Da frage ich mal, wie hat der Kuckuck den Selektionsdruck z.B. im 3. Jahrhundert vor Christus und im 13. Jahrhundert nach Christus überlebt? In beiden Zeitperioden waren Warmzeiten innerhalb des Klimarhythmus. Der Vogel muss also eine Anpassungsstrategie haben. Bei anderen Zugvögeln hat man festgestellt, dass immer ein kleiner Teil über Winter bleibt. Wird es im Mittel wärmer, so besetzen die da gebliebenen Vögel die Nistplätze bevor die Rückkehrer eintreffen. Dadurch verschiebt sich die Ausrichtung innerhalb der Population hin zu einer mehr sesshaften Art. Wird es kälter sind die weit gereisten im Vorteil.
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Der Vogel ist bloss ein Haken
Antwort auf Heute soll der Vogel also aussterben von Michael Diekmann.
an den man das bekannte Thema aufhängen kann.
Da sich der Kuckuck nicht mit dem Nachwuchs abplagen muss kann er andere Interessen bedienen - das Reisen als Vielflieger ;)
Ich vermute mal, dass "Klima" nicht überall gleich ist und er so ganz gut durchkommt.Das Posting wurde vom Benutzer editiert (03.05.2021 12:33).