bräuchte Deutschland täglich ca. 1.000 Tankerladungen mit LNG.
Weltweit gibt es aber weniger als 500 solcher Riesentanker, die unbotmäßigerweise auch nach Asien liefern wollen.
Weder das gesunde Fracking-Gas aus den USA noch das politisch korrekte LNG aus Katar können da aushelfen.
Und die verstärkte Migration will auch noch bewältigt sein.
Hmm?
Um das "böse" russische Gas zu ersetzen,
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Antwort auf Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von docvo.
Es wäre mal interessant zu wissen, ob das alles korrekt ist was der "Satan" da sagt:
https://youtu.be/KS1-d3Rjszk?t=99
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Gesperrter Beitrag
Antwort auf Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von docvo.
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Antwort auf Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von docvo.
docvo schrieb am 21.03.2022 11:31:
bräuchte Deutschland täglich ca. 1.000 Tankerladungen mit LNG.
Weltweit gibt es aber weniger als 500 solcher Riesentanker, die unbotmäßigerweise auch nach Asien liefern wollen.
Weder das gesunde Fracking-Gas aus den USA noch das politisch korrekte LNG aus Katar können da aushelfen.
Und die verstärkte Migration will auch noch bewältigt sein.
Hmm?Tja, der Welthandel hat halt so seine Tücken.
https://www.dw.com/de/geheime-milliardendeals-schweizer-rohstoffhandel-f%C3%BCllt-putins-kriegskasse/a-61157572
Hier werden die Preise gemacht.
Beim Geld hört nun mal die Freundschaft auf. -
Antwort auf Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von docvo.
Prof. Radermacher hat in X Vorträgen an Unis, Instituten, sogar der BMW-Stiftung (harrharr) das versucht, zu erklären - Quintessenz: Es gibt zwei Wege, die anstehenden Probleme der Menschheit zu lösen - Forschung, Forschung und Entwicklung, oder der Zweite = Brasilianisierung, auch der westlichen Welt.
Man müsste entweder, clever in Forschung investieren, und dabei den Wohlstand und die Befindlichkeiten aller maximal berücksichtigen, auch das Entwicklungsinteresse der bisher industriell wenig bis gar nicht entwickelten Länder/Bevölkerungen ... was sehr kompliziert und schwierig wird, wenn man gleichzeitig das Entwicklungs- und Wohlstandsniveau der westlichen Bevölkerungen erhalten will.
Oder: Man rockt auch die westlichen Bevölkerungen runter. Das nennt man Brasilianisierung. Wenn die große Mehrheit erstmal gewohnt ist in dauerhafter Armut, ohne großen Perspektiven auf Wohlstand zu leben, lösen sich viele aktuelle, als unlösbare Probleme beschrieben, von allein auf:
- Ressourcen-Verbrauch - Arme Menschen haben keine Ressourcen, und verbrauchen folglich auch kaum welche.
- Klima, Umwelt: alles wird besser. Indien, Afrika zeigen wie es geht - sind erstmal alle mit dem nacktem Überleben beschäftigt, Hunger, Krankheit, Tod vor 30 abzuwenden, kann man so viele Ressourcen einsparen, das Klima und Umwelt besser als jemals dastehen werden. Ok, nur global. Aber ein paar Inseln der Glückseeligkeit wird es für 10 bis 20 geben, Neuseeland z.B. - die Villen- und Bunker-Bauaktivitäten aller Milliardäre der Welt dort, haben schon länger deutlich zugenommen.
- Migration - ist es in entwickelten Industrienationen erstmal so beschißen, wie in den meisten unterentwickelten Ländern der Welt (Ukraine?), wird eine aufwändige Migration keinen Sinn mehr machen - das Problem auch gelöst.Usw. - eine sinnvolle, und zielführende Perspektive konnte ich noch nie in der Energiewende-Politik der letzten Bundesregierungen erkennen. Man hat den Eindruck, es geht einfach banal nur um Kostensteigerungen für den Normalo, was natürlich zu weniger Verbrauch, mangels Geldmitteln führen wird - aber ist das eine clevere Energiewende, wenn es keine funktionierenden Alternativen gibt?
Ich habe die Befürchtung, in elitären Kreisen weltweit hat man sich schon länger bereits darauf geeinigt, die Brasilianisierung wirds.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (21.03.2022 12:05).
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Antwort auf Gesperrter Beitrag von -.
