Sicherlich stimmen erstmal die meisten Fakten, diese zu bewerten, setzt aber eine genauere Kenntnis der Umstände voraus. Beispiel?
China hat sich einen Dreck drum geschert, ob Leute kein Essen hatten is den Wohnsilos.
Abgesperrt. Verhungern? Egal, jedermanns eigene Sache. Eine Diktatur a la Ameisenstaat - der einzelne Mensch ist uninteressant.
Hier hat schon interessiert, ob Menschen kein Handy haben. Jeder Mensch ist wertvoll und individuell. Das ist eine völlig andere (demokratische) Grundhaltung.
Wer das vermischt, kann ja gerne nach China gehen - und im Extremfall "modern" verhungern - seine Sache.
Ich muß sagen, daß Gerichte natürlich überzogene Dinge geradebiegen können. Solche Dinge gibt es, weil die Entscheider fachlich zumeist inkompetent sind und auf "Berater" mal hören, mal nicht. Man Frage Drosten, was er denn tatsächlich geraten hat (sofern er das überhaupt sagen darf, ohne Geheimhaltungserklärungen zu verletzen).
Da liegt unser Problem: mangelnde Transparenz und Demokratie - nicht Datenschutz vs. Sicherheit.
Und so ommt es, wie es kommen muß: Bei Anerkenntnis der Fakten sind die Schlußfolgerungen weitgehend nicht gerechtfertigt, der Artikel "schwach", wie jemand schreibt, was ich als nicht zielführend bezeichnen würde. Er bringt den Menschen nichts, basiert ausschließlich auf bereits publiziertem - ich erkenne keinen Eigenanteil über die individuelle Zusammenfassung von Dingen hinaus, der neu wäre.
Schade (hat auch jemand getitelt).