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    • V01D

    247 Beiträge seit 04.06.2006

    Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von ludmillaZ.

    ludmillaZ schrieb am 05.01.2021 12:26:

    Danke.
    Mir gehen die Verharmloser auch auf die Nerven.
    Am Schlimmsten sind die Vögel, die da mit dem "Argument" kommen:
    Die sind ja alle schon so alt...
    Oder: Sind die denn wirklich an oder nur mit...?
    Da frage ich doch gerne mal zurück:
    Sind die (geschätzten) Grippetoten an oder nur mit...?

    Gestern meldeten sich bei uns 3 Azubis.
    Entweder selbst infiziert (getestet) oder infizierte Mitbewohner...
    Glücklicherweise bisher nur milde Verläufe.
    Hoffen wir mal, dass das auch so bleibt!

    Es tut mir leid, wenn sie das als Verharmlosung ansehen, aber ich finde schon, dass sie die Verhältnismäßigkeit aus den Augen verloren haben. In der Azubi Altersklasse (20-30 Jahre) gab es 28 Corona-Tote (2020) unter ca. 10.000.000 Personen dieser Altersklasse. Demgegenüber stehen in der gleichen Altersklasse 3259 Tote (2018) aus anderen Ursachen. Niemand schert sich um diese anderen Ursachen oder bezeichnet es täglich als "Glück" diesen nicht erlegen zu sein. Diesen Scheuklappenblick auf Corona ist auf Dauer nicht gesund für unsere Gesellschaft.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 14:32).

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  • Avatar von Boomerang_66
    • Boomerang_66

    846 Beiträge seit 25.08.2019

    Nein, es reicht keinesfalls!

    Antwort auf So langsam reichts aber mal von teutolith.

    "Es gibt angeblich keine Übersterblichkeit, aber behauptete 35.000 Coronatote. Diese müssen also "umgewidmet" worden sein - aber nicht von Grippetoten, Verkehrstoten, Verbrechensopfern usw. Also sind das keine Corona-Toten, aber auch keine Nicht-Corona-Toten?"

    Es gibt verschiedene Erklärungen, warum es einerseits 35.000 Tote mit positivem PCR Test in Deutschland gab, andererseits jedoch hier bei uns in Deutschland keine Übersterblichkeit, die ganz ohne Umwidmung auskommen.

    Relativ klar ist - unsere Maßnahmen und/oder unser Gesundheitssystem und/oder die Disziplin der Bevölkerung waren besser (oder rechtzeitiger) als in den USA, Belgien, Spanien, Italien und UK, wo es eine Übersterblichkeit von 15-24% gab. Aber auch in diesen Ländern ist die Übersterblichkeit im Vergleich zu den an oder mit Corona gestorbenen zu gering und gerade wegen der Maßnahmen ist eine Vergleichbarkeit mit den Vorjahren schwierig.

    Eine mögliche Erklärung wäre daher eine Untersterblichkeit auf Grund der Maßnahmen, die durch Covid-19 ausgeglichen wurde. Allerdings ist eine solche bei den Jüngeren unter denen es wenig Coronatote gibt nicht erkennbar.

    Eine andere mögliche Erklärung wäre, dass Viele der an Corona Verstorbenen auch ohne Corona in diesem Jahr gestorben wären. Äußerungen des Hamburger Pathologen, der bereits im Frühjahr viele Obduktionen durchgeführt hat, deuten in diese Richtung.

    So lange wir nicht sicher wissen, welche Erklärung für die beobachtete Diskrepanz zwischen an oder mit Corona Verstorbenen und der Übersterblichkeit zutrifft, sollten wir uns aber in jedem Fall weiter mit dieser Frage beschäftigen!

    Einfach künstlich eine Übersterblichkeit durch vereinfachte Berechnung herbeizuzaubern ist jedenfalls keine Lösung, das untergräbt lediglich mein Vertrauen in die zuständigen Behörden, ohne etwas zur Erklärung beizutragen! Und einfach zu fordern sich nicht weiter mit dem Thema zu beschäftigen ist erst recht keine Lösung!

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    • ludmillaZ

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.12.2009

    Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von V01D.

    Es geht doch aber nicht nur um die Verstorbenen.
    Es geht doch auch um diejenigen, die Monate brauchen um wieder völlig zu genesen.
    Also die Spätfolgen...
    Es macht doch keinen Sinn sich lediglich eine Kennzahl heraus zu suchen und
    dann daraus seine Schlüsse zu ziehen.
    Das ist doch "geistiger Lockdown"!
    Das macht man doch sonst auch nicht.
    Man hinterfragt doch sonst auch ob es da einen kausalen Zusammenhang gibt oder ob das eher zufällig ist.
    Kleines, provokantes Beispiel gefällig?:

    https://katapult-magazin.de/de/artikel/artikel/fulltext/afd-und-corona/

    ;-)

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    Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von ludmillaZ.

    Sehr geehrte Ludmilla Z.,

    darf ich aus Neugier fragen in was Sie Leute „ausbilden“ wollen?

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    • ludmillaZ

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.12.2009

    Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von aufdiedauer.

    Grob gesagt:
    In unterschiedlichen Bereichen der IT.

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  • Avatar von aufdiedauer
    • aufdiedauer

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.07.2009

    Re: Nein, es reicht keinesfalls - endlich mal Tatsachen!

    Antwort auf Nein, es reicht keinesfalls! von Boomerang_66.

    Bitte noch mehr Tatsachen beachten.
    Im Zusammenhang mit CoV-2 gibt es eine Art Goldstandard der Berichterstattung darüber.
    Die Plattform heißt swprs.org und dort gibt es einen Artikel
    „Covid: Die Illusion der Kontrolle“.
    Dort ist dieses Bild zu sehen:
    https://www.directupload.net/file/d/6054/7dh7pu9m_jpg.htm
    Zwei Bundesstaaten der USA, direkt nebeneinander liegend, gleiches Klima, gleiche Landschaft, auch sonst alles vergleichbar. North-Dakota hatte einen „Lockdown“ wie bei uns, nur erheblich schärfer als Söder oder Lauterbach das in ihren hitzigsten Träumen erhoffen könnten, sogar in Privathaushalten wurde der Gebrauch von Masken suggeriert. South-Dakota machte es lockerer als Schweden.
    Ergebnis: das gleiche Resultat.
    Unabweisbare Schlussfolgerung: diese Fake-„Lockdowns“ bringen nichts.
    Was immer die Ursache für die unterschiedlichen Resultate von CoV-2-Viren auf dem Planeten sind: diese Maßnahmen sind wirkungslos.
    Man müßte woanders ansetzen. Impfen bringt auch nichts.
    Vielleicht mit erprobt guter Medikation?
    https://c19study.com/
    Diese ärmeren Leute sind ja Lichtjahre besser bei der Behandlung von Covid-19 als unsere „High Technology“, und unglaublich günstig.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (05.01.2021 14:59).

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  • Avatar von aufdiedauer
    • aufdiedauer

    mehr als 1000 Beiträge seit 16.07.2009

    Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von ludmillaZ.

    Danke!
    Da auch dort Tatsachen eine Rolle spielen habe ich einige in diesem Thread angeführt. Viel Vergnügen bei der Lektüre!

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  • Avatar von teutolith
    • teutolith

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.03.2014

    Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von V01D.

    Es stimmt, daß die Zahl der Toten in dieser Altersgruppe verschwindend klein ist. Das bedeutet aber nicht, daß die sich nicht auch anstecken und die Krankheit weitergeben können, Ludmilla hat es ja geschildert. Gerade Azubis leben oft noch bei den Eltern; und wenn sie mal die Großeltern besuchen, ist das Malheur auf einmal passiert.

    Es ist kein "Scheuklappenblick", wenn man sich auf eine Epidemie konzentriert, die 100.000 (oder auch 200.000 oder mehr) Menschen umbringen könnte, wenn man sie einfach sich selbst überläßt. Und die erfolgreichen Staaten haben es vorgemacht: wichtig ist die Unterbrechung der Ansteckungswege.

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    247 Beiträge seit 04.06.2006

    Antwort auf Re: So langsam reichts aber mal von ludmillaZ.

    ludmillaZ schrieb am 05.01.2021 14:31:

    Es geht doch aber nicht nur um die Verstorbenen.
    Es geht doch auch um diejenigen, die Monate brauchen um wieder völlig zu genesen.
    Also die Spätfolgen...
    Es macht doch keinen Sinn sich lediglich eine Kennzahl heraus zu suchen und
    dann daraus seine Schlüsse zu ziehen.
    Das ist doch "geistiger Lockdown"!
    Das macht man doch sonst auch nicht.
    Man hinterfragt doch sonst auch ob es da einen kausalen Zusammenhang gibt oder ob das eher zufällig ist.
    Kleines, provokantes Beispiel gefällig?:

    https://katapult-magazin.de/de/artikel/artikel/fulltext/afd-und-corona/

    ;-)

    Ja, aber auch der Hospitalisierungsanteil der Altersgruppe lag nur bei ca. 4% letzes Frühjahr, daraus kann man interpretieren, die Gruppe ist auch bei schweren Verläufen kaum betroffen. Die in den Medien erwähnten Spätfolgen sind auch keine abgrenzende Eigenschaft von covid-19, sondern können bei jeder schweren Infektionskrankheit auftreten. Natürlich sieht es für andere Altersklassen anders aus, man muss es eben differenziert sehen.

    Den Link finde ich jetzt nicht so provokant, eher belustigend. Erinnert mich irgendwie daran: https://xkcd.com/552/

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  • Avatar von Moklitz
    • Moklitz

    mehr als 1000 Beiträge seit 08.11.2013

    Antwort auf So langsam reichts aber mal von teutolith.

    Wieder mal so ein Beitrag, in dem aus der selbstgerechten Pose vermeintlich gerechten Zorns haltlos, stillos und völlig unsachlich gegen andere Ansichten gehetzt wird.

    Dieses ununterbrochene Verharmlosertheater bei TP geht mir so langsam richtig auf den Sack.

    Pinnt sie oben an diese "Diskussionsbeiträge", an die wir noch lange kopfschüttelnd zurückdenken werden, wenn wir dann damit beginnen, aufzuarbeiten, wie es einmal zu so einer geistigen Verödung kommen konnte.

    Um noch einmal inhaltlich zu werden: Wir streiten hier nun schon seit langem über eine angebliche Übersterblichkeit. Dass es in den kommenden Jahren keine geben sollte, ist aufgrund der in dieser Republik noch nie dagewesenen brachialen Maßnahmen kaum zu erwarten. Die Folgen werden uns zwangsläufig noch lange begleiten.

    Wenn die Übersterblichkeit von einer in hohem Maße tödlichen Viruskrankheit herrühren würde, die solche rabiaten Maßnahmen natürlich rechtfertigen würde, dann würden wir nicht über Übersterblichkeit - und in wieviel Monaten sie denn nun sichtbar werden wird - diskutieren. Dann wäre sie schon lange sichtbar, und sie wäre in jedem Monat seit dem Auftreten der Krankheit unbestreitbar und unübersehbar, und zwar unter Berücksichtigung der Bevölkerungsentwicklung oder ohne eine solche im Vergleich mit allen vorausgehenden Jahren.

    Wer das bis heute nicht begreifen will, nun ja, der will es offenbar nicht begreifen.

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