatar von marenghi
    • marenghi

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2020

    Antwort auf Subvention? von Naturzucker.

    Die Grundüberlegung ist klar: Es braucht eine Lenkungswirkung hinsichtlich CO2-Emissionen.

    Dazu gibts verschiedene Instrumente: Anreize, Verteuerungen und Gesetze.

    Das fällt unter Verteuerungen. Es ist eine zielgerichtete, nicht wie du schreibst "Universalbegründung für Steuererhöhungen".

    Es ist genau die Alternative zu "Verbotspolitik", die von vielen gefordert wird, bspw auch der FDP und Union.

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    • Naturzucker

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

    Antwort auf Re: Subvention? von marenghi.

    marenghi schrieb am 17.12.2023 08:30:

    Die Grundüberlegung ist klar: Es braucht eine Lenkungswirkung hinsichtlich CO2-Emissionen.

    Dazu gibts verschiedene Instrumente: Anreize, Verteuerungen und Gesetze.

    Das fällt unter Verteuerungen. Es ist eine zielgerichtete, nicht wie du schreibst "Universalbegründung für Steuererhöhungen".

    Es ist genau die Alternative zu "Verbotspolitik", die von vielen gefordert wird, bspw auch der FDP und Union.

    Eine Lenkungswirkung könnte es nur haben, wenn es funktionsfähige Alternativen gäbe. Wo ist, abgesehen von Ochs, Maultier und Menschenkraft, die Alternative zum dieselbetriebenen Mähdrescher?

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  • Avatar von Porcupine17
    • Porcupine17

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.07.2012

    Antwort auf Re: Subvention? von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 17.12.2023 08:49:

    marenghi schrieb am 17.12.2023 08:30:

    Die Grundüberlegung ist klar: Es braucht eine Lenkungswirkung hinsichtlich CO2-Emissionen.

    Dazu gibts verschiedene Instrumente: Anreize, Verteuerungen und Gesetze.

    Das fällt unter Verteuerungen. Es ist eine zielgerichtete, nicht wie du schreibst "Universalbegründung für Steuererhöhungen".

    Es ist genau die Alternative zu "Verbotspolitik", die von vielen gefordert wird, bspw auch der FDP und Union.

    Eine Lenkungswirkung könnte es nur haben, wenn es funktionsfähige Alternativen gäbe. Wo ist, abgesehen von Ochs, Maultier und Menschenkraft, die Alternative zum dieselbetriebenen Mähdrescher?

    So ganz stimmt das nicht. Auch in der Landwirtschaft gibt es E-Antriebe. Können mit dem Diesel noch nicht ganz mithalten und haben ihre eigenen Anforderungen. Hier ist z.B. die Option Akku-Wechsel statt Ladestecker zwingend. Bedeutet dann aber auch das man bei einem Brand im Mähdrescher die Batterie entfernen kann und nicht wie beim E-Auto das ganze Wrack in einem Container unter Wasser setzen muss.

    https://www.auto-motor-und-sport.de/elektroauto/soletrac-e70n-elektro-traktor-preis-reichweite/

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  • Avatar von n4u
    • n4u

    962 Beiträge seit 19.06.2004

    Antwort auf Re: Subvention? von Porcupine17.

    Abgesehen von der Funktionalität sind elektrische Traktoren wirtschaftlich derzeit keine ernstzunehmende Alternative.

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  • Avatar von Elch_test
    • Elch_test

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.09.2016

    Staatsquote >50%

    Antwort auf Subvention? von Naturzucker.

    Ab welcher Quote reden wir vom Sozialismus?
    Ist es im Grundgesetz als Staatsziel festgehalten, dass sich der Staat nicht nur um die Erhaltung der Infrastruktur sondern auch noch um alles andere kümmert? Den Erhalt des Wohlstands ausgenommen, natürlich.

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  • Avatar von Benz_in_kanister
    • Benz_in_kanister

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.08.2019

    Sozialismus ist das gesellschaftliche/gemeinschaftliche Eigentum an Produktions-

    Antwort auf Staatsquote >50% von Elch_test.

    mitteln. Ihre wie auch immer errechnete "Staatsquote" (was eigentlich soll die sein) hat damit nichts zu tun.

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  • Avatar von Benz_in_kanister
    • Benz_in_kanister

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.08.2019

    Steuern sind nicht zweckgebunden was deren späteren Verwendungszweck anbelangt.

    Antwort auf Subvention? von Naturzucker.

    Nur weil eine Autopostille vor Jahrzehnten einen Vergleich zwischen dem was dem Autofahrer/-halter jährlich an Steuern abgeknöpft wird und dem was er in Form von Straßenbau zurückbekommt erstellt hat, so heißt das längst nicht, dass diese Steuern zweckgebunden sind. Sie sind eine der Einnahmequellen des Staates.
    Besonders gut ist das an der CO2-Steuer und dem versprochenen Klimageld für alle Bürger zu sehen. Erstere gibt es, zweiteres wurde von der (Schl)Ampe(l), obwohl im Koalitionsvertrag stehend einfach unter den Tisch fallen gelassen. Davon werden jetzt Waffen für die Ukraine bezahlt.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (17.12.2023 14:22).

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  • Avatar von ktmrobert
    • ktmrobert

    mehr als 1000 Beiträge seit 28.08.2003

    Antwort auf Re: Subvention? von marenghi.

    marenghi schrieb am 17.12.2023 08:30:

    Die Grundüberlegung ist klar: Es braucht eine Lenkungswirkung hinsichtlich CO2-Emissionen.

    Dazu gibts verschiedene Instrumente: Anreize, Verteuerungen und Gesetze.

    Das fällt unter Verteuerungen. Es ist eine zielgerichtete, nicht wie du schreibst "Universalbegründung für Steuererhöhungen".

    Es ist genau die Alternative zu "Verbotspolitik", die von vielen gefordert wird, bspw auch der FDP und Union.

    Glaubst du ernsthaft wenn wir "gelenkt" werden, das unterm Strich global betrachtet auch nur 1 Liter Diesel eingespart wird?

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  • Avatar von Elch_test
    • Elch_test

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.09.2016

    Re: Sozialismus ist das gesellschaftliche/gemeinschaftliche Eigentum an Produkti

    Antwort auf Sozialismus ist das gesellschaftliche/gemeinschaftliche Eigentum an Produktions- von Benz_in_kanister.

    Benz_in_kanister schrieb am 17.12.2023 14:08:

    mitteln. Ihre wie auch immer errechnete "Staatsquote" (was eigentlich soll die sein) hat damit nichts zu tun.

    Im marxistischen Sinne: ja.
    Im realsozialistischen Sinne haben wir es mit einer Enteignungswelle zu tun, die mit der Enteignung der Kulaken in der Sowjetunion vergleichbar ist.

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