Hulpus schrieb am 03.03.2024 21:31:
Ja, ein paar Fakten:
Die fruchtbare Zusammenarbeit der Europäer mit den Russen ist dauerhaft zerstört. Damit ist der enorme Ressourcenreichtum Russlands für Westeuropa verloren. Eine Wirtschaftsmacht Europa kann sich nicht mehr so entwickeln, dass sie den USA gefährlich werden könnte. Westeuropa hat sich zum Absatzmarkt degradiert.
"Furchtbare Zusammenarbeit" trifft es besser. Spätestens seit dem "Interview" mit Tucker Carlson kann es doch keine Illusionen mehr geben, dass Putin das Völkerrecht einem expansiven Imperialismus geopfert hat. Wie soll man mit so jemanden zusammenarbeiten? Oder träumst Du von einer Zusammenarbeit wie zwischen Molotow und Ribbentrop?
Was mich aber interessieren würde ist nicht, was Sie geraucht haben, sondern ob Sie für die Meinungsbildung des Rückzugs zuständig sind? Oder sind Sie gar einer der Betroffenen, von denen am Ende fast keiner mehr übrig bleibt? Egal – solange Sie nicht zur ersten Gruppe gehören, wo sehen Sie ihre Zukunft im oben beschriebenen Absatzmarkt und was interessiert Sie Russland oder Putin?
Ich bin für überhaupt keine Meinungsbildung zuständig. Es ist ein bisschen erschreckend, dass Du davon ausgehst, dass jeder, der im Heise-Forum schreibt, für seine Meinung bezahlt wird. Ist das so bei der pro-russischen Propaganda?
Und meine Meinung zu Putin ist einfach: Spätestens seit 2014 kann man nicht mehr verlässlich mit Putin zusammenarbeiten. Die Fragen, ob Russland im Allgemeinen und Putin im Speziellen durch eine andere Politik des Westens in eine andere Richtung gedrängt werden können, ist heute Makulatur. Ich denke daher, dass die Lage sehr einfach ist: Alle Beteiligte wären besser dran, wenn Putin tot ist. Ich denke, es wird für die CIA nicht schwer werden, jemanden zu finden, der diese Aufgabe erledigen wird. Vielleicht wird es diesmal ja etwas stillvoller als bei Saddam Hussein oder Muammar al-Gaddafi.
MfG
Mr Hardware