Gemini81 schrieb am 21.03.2022 11:47:
docvo schrieb am 21.03.2022 11:31:
bräuchte Deutschland täglich ca. 1.000 Tankerladungen mit LNG.
Weltweit gibt es aber weniger als 500 solcher Riesentanker, die unbotmäßigerweise auch nach Asien liefern wollen.
Weder das gesunde Fracking-Gas aus den USA noch das politisch korrekte LNG aus Katar können da aushelfen.
Und die verstärkte Migration will auch noch bewältigt sein.
Hmm?Da stellt sich ein Halbeck hin und sagt, man könne doch Gas und Öl nicht nur aus Demokratien beziehen. Wenn die eine oder andere Kopfabschneider-Dynastie wie Quatar dabei ist, kann das doch nicht so schlimm sein......hauptsache nicht Russland.
Man kann nicht so viel essen, wie man k***** könnte......
Als ob das vor 1990 anders gewesen wäre.
Als ob nicht Kinderarbeit auch heute noch den Diamantenhandel befüllt.
Wirtschaft und Moral haben noch nie zusammen gepaßt. -
Antwort auf Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von docvo.
docvo schrieb am 21.03.2022 11:31:
bräuchte Deutschland täglich ca. 1.000 Tankerladungen mit LNG.
Nö, es sind 4 täglich und dafür braucht es in etwa 120 Schiffe.
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/LNG-Importe-in-Wilhelmshaven-Schon-vor-2023-moeglich/Das-wurde-schon-mal-durchgerechnet/posting-40686734/show/ -
Re: Deine Zahlen sind um mehrere Größenordnungen falsch ...
Antwort auf Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von docvo.
docvo schrieb am 21.03.2022 11:31:
Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, bräuchte Deutschland täglich ca. 1.000 Tankerladungen mit LNG.
Deine Zahlen sind falsch. LNG-Tanker haben Kapazitäten von 100.000 m³ bis 250.,000 m³ Flüssiggas. Der Kompressionsfaktor beträgt 1:600, d.h. ein Tanker mit 150.000 m³ Kapazität kann 90 Mio. m³ normales Erdgas transportieren.
Deutschland bezieht jährlich ungefähr 60 Mrd. m³ Erdgas aus Russland, das wären dann rund 670 LNG-Tanker im Jahr oder weniger als 2 pro Tag. Aber das ist immer noch eine ganze Menge.
Weltweit gibt es aber weniger als 500 solcher Riesentanker, die unbotmäßigerweise auch nach Asien liefern wollen.
Weder das gesunde Fracking-Gas aus den USA noch das politisch korrekte LNG aus Katar können da aushelfen.
Jedenfalls nur zu einem unwesentlichen Teil, zumal ja nicht nur Deutschland sondern auch andere europäische Länder bisher von Russland mit Erdgas versorgt werden und dann mit uns in Konkurrenz treten. Hinzukommt, dass wir keine eigenen LNG-Terminals haben, der Bau hunderte Millionen Euro kostet und ein, zwei Jahre dauert. D.h. wir würden am Ende nur das abbekommen, was Staaten mit LNG-Terminals uns überlassen.
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Antwort auf Re: Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von Flintix.
Flintix schrieb am 21.03.2022 12:08:
bräuchte Deutschland täglich ca. 1.000 Tankerladungen mit LNG.
Nö, es sind 4 täglich und dafür braucht es in etwa 120 Schiffe.
https://www.heise.de/forum/Telepolis/Kommentare/LNG-Importe-in-Wilhelmshaven-Schon-vor-2023-moeglich/Das-wurde-schon-mal-durchgerechnet/posting-40686734/show/Ich komme auf ähnliche Größenordnungen, aber es wird kurz- bis mittelfristig trotzdem nicht reichen, uns auf diesem Weg ausreichend zu versorgen. Es sei denn wir sind bereit, exorbitante Preise zu bezahlen um alle Konkurrenten auszustechen. Und selbst dann fehlen uns die LNG-Terminals, d.h. wir sind darauf angewiesen, dass andere Staaten einen Teil des bei ihnen angelandeten Erdgases an uns abtreten. Wenn das überhaupt passiert, dann mit einem ordentlichen Preisaufschlag.
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Antwort auf Re: Um das "böse" russische Gas zu ersetzen, von Lasse Reden.
Es fehler nicht nur "Terminals", sondern auch Schiffe.
Die sind ja damit ausgelastet, andere Weltregionen zu versorgen.Das ist alles so unsagbar doof.