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  • Tokei-ihto

566 Beiträge seit 14.07.2005

Drosten vor Gericht, Second Edition

Bereits Anfang Februar müsste Christian Drosten Post vom Amtsgericht Heidelberg bekommen haben. Die Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner hatte in Vertretung ihrer Mandantin Drosten als Rechtsgutachter bestellt. Ein Richter am Amtsgericht Heidelberg entschied zeitnah, dass der Charité-Professor ein schriftliches Gutachten anfertigen soll: „Zur Behauptung der Verteidigerin, dass ein PCR-Test keine Infektion im Sinne des §2 Infektionsschutzgesetz nachweisen könne, soll ein schriftliches Sachverständigengutachten erhoben werden. Zum Sachverständigen wird antragsgemäß bestimmt: Hr. Prof. Christian Drosten, Charité Berlin“,

Drostens Arbeitgeberin, die Universitätsklinik Charité in Berlin, hat den Eingang des Schreibens gegenüber der Zeitung bestätigt. Nicht nur der Nordkurier fragt sich nun, warum sich Herr Drosten mit einer Antwort, ob er denn nun vor Gericht zu seinem PCR-Test als Sachverständiger etwas zu sagen hat oder nicht, so viel Zeit vergehen lässt.

Warum also, lässt sich Merkels „Master of Corona“ so viel Zeit mit einer Antwort? Der Nordkurier geht davon aus, dass es nicht nur am Zeitbudget des Herr Virologen liegen könnte. Denn: es geht bei dem Gutachten um den Heiligen Gral von Merkels Corona-Politik. Es geht um die Frage nach der Eignung des, von Drosten maßgeblich mitentwickelten PCR-Tests als verlässlichen Nachweis von Corona-Infektionen im Sinne des Infektionsschutzgesetzes unter dessen Knute das ganze Land ins Siechtum verfallen und Grundgesetze weggewischt wurden.

Nimmt Drosten die Aufgabe an, wäre es das erste Mal, dass Merkels Corona-Front sich in einem Gerichtssaal zu den getroffenen Entscheidungen, die 83 Millionen Menschen in diesem Land zu tragen haben, rechtfertigen müsste.

Warum also hat sich – wie der Nordkurier berichtet – Herr Drosten bis heute nicht zu Wort gemeldet und Merkels Corona-Volk kund getan, wie er gedenkt, sich in benannter Angelegenheit verhalten zu wollen? Auch dem Amtsgericht Heidelberg liegt nach Angaben einer Sprecherin noch keine Zu- oder Absage von Merkels Charité-Professor vor.

zitiert aus journalistenwatch.com

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  • Avatar von robowarp
    • robowarp

    mehr als 1000 Beiträge seit 03.12.2002

    Antwort auf Drosten vor Gericht, Second Edition von Tokei-ihto.

    Drosten ist nicht verantwortlich fuer irgendwelche Massnahmen, oder welches politsche Amt hat er inne, diesen Schrott erzaehlt nur der Bauernfaengeranwalt Fuellmich um weiter abzukassieren

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  • Avatar von lusit
    • lusit

    615 Beiträge seit 16.01.2019

    Antwort auf Re: Drosten vor Gericht, Second Edition von robowarp.

    Kann es sein, dass Sie keine Ahnung haben um was es in diesem Fall wirklich geht? Dann ist es verzeihlich aber dann bitte nachinformieren und dann posten
    Falls Sie es wider Erwarten doch genau wissen sollten, dann sollten Sie an der Qualität Ihrer "Staatspropaganda" noch etwas arbeiten, denn die ist zu plump

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.03.2021 16:59).

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  • Avatar von BERBERJESUS
    • BERBERJESUS

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.10.2015

    Antwort auf Drosten vor Gericht, Second Edition von Tokei-ihto.

