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Avatar von Monata (1)
  • Monata (1)

mehr als 1000 Beiträge seit 26.08.2020

Vor 81 Jahren

Vor knapp 81 Jahren hat sich eine militärische Supermacht genau vor der Grenze Russlands / der Sowjetunion in Stellung gebracht. Und man sicherte sogar per Nichtangriffsvertrag zu, dass nichts böses zu erwarten war.
Man glaubte das.

Der 22. Juni 1941 belehrte die Russen etwas anderes. Ca. 27 Millionen tote Bürger und unendliches Leid und Zerstörung waren das Ergebnis, dass man einer hochgerüsteten Militärmacht nicht vertrauen kann, wenn diese bis an die Grenzen des Landes heranzieht.

Jetzt will man wieder eine ähnliche Situation schaffen. Eine andere Militärmacht drängt trotz (nur) mündlicher Zusagen Schritt für Schritt an die Grenzen des Landes. Dazu gab es anfangs Diskriminierungen gegen die Russen, die in einem angrenzenden Land lebten. Diese Diskriminierungen steigerten sich, wie wir wissen, zu gezielten militärischen Angriffen gegen diese Menschen, nachdem diese sich durch Autonomiebestrebungen gegen diese Diskriminierungen schützen wollten.
Der Rest ist bekannt, auch wenn manche Menschen und Organisationen die Augen davor verschlossen.

Sollte Russland wieder auf einen 22.Juni warten ?
Glaubt man im Westen wirklich daran, dass die Russen so blöde sind und nicht erkennen was da von Westen heranzieht? Man hat in Russland die 27 Millionen Toten nicht vergessen. Im Westen ignoriert man sie einfach.
Selbst wenn die NATO keine bösen Absichten gegenüber Russlands hegt, so macht sie den Russen Angst!
Ich jedenfalls hätte Angst, wenn jemand mit einem Maschinengewehr vor meiner Wohnungstür stehen würde, selbst wenn er sagt, es will mir nichts Böses!

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    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf Vor 81 Jahren von Monata (1).

    Monata (1) schrieb am 21.03.2022 13:43:

    Ich jedenfalls hätte Angst, wenn jemand mit einem Maschinengewehr vor meiner Wohnungstür stehen würde, selbst wenn er sagt, es will mir nichts Böses!

    Sehen sie, und genau so geht es der Ukraine und den baltischen Staaten.

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  • Avatar von Radiek
    • Radiek

    389 Beiträge seit 01.03.2022

    Antwort auf Vor 81 Jahren von Monata (1).

    Selbst wenn die NATO keine bösen Absichten gegenüber Russlands hegt, so macht sie den Russen Angst!

    Der Westen maßt sich viel an, jetzt maßt er sich sogar an, den Russen vorzuschreiben, vor wem sie keine Angst haben dürfen.

    Dass dem Westen mit der Nato-Osterweiterung am Anfang nicht ganz wohl war, erkennt man daran, dass der Westen vorgab, Raketen wegen der Bedrohung vor dem Iran auf dem Gebiet seiner neuen Nato-Mitglieder stationierte.

    Ob sich Russland wegen der Raketen gegen den Iran wohl sicherer gefühlt hat?

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  • Avatar von Arutha
    • Arutha

    mehr als 1000 Beiträge seit 09.04.2015

    Antwort auf Vor 81 Jahren von Monata (1).

    Monata (1) schrieb am 21.03.2022 13:43:

    Vor knapp 81 Jahren hat sich eine militärische Supermacht genau vor der Grenze Russlands / der Sowjetunion in Stellung gebracht. Und man sicherte sogar per Nichtangriffsvertrag zu, dass nichts böses zu erwarten war.
    Man glaubte das.

    Der 22. Juni 1941 belehrte die Russen etwas anderes. Ca. 27 Millionen tote Bürger und unendliches Leid und Zerstörung waren das Ergebnis, dass man einer hochgerüsteten Militärmacht nicht vertrauen kann, wenn diese bis an die Grenzen des Landes heranzieht.

