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Avatar von DasWort

mehr als 1000 Beiträge seit 22.12.2017

Die Sterbefallzahlen steigen schon seit mehreren Jahren wieder

In den USA (und auch Deutschland)
https://www.macrotrends.net/countries/USA/united-states/death-rate
Diese Graph ist durch Regler unterhalb oder Eingabe von Zahlenwerten in zwei dafür vorgesehene Felder oberhalb, beschränkbar.

Sie ist von 1950 mit 9,649 Toten je 1000 Einwohner auf 8,124 Tote je 1000 Einwohner im Jahr 2008 gefallen. Das ist eine Reduktion von 15,8%
Von 2008 bis 2019 steig sie dann wiederum auf 8,712, was einer Zunahme von 7,24% entspricht. Für das Jahr 2020 wurde laut UN Projektion (den rot umrahmten Text über dem Graphen lesen) 8,880 Tote je 1000 Einwohner erwartet.
Das entspricht im Vergleich zu dem Tiefstwert aus dem Jahr 2008 einer Zunahme von 9,31%

Hier wäre übrigens eine langjährige Sterbefallstatistik zur Bundesrepublik Deutschland:
https://www.macrotrends.net/countries/EUROPE/germany/death-rate

Da betrug der Höchstpunkt, das heißt die Höchststerblichkeit:
12,404 je 1000 Einwohner im Jahr 1973 und sank bis 2003 auf 10,318 je 1000.
Das ist eine Reduktion von 16,82%
Seit dem Jahr 2003 nimmt die Sterblichkeitsrate wieder zu Bis zum jahr 2019 auf 11,275 je 1000, was einer Zunahme von 9,28% entspricht.
Für die Projektion der UN für das Jahr 2020 beträgt die Zunahme seit dem Jahr 2003 sogar 10,41%

Was mich stark irritiert, ist die in den USA so deutlich niedrigere Sterberate, obwohl der böse Ami doch ein angeblich so viel schlechteres und marodes Gesundheitssystem haben sollte und man uns regelmäßig einbläut, unser Gesundheitssystem wäre deutlich überlegen.
An der Stelle muss ich sogar fragen, ob das Gesundheitssystem überhaupt eine entscheidene Rolle spielt oder nicht ganz andere Faktoren eine Rolle spielen.

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  • Avatar von Suicido
    • Suicido

    mehr als 1000 Beiträge seit 14.01.2010

    Antwort auf Die Sterbefallzahlen steigen schon seit mehreren Jahren wieder von DasWort.

    Es besteht ein direkter Zusammenhang mit den Bevölkerungspyramiden.

    In Europa (allgemein) sind die Schwankungen deswegen so groß, weil es mehrere "Knicke" gibt, konform mit den beiden Weltkriegen. Die gibt es über den Großen Teich eben nicht, womit es eine relativ konstante und im Vergleich derzeit niedrigere Sterberate gibt.

    Die nächste hohe Sterberate wird erreicht, wenn die Vor-Pillenknick-Generation (Geburtsjahr vor 1965) in das entsprechende Alter (>80) kommt. Dann wird auch die USA das gleiche Phänomen erleben.

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  • Avatar von c.renée
    • c.renée

    mehr als 1000 Beiträge seit 29.03.2011

    Antwort auf Die Sterbefallzahlen steigen schon seit mehreren Jahren wieder von DasWort.

    Könnte es mit der Zuwanderung von jungen Menschen aus aller Welt zu tun haben, oder allgemeiner, mit der "Alterspyramide"? Nur als Idee.

    Aus DE wandern auch eher junge, gesunde Menschen aus.

    :-|

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