Wann wird es wohl strafbar, wenn man die Lüge ständig wiederholt, wonach Atomenergie umweltfreundlich sei?
Quelle: https://www.bund.net/themen/atomkraft/gefahren/uranabbau/
Zitat:
Wie wird Uran gewonnen?
Industriell gewonnen wird Uran vorwiegend aus Erzen, die im Tief- wie auch Tagebau abgebaut werden. Hierfür werden enorme Mengen Erz abgebaut, aus dem dann in mehreren Schritten das Uran gewonnen wird.Die Konzentration des Urans im Erzgestein ist sehr unterschiedlich, sie liegt in der Regel bei 0,1 bis 0,5 Prozent, in Ausnahmefällen bei bis zu 18 Prozent. Somit müssen sehr große Mengen Erdreich bewegt werden, um Uran wirtschaftlich abbauen zu können.
Welche Folgen hat der Uranabbau für die Umwelt?
Für ein AKW mit einer Leistung von 1000 Megawatt pro Jahr werden 160 bis 175 Tonnen Uran benötigt, bei einer Konzentration von 0,2 Prozent sind es insgesamt also über 80.000 Tonnen Gestein, die bewegt und ausgebeutet werden müssen. Alleine für die deutschen AKW fallen so pro Jahr mehrere hunderttausend Tonnen feste und mehr als eine Million Liter flüssige Abfälle an. Mehr als 85 Prozent der anfallenden Radioaktivität verbleiben in diesen Abfällen.Beim Abbau selbst kann es für die beteiligten Arbeitskräfte zu gesundheitlichen Schäden kommen. Die Natur leidet unter Wassereinbrüchen und den daraus folgenden Kontamination ganzer Landstriche sowie an dem enormen Ressourcenverbrauch der durch Abbau und Weiterverarbeitung entsteht.
Das war nur der Abbau von Uran.
Der Berg von Müll, der entstanden ist, kann auch in fremden Ländern nicht weggelogen werden, er muss auch dort endgelagert werden. In Deutschland haben wir aktuell kein Endlager, und Strom wird aus Dreckskraftwerken importiