Hier explizit den Link.
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2020/10/PD20_422_46241.html;jsessionid=6BFFE417DA904F53C4FA46D54091E6D2.internet8711
Im Referenzzeitraum wurde nämlich nicht nur der Autoverkehr unterbunden, sondern vor allem durch die Grenzschließungen der LKW-Verkehr. Die Anteil zu den Unfällen durch überhöhte Geschwindigkeit kann daher schnell fehlinterpretiert werden, wenn die anderen Unfallursachen politisch verhindert werden.
Logischerweise haben Unfälle mit LKW immer schwere Folgen. Wenn diese nicht fahren, reduziert man die Wahrscheinlichkeit.
So stellt sich die Entwicklung bei Autofahrern und Fußgängern entsprechend dar. Anzahl Verletzte -37% bei PKW-Insassen. -34,4% bei Fußgängern.
Ironisch: Im 1. Lockdown hat der Mensch an Zusammentreffen gespart.
Das Radfahrerunfälle gleich bleiben, dürfte in der signifikanten Erhöhung des Radverkehrs liegen. DIY und Radfahren waren aus meiner radelnden Beobachtung die Hauptthemen des 1. Lockdowns.
Motorrad dürfte im Frühling dem Gelockdownten auch gefallen haben.
Fakt ist wohl: LKW wie PKW haben wesentlich weniger Autobahnkilometer absolviert. So sehe ich das. Personenkilometer müsste man hier mal berücksichtigen.
Lustig ist allerdings der Verkehrsunfallkalender, Stichwort Alkohol.
Neujahr, Christi Himmelfahrt und Tag der Arbeit sind die Top-Daten. Wen wundert's?