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  • Nummer 6

mehr als 1000 Beiträge seit 11.07.2008

Zu erwartende Entwicklung der durchschnittlichen Lebenserwartung ist der Maßstab

Die Gesamtheit von Entwicklungsstand, Lebensqualität, Sicherheit und Gesundheitssystem von Gesellschaften und Staaten läßt sich am umfassensten an der Lebenserwartung bemessen.
Steigt sie, wird insgesamt mehr richtig als falsch gemacht. Sinkt sie, läuft es verkehrt.

Höhere Gewalt in Form großer Krankheitswellen drücken sie natürlich auch. Aber wenn man diese nun als gegeben einkalkuliert, stellt sich doch eine Frage:

Wird die allgemeine Lebenserwartung der nächsten Jahrzehnte durch die Folgen der Maßnahmen eher positiv oder negativ beeinflußt?

Ich denke, eher negativ, weil man die hunderten Milliarden Euro gesamtgesellschaftlich wesentlich zukunftsorientierter investieren könnte. Allein die Bildungskatastrophe dürfte langfristig enorme Rückstände gerade auch im Gesundheitsbereich verursachen.

Es ist also in der exekutiven Politik das selbe Problem wie immer: es wird nicht mal ein Jahr weit in die Zukunft gedacht. Hunderttausend gerettete Lebensjahre dieses Jahr werden durch Millionen verlorene Lebensjahre in der Zukunft erkauft.

Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 10:55).

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