Der Autor erwähnt eigentlich zwei Problemkreise:
- Wie ist eine NATO-Erweiterung zu bewerten?
- Wie geht man mit abweichenden Meinungen in Kriegszeiten um?
Letzteres, also die vollständige Ausrichtung der Politik, als auch der Medien auf einen Sieg der eigenen Seite kann man wohl als normal erachten, alles andere ist Demokratie- und Freiheitsschwärmerei, die es in Kriegszeiten so nicht gibt und auch noch nicht gegeben hat.
Die andere Fragestellung ist schon schwieriger, da nach den Statuten des Völkerrechts, wie in Helsinki vereinbart, jeder Staat ja tatsächlich eine Bündnisfreiheit hat.
Nur scheint das Konstrukt einen Geburtsfehler zu haben, wenn dadurch Kriege nicht nur nicht verhindert, sondern sogar provoziert werden.