    Tokei-ihto schrieb am 16.03.2021 15:59:

    Bereits Anfang Februar müsste Christian Drosten Post vom Amtsgericht Heidelberg bekommen haben. Die Heidelberger Rechtsanwältin Beate Bahner hatte in Vertretung ihrer Mandantin Drosten als Rechtsgutachter bestellt. Ein Richter am Amtsgericht Heidelberg entschied zeitnah, dass der Charité-Professor ein schriftliches Gutachten anfertigen soll: „Zur Behauptung der Verteidigerin, dass ein PCR-Test keine Infektion im Sinne des §2 Infektionsschutzgesetz nachweisen könne, soll ein schriftliches Sachverständigengutachten erhoben werden. Zum Sachverständigen wird antragsgemäß bestimmt: Hr. Prof. Christian Drosten, Charité Berlin“,

    (...)

    Warum also hat sich – wie der Nordkurier berichtet – Herr Drosten bis heute nicht zu Wort gemeldet und Merkels Corona-Volk kund getan, wie er gedenkt, sich in benannter Angelegenheit verhalten zu wollen? Auch dem Amtsgericht Heidelberg liegt nach Angaben einer Sprecherin noch keine Zu- oder Absage von Merkels Charité-Professor vor.

    zitiert aus journalistenwatch.com

    Tja...

    Was ja an sich kein Fehler ist, oder?
    Nun ja. Es ist eben so, dass es bisher eine klare Fall-Definition gab, also ein striktes Schema, das festlegte, welcher Patient als Mers-Fall gemeldet wurde. Dazu gehörte zum Beispiel, dass der Patient eine Lungenentzündung hat, bei der beide Lungenflügel betroffen sind. Als in Dschidda Ende März diesen Jahres aber plötzlich eine ganze Reihe von Mers-Fällen auftauchten, entschieden die dortigen Ärzte, alle Patienten und das komplette Krankenhauspersonal auf den Erreger zu testen. Und dazu wählten sie eine hochempfindliche Methode aus, die Polymerase-Kettenreaktion (PCR).

    Klingt modern und zeitgemäß.
    Ja, aber die Methode ist so empfindlich, dass sie ein einzelnes Erbmolekül dieses Virus nachweisen kann. Wenn ein solcher Erreger zum Beispiel bei einer Krankenschwester mal eben einen Tag lang über die Nasenschleimhaut huscht, ohne dass sie erkrankt oder sonst irgend etwas davon bemerkt, dann ist sie plötzlich ein Mers-Fall. Wo zuvor Todkranke gemeldet wurden, sind nun plötzlich milde Fälle und Menschen, die eigentlich kerngesund sind, in der Meldestatistik enthalten. Auch so ließe sich die Explosion der Fallzahlen in Saudi-Arabien erklären. Dazu kommt, dass die Medien vor Ort die Sache unglaublich hoch gekocht haben.

    Sie meinen, dass die Medien einen Einfluss auf die Meldezahlen haben?
    In der Region gibt es kaum noch ein anders Thema in den TV-Nachrichten oder Tageszeitungen. Und auch Ärzte in Krankenhäusern sind Konsumenten dieser Nachrichten. Die überlegen sich dann ebenfalls, dass sie mal ein Auge auf diese bisher auch in Saudi-Arabien sehr seltene Erkrankung werfen müssten. Die Medizin ist nicht frei von Modewellen.

    zitiert aus: Christian Drosten (bzw. dessen unschädlichere 2014er-Mutante) im Gespräch mit der WiWo über MERS - ein Interview von Susanne Kutter O:-)

    Hervorhebungen im Text erfolgten rein willkürlich durch mich.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (16.03.2021 17:38).

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  • Avatar von jsjs
    • jsjs

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.12.2019

    Antwort auf Re: Drosten vor Gericht, Second Edition von BERBERJESUS.

    Es fehlt der Kontext aus dem hervorgeht, dass sich Dr.Drosten keineswegs gegen den PCR Test ausspricht, sondern die Teststrategie kritisiert.

    https://correctiv.org/faktencheck/2020/11/23/nein-christian-drosten-hat-2014-nicht-gesagt-dass-er-pcr-tests-fuer-untauglich-halte/

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  • Avatar von L3x Fr1dmAn
    • L3x Fr1dmAn

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2021

    Re: Und wer überwacht die Faktenchecker?

    Antwort auf Re: Drosten vor Gericht, Second Edition von jsjs.

