Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von Moklitz.
OK, schön, daß wir drüber geredet haben.
Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von Moklitz.
OK, schön, daß wir drüber geredet haben.
Antwort auf So langsam reichts aber mal von teutolith.
Da du bei dem Thema ofenbar immer noch große Wissensdefizite hast und nicht vernünftig mit Zahlen und Statistiken umgehen kannst, sind solche Artikel, die dir das erklären schon wichtig und richtig.
Gab es denn in den vergangenen Jahren Tests auf Erkältungskrankheiten in vergleichbarem Umfang? Nein, natürlich nicht. Die 25.100 stammen genau aus der Übersterblichkeit, man nimmt an, daß die Zunahme in den Wintermonaten nicht zufällig ist.
Eben - die letzen Jahre haben 25 tausend Tote jährlich kaum jemanden interessiert - man hat sich nicht einmal die Mühe gemacht herauszufinden woran genau diese Menschen denn nur wirklich gestorben sind...
Für Krankenhauskeime gibt es ähnliche Schätzungen und Hochrechnungen - es sterben auch viele Tausend jedes Jahr - Konsequenzen daraus: Pustekuchen.
Aber jetzt auf einmal steht das ganze Land kopf wegen einem neuen Erreger - und wir zählen jeden Toten - ganz egal ob MIT oder AN
Nur: es sterben aufs Jahr gesehen auch nicht mehr Leute als sonst ...
An dieser Stelle wäre wirklich langsam mal eine Erklärung angezeigt, was die Coronaverharmloser denn nun eigentlich zeigen wollen.
Niemand will hier Coroana bzw. CODID-19 verharmlosen - wozu auch.
Nur plädieren hier viele für eine vernünftige und objektive Betrachtung ohne Panikmache und Angst.
Es gibt angeblich keine Übersterblichkeit, aber behauptete 35.000 Coronatote. Diese müssen also "umgewidmet" worden sein - aber nicht von Grippetoten,
Fast richtig: neben der mangelndem Unterscheidung, ob denn nun das Virus im Einzelfall auch tatsächlich ursächlich für den Tod war oder vielmehr entsprechende Vorerkrankungen, gibt es eben zur Zeit sehr viel weniger Grippe-Tote
(oder das was man früher eben der Grippe zugeordnet hat)
Das ist auch logisch: jeder stirbt eben nur einmal.
In den vergangen Jahren sind die Alten und Kranken eben an einem anderen Infekt gestorben - jetzt sterben sie an Corona - gestoben wären sie aber so oder so innerhalb des Jahres - hier geht es nur um einige Monate die jemand evtl. früher stirbt.
Und daher gibt es in der Gesamtbilanz eben auch keine sichtbare Übersterblichkeit.
(ein bisschen was wird vielleicht auch durch weniger Unfalltote etc. kompensiert - aber das sind vergleichsweise kleine Effekte)
Wenn es keine Übersterblichkeit gibt, kann Corona nicht gefährlich sein, und wenn es eine gibt, kann Corona nicht schuld sein, an was anderem ist aber auch niemand gestorben?
Nein das ist eine unsinnige Schlussfolgerung - natürlich ist eine Krankheit an der jemand stirbt eine gefährliche Krankheit.
Aber Corona ist eben lange nicht die einzige Krankheit, die zum Tod führt - im hohen Alter werden viele Viren und Bakterien gefährlich.
An irgendetwas stirbt der Mensch am Ende immer - wir sind ja nicht unsterblich.
Dieses ununterbrochene Verharmlosertheater bei TP geht mir so langsam richtig auf den Sack. Was soll das?
Nur weil jemand nicht in den Panik-Modus verfällt findet noch lange keine Verharmlosung statt.
Es wäre viel mehr angebracht, wenn du mal wieder runter kommen würdest und etwas gelassener bei dem Thema reagierst.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 18:30).
Antwort auf Re: Einfach genug ist es schon von Mindeater.
Mindeater schrieb am 05.01.2021 17:18:
aufdiedauer schrieb am 05.01.2021 16:37:
Doch, korinthenkackerisch betrachtet: diese Maßnahmen sind sinnlos.
Schau dir die Zahlen von Frankreich an und du siehst das die Maßnahmen funktionieren.
Sind es die Maßnamen oder ist es der normale epidemiologische Wellenverlauf?
Es gib ja nun Europa einen ganzen Zoo an unterschiedlichen Maßnahmen, da fast jedes Land anders verfährt - nur tut man sich bei genauer Betrachtung nach all den Monaten immer noch schwer hier eindeutige Kausalitäten zu finden.
