Vor knapp 81 Jahren hat sich eine militärische Supermacht genau vor der Grenze Russlands / der Sowjetunion in Stellung gebracht. Und man sicherte sogar per Nichtangriffsvertrag zu, dass nichts böses zu erwarten war.
Man glaubte das.
Der 22. Juni 1941 belehrte die Russen etwas anderes. Ca. 27 Millionen tote Bürger und unendliches Leid und Zerstörung waren das Ergebnis, dass man einer hochgerüsteten Militärmacht nicht vertrauen kann, wenn diese bis an die Grenzen des Landes heranzieht.
Jetzt will man wieder eine ähnliche Situation schaffen. Eine andere Militärmacht drängt trotz (nur) mündlicher Zusagen Schritt für Schritt an die Grenzen des Landes. Dazu gab es anfangs Diskriminierungen gegen die Russen, die in einem angrenzenden Land lebten. Diese Diskriminierungen steigerten sich, wie wir wissen, zu gezielten militärischen Angriffen gegen diese Menschen, nachdem diese sich durch Autonomiebestrebungen gegen diese Diskriminierungen schützen wollten.
Der Rest ist bekannt, auch wenn manche Menschen und Organisationen die Augen davor verschlossen.
Sollte Russland wieder auf einen 22.Juni warten ?
Glaubt man im Westen wirklich daran, dass die Russen so blöde sind und nicht erkennen was da von Westen heranzieht? Man hat in Russland die 27 Millionen Toten nicht vergessen. Im Westen ignoriert man sie einfach.
Selbst wenn die NATO keine bösen Absichten gegenüber Russlands hegt, so macht sie den Russen Angst!
Ich jedenfalls hätte Angst, wenn jemand mit einem Maschinengewehr vor meiner Wohnungstür stehen würde, selbst wenn er sagt, es will mir nichts Böses!