    Fakt ist doch, dass Drosten sich gegen Masken ausgesprochen hat:

    https://www.youtube.com/watch?v=J7Ic_bbRkXQ

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    • jsjs

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.12.2019

    Antwort auf Re: Und wer überwacht die Faktenchecker? von L3x Fr1dmAn.

    L3x Fr1dmAn schrieb am 16.03.2021 18:05:

    Fakt ist doch, dass Drosten sich gegen Masken ausgesprochen hat:

    https://www.youtube.com/watch?v=J7Ic_bbRkXQ

    Du postet den Link zu einem Video, bei dem sich Drosten dafür ausspricht, dass die Leute zu hause bleiben, wenn sie infiziert sind, und Masken nicht ausreichen würden, um das Virus aufzuhalten. Und machst dann draus, dass sich Drosten gegen Masken ausgesprochen hätte???

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    • KatiH

    mehr als 1000 Beiträge seit 13.07.2000

    Antwort auf Drosten vor Gericht, Second Edition von Tokei-ihto.

    Tokei-ihto schrieb am 16.03.2021 15:59:

    Nicht nur der Nordkurier fragt sich nun, warum sich Herr Drosten mit einer Antwort, ob er denn nun vor Gericht zu seinem PCR-Test als Sachverständiger etwas zu sagen hat oder nicht, so viel Zeit vergehen lässt.

    Spätestens seit seinem Tweet "Ich habe Besseres zu tun" als Reaktion auf den Erpressungsversuch der Bild-Zeitung im Mai letzten Jahren sollte doch klar sein, dass Drosten für solche Spielchen nicht zur Verfügung steht. Ohne da mehr Details zu kennen, scheint seine Nichtreaktion im Moment jedenfalls die Rechten schon mächtig zu ärgern.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bild_(Zeitung)#Die_2020er_Jahre

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  • Avatar von L3x Fr1dmAn
    • L3x Fr1dmAn

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2021

    Antwort auf Re: Und wer überwacht die Faktenchecker? von jsjs.

    jsjs schrieb am 16.03.2021 18:59:

    L3x Fr1dmAn schrieb am 16.03.2021 18:05:

    Fakt ist doch, dass Drosten sich gegen Masken ausgesprochen hat:

    https://www.youtube.com/watch?v=J7Ic_bbRkXQ

    Du postet den Link zu einem Video, bei dem sich Drosten dafür ausspricht, dass die Leute zu hause bleiben, wenn sie infiziert sind, und Masken nicht ausreichen würden, um das Virus aufzuhalten. Und machst dann draus, dass sich Drosten gegen Masken ausgesprochen hätte???

    Hat er nicht recht? Man bleibt zuhause, wenn man infiziert ist. Und wer nicht infiziert ist, geht shoppen, macht Party und läßt die Maske zuhause.

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    • jsjs

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.12.2019

    Antwort auf Re: Und wer überwacht die Faktenchecker? von L3x Fr1dmAn.

    L3x Fr1dmAn schrieb am 16.03.2021 19:43:

    jsjs schrieb am 16.03.2021 18:59:

    L3x Fr1dmAn schrieb am 16.03.2021 18:05:

    Fakt ist doch, dass Drosten sich gegen Masken ausgesprochen hat:

    https://www.youtube.com/watch?v=J7Ic_bbRkXQ

    Du postet den Link zu einem Video, bei dem sich Drosten dafür ausspricht, dass die Leute zu hause bleiben, wenn sie infiziert sind, und Masken nicht ausreichen würden, um das Virus aufzuhalten. Und machst dann draus, dass sich Drosten gegen Masken ausgesprochen hätte???

    Hat er nicht recht? Man bleibt zuhause, wenn man infiziert ist. Und wer nicht infiziert ist, geht shoppen, macht Party und läßt die Maske zuhause.

    Was Drosten sagt: wenn man infiziert ist, bleibt man zuhause - Maske tragen reicht nicht.
    Was du draus machst: Drosten spricht sich gegen Masken aus. Wer nicht infiziert ist, macht Party - ohne Maske!

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