Welcher Maßnahmen-Katalog den nun wirklich effektiv hilft und welche Maßnamen übertrieben oder gar nutzlos sind ist leider immer noch weitgehend offen.
Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von Mindeater.
Mindeater schrieb am 05.01.2021 17:13:
Also, jetzt hat da der Typ ziemlich tödlichen Krebs und weil der das nicht weiß, steckt er drei Personen in seinen Umfeld an. Die stecken dann nach sechs Tagen wieder je drei in ihren Umfeld an. Innerhalb von drei Monaten sind dann 14,348 Millionen Menschen angesteckt die möglicherweise auch an den Krebs sterben und schlimmer noch, weiter Menschen mit Krebs anstecken.
Also, da ist jetzt der Typ der einen Autounfall gebaut hat und dabei gestorben ist. Drei Personen haben das gesehen und müssen deshalb nach sechs Tagen auch einen Autounfall bauen wobei sie sterben. Das haben jeweils drei gesehen und so weiter. Nach drei Monaten sind dann 14,348 Millionen Menschen durch Autounfälle tot.
Ja, Infektionskrankheiten haben eine andere Dynamik als andere Todesursachen, das muss in die Gewichtung mit eingehen. Aber das bedeutet nicht im Umkehrschluss, dass man die Toten anderer Ursachen ignorieren sollte.
Merkst du was? Kann möglicherweise exponentielles Wachstum irgendwas mit dem Lockdown zu tun haben? Oder kennst du Sachen die wegen exponentiellen Wachstum alle paar Tage doppelt so viel Leute töten und die man nicht deshalb versucht unter Kontrolle zu halten?
Infektionskrankheiten verbreiten sich eben nicht in freiem exponentiellen Wachstum, sondern erreichen basierend auf Interaktions-Blasen (nicht jeder Mensch interagiert mit jedem anderen) und vorhandener Immunität zuverlässig einen Sättigungseffekt, weshalb die Verbreitung in der Epidemiologie durch eine sigmoide Gompertz-Funktion modelliert wird. Wer ein reines exponentielles Modell zur Beschreibung benutzt (z.B. Verdoppellung alle x Tage) , erhält grundsätzlich abstrus hohe Zahlen beim Extrapolieren in die Zukunft.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 19:21).
Antwort auf Re: Einfach genug ist es schon von Mindeater.
Mindeater schrieb am 05.01.2021 17:18:
Wenn in einem Pflegeheim nur 20% des Personals geimpft werden will spricht das Bände.
Ich kann dir erzählen wovon das Bände spricht. Ich hatte mit einigen davon zu tun. Ganz häufig sind das gläubige Personen die sowieso jegliche Verbindung zur Realität abgebrochen haben. Da sind Verschwörungstheorien wie das Satan uns chippen will, nicht weit her.
Ate your own mind?
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 18:29).
Antwort auf Re: Einfach genug ist es schon von Mindeater.
"Schau dir die Zahlen von Frankreich an und du siehst das die Maßnahmen funktionieren."
Wie wäre es einfach mal etwas mehr als nur die Maßnahmen anzuschauen? Frankreich ist meinem Eindruck nach ein Paradebeispiel für einen Aufschaukelungskreis aus undurchdachten Maßnahmen und einer Bevölkerung, die Widerstand dagegen leistete.
Klar, letztlich gewinnt der Staat. Wenn die Leute sich an nix mehr halten, kann man sie immer noch zu Hause einsperren. Aber was für ein Trauerspiel, genau eine solche Entwicklung möchte ich für Deutschland nicht!
Antwort auf Es reicht noch lange nicht! von cybergorf.
Die einzelnen Punkte in deinem Beitrag habe ich hier im Thread mehr oder weniger alle schon angesprochen. Ich bin nicht in Panik und habe keine Angst. Es wäre nur gut, wenn ihr langsam mal begreifen würdet, daß die gemütlichen Zeiten der ersten Welle endgültig vorbei sind.
Spahn hat, wie ich gerade erst gelesen habe, genügend Impfdosen erst für das zweite Quartal angekündigt. Wenn es dabei bleibt, wird es die nächsten zwei, drei Monate noch so richtig ungemütlich. Der Höhepunkt der zweiten Welle liegt noch Wochen vor uns, und sie hat jetzt schon das 2,85-fache der ersten getötet (gerechnet bis/ab 1.9.). Das ist keine Panikmache, sondern eine schlichte Tatsachenfeststellung. Mal sehen, wann bei euch der Groschen fällt.
Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von teutolith.
teutolith schrieb am 05.01.2021 16:30:
Da gebe ich dir vollkommen recht, daß da einiges übelst im Argen liegt, die Krankenhauskeime hast du noch vergessen. Der Unterschied ist nur, so zynisch es klingen mag, daß man mit allen diesen Größen kalkulieren kann. Diese Erkrankungen breiten sich eben nicht unkontrolliert aus, sondern werden im anbrechenden Jahr etwa genausoviele Opfer fordern wie im letzten. Was passiert, wenn die Epidemie sich selbst überlassen bleibt, bis das Gesundheitssystem zusammenbricht, kann niemand auch nur ungefähr abschätzen. Wir können es uns einfach nicht leisten, den Eintritt dieser Katastrophe mal eben abzuwarten. Bist du wirklich sicher, daß es mit allen Kollateralschäden zusammen nicht auch 2,5 Millionen Tote werden können?
Ich würde nach allem was ich bisher zu dem Thema dazu gelesen habe, davon ausgehen, dass die Infektionsratio wieder wie im Frühjahr bei ca. 10% Durchseuchung peakt und dann abzufallen beginnt (und mit Verzögerung dazu auch die Todeszahlen). Leider sind die "Fallzahlen" durch die Massentestung gesunder Menschen in dem Kontext nur noch sehr bedingt vergleichbar mit den Infektionszahlen aus dem Frühjahr.
Ich muss allerdings auch zugeben, dass ich klar befangen bin, da deutlich durch die Maßnahmen geschädigt...
In den erfolgreichen Staaten, die ich meine, leben die Menschen bereits wieder (fast) so wie vor Corona. Ich bin seit dem Beginn der Epidemie überzeugt, das läßt sich hier auch nachlesen, daß der beste Weg zur Bewältigung einer Epidemie ist, früh und hart zuzuschlagen, die Strategien und Maßnahmen schamlos abzukupfern, die nachweislich funktioniert haben. Und ich denke, die Erfolge einiger anderer Staaten geben mir inzwischen recht. Einige Wochen richtig harter Lockdown, mit umfangreichen, angepaßten Hilfen für alle, die sie brauchen, und die Zahlen sind so gefallen, daß man zur Einzelfallverfolgung übergehen kann.
Das kann man nicht verneinen. Hätte man hier früh die Grenzen/Flughäfen geschlossen, konsequent die paar dutzend anfänglichen Infektionen nachverfolgt und dann ab da Grenzen/Flughäfen knallhart kontrolliert, hätte man das Virus wohl mit vertretbaren Kosten aus dem Land halten können.
Aber wir müssen uns eingestehen: Diese Chance ist lange vorbei, jetzt hat das Virus zu Millionen in der westlichen Gesellschaft Fuß gefasst. Das Virus in dem jetzigen Zustand ausrotten zu wollen, würde mMn zu einem dermaßen hohem gesellschaftlichem Preis kommen, dass das Ausmaß des resultierenden Leides, das Leid durch die Viruserkrankung selbst übersteigen würde.
Realistisch gesehen, haben wir eigentlich keine andere Wahl mehr, als den schwedischen Weg. Mit mittlerweile besseren Behandlungsmethoden für Erkrankte und einem Aufstocken von Pflegekräften, Krankenschwestern und Krankenhausbetten wäre das mMn absolut vertretbar. Eine solche Austockung käme billiger als die Hilfspakete für die eingefrorene Wirtschaft und hätte wohl auch einen positiven Effekt in Hinblick auf sämtliche Todesursachen.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 19:03).
Antwort auf Re: Es reicht noch lange nicht! von teutolith.
teutolith schrieb am 05.01.2021 18:44:
Die einzelnen Punkte in deinem Beitrag habe ich hier im Thread mehr oder weniger alle schon angesprochen. Ich bin nicht in Panik und habe keine Angst. Es wäre nur gut, wenn ihr langsam mal begreifen würdet, daß die gemütlichen Zeiten der ersten Welle endgültig vorbei sind.
Wieso soll man etwas "begreifen" was keinen Bezug zur Realität hat.
Weder war die erste Welle gemütlich, noch gibt es jetzt eine unterschätze Gefahr ...
Spahn hat, wie ich gerade erst gelesen habe, genügend Impfdosen erst für das zweite Quartal angekündigt. Wenn es dabei bleibt, wird es die nächsten zwei, drei Monate noch so richtig ungemütlich.
Nur wenn man den "Lockdown" aufrecht erhält oder gar verschärft - wenn man endlich zur Vernunft zurückkehren würde, dann würde s auch nicht ungemütlich werden.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 20:33).
Antwort auf So langsam reichts aber mal von teutolith.
Heise hat ja wohl nicht mehr alle Latten am Zaun, wenn sie glauben sie könnten mir ihren Wahnsinn aufzwingen.