    Jetzt will man wieder eine ähnliche Situation schaffen. Eine andere Militärmacht drängt trotz (nur) mündlicher Zusagen Schritt für Schritt an die Grenzen des Landes. Dazu gab es anfangs Diskriminierungen gegen die Russen, die in einem angrenzenden Land lebten. Diese Diskriminierungen steigerten sich, wie wir wissen, zu gezielten militärischen Angriffen gegen diese Menschen, nachdem diese sich durch Autonomiebestrebungen gegen diese Diskriminierungen schützen wollten.
    Der Rest ist bekannt, auch wenn manche Menschen und Organisationen die Augen davor verschlossen.

    Sollte Russland wieder auf einen 22.Juni warten ?
    Glaubt man im Westen wirklich daran, dass die Russen so blöde sind und nicht erkennen was da von Westen heranzieht? Man hat in Russland die 27 Millionen Toten nicht vergessen. Im Westen ignoriert man sie einfach.
    Selbst wenn die NATO keine bösen Absichten gegenüber Russlands hegt, so macht sie den Russen Angst!
    Ich jedenfalls hätte Angst, wenn jemand mit einem Maschinengewehr vor meiner Wohnungstür stehen würde, selbst wenn er sagt, es will mir nichts Böses!

    Sorry, aber die Geschichte kann man so nicht stehen lassen.
    Der angebliche Nichtangriffspakt erlaubte es Russland unverzüglich das Baltikum, Finnland und Polen anzugreifen, was Russland auch umgehend getan hat
    Nimand glaubte an einen Frieden zwischen Deutschland und Russland, und Russland hat in einem Maß aufgerüstet wie es die Welt noch nie gesehen hat.
    Russland im 2Weltkrieg als unschuldig darzustellen, ist nicht korrekt.
    Es gibt auch Gründe, warum Polen, die Ukraine und das Baltikum eine dermaßene Abneigung gegen Russland haben.

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  • Avatar von Freddy_2
    • Freddy_2

    162 Beiträge seit 18.11.2021

    Antwort auf Vor 81 Jahren von Monata (1).

    Monata (1) schrieb am 21.03.2022 13:43:

    Jetzt will man wieder eine ähnliche Situation schaffen. Eine andere Militärmacht drängt trotz (nur) mündlicher Zusagen Schritt für Schritt an die Grenzen des Landes.

    Das Traurige ist, dass diese Militärmacht gar nicht so viel anders ist. Ja, sie haben andere Flaggen, ja, die Sprache ist neu. Doch sobald man sie an ihrem Verhalten misst oder ihre wirtschaftlichen Verbindungen beleuchtet, erkennt man einen roten, sagen wir einen rot-braunen Faden.

    Lesenswert: "Hitlers amerikanische Lehrer"

    Man denke nur an den ersten NATO-Sekretär, der auch gleich die militärische Vernichtung der UdSSR geplant hat. Oder diverse andere vormals braune Generäle und Funktionäre, die dann plötzlich bei der NATO aktiv waren, teilweise indirekt (USA)...

    Das alles lernt man heute ja gar nicht mehr, stattdessen lautet die neuste Version der Geschichte mittlerweile, Stalin hätte den Krieg begonnen. So funktioniert westliche Geschichtsschreibung, bedingt durch mediale Massenverdummung und das Ergebnis kann man auch hier im Forum beobachten ("Erdolf", "Putinazis").

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  • Avatar von zweifuss
    • zweifuss

    257 Beiträge seit 13.10.2001

    Antwort auf Vor 81 Jahren von Monata (1).

    Vor 2014 war die NATO am abrüsten. Die USA hatten keine dauerhaften Truppen an der Grenze zu Russland. Hätte Russland still gehalten, hätte Trump die NATO womöglich aufgelöst.
    Heute wird die NATO fleißig aufgerüstet, es gibt Überlegungen zu neuen Beitritten und die USA sind vermutlich dauerhaft überall in Osteuropa stationiert (https://en.wikipedia.org/wiki/Tripwire_force). Die Gründe dafür sollten bekannt sein.

    Das Problem ist nicht die NATO, sondern dass Russland den alliierten Bevölkerungen ständig vor den Kopf stößt und glaubt das hätte keine Auswirkungen. Wenn das so weitergeht wird Russland auch die Bevölkerung von Weißrussland verlieren. Es gibt keinen Anspruch darauf, dass die umliegenden Länder Russland zu mögen haben und auch keinen Anspruch auf irgendwelche neutralen Zonen oder Einflussgebiete.

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  • Avatar von Braga_Apollon
    • Braga_Apollon

    242 Beiträge seit 18.03.2022

    Kleiner Schönheitsfehler...

    Antwort auf Vor 81 Jahren von Monata (1).

    Monata (1) schrieb am 21.03.2022 13:43:

    Sollte Russland wieder auf einen 22.Juni warten ?

    ...Rußland hat die Ukraine grundlos überfallen - nicht umgekehrt!

    Und damit hat sich ihre "blitzsaubere" Iwan-Argumentationskette schon komplett erledigt...

    Und was das Umkreisen des armen Rußland angeht: Bevor ihr gerichtsnotorischer Völkermörder ein friedliches Land angriff, waren keine permanenten Nato-Truppen bei den Nachbarn stationiert! Das ändert sich jetzt - warum bloß?

    Selbst diese paar Männeken könnten im Ernstfall vielleicht einen russischen Angriff abwehren - aber Rußland, das eine Million Soldaten unter Waffen hält, angreifen? Der Nato-General, der diesen "Angriffs"plan ausheckte, landete sofort in der Klapse.

    Und was hat der Gnom erreicht? Finnland und Schweden werden höchstwahrscheinlich der Nato beitreten, der zerstrittene Westen ist plötzlich geeint gegen den Napoleon von der Moskwa, sollte er irgendwie die Ukraine erobern können, teilte er sich 800 km Grenze mit Nato-Ländern. Wenn's für die einfachen Russen ganz dumm läuft, entsteht entlang der Nato-Ostgrenze diesmal wirklich ein antifaschistischer Schutzwall.

    Da er nur größenwahnsinnig, aber nicht komplett debil ist, konnte er sich das ausrechnen.

    Deshalb: Das ganze Nato-Gejammere ist nur vorgeschoben. Putin sieht sich als der Zar von Rußland - er will das Zarenreich wiederhaben und würde sich am liebsten zu seinem Zuckerbäckerpalast noch 'ne Zuckerbäckerkrone gönnen.

    Nur wird das nicht klappen und der Kriegsverbrecher ist hoffentlich bald weg vom Fenster...

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  • Avatar von Braga_Apollon
    • Braga_Apollon

    242 Beiträge seit 18.03.2022

    Hätte er mal machen sollen!

    Antwort auf Re: Vor 81 Jahren von Freddy_2.

    Freddy_2 schrieb am 21.03.2022 14:18:

    Man denke nur an den ersten NATO-Sekretär, der auch gleich die militärische Vernichtung der UdSSR geplant hat.

    Der Welt wären in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg viele Kriege erspart geblieben - und auch den einen oder anderen Russen hätte der Schwerverbrecher Stalin nicht vor seinem Tode noch umbringen können.

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  • Avatar von basisdemokratischer querulant
    • basisdemokratischer querulant

    mehr als 1000 Beiträge seit 06.01.2021

    Kein Russland ist auch keine Lösung

    Antwort auf Re: Vor 81 Jahren von Orca30.

    Es ist eine verdammt schwierige, fast unlösbare Forderung an Russland, nicht an die baltischen Staaten oder Ukraine zu grenzen. Ob die Lösung, die die NATO anstrebt, aber eine gute Idee ist, wage ich zu bezweifeln.

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  • Avatar von Orca30
    • Orca30

    mehr als 1000 Beiträge seit 18.11.2004

    Antwort auf Kein Russland ist auch keine Lösung von basisdemokratischer querulant.

    basisdemokratischer querulant schrieb am 21.03.2022 15:09:

    Es ist eine verdammt schwierige, fast unlösbare Forderung an Russland, nicht an die baltischen Staaten oder Ukraine zu grenzen.

    Das fordert wer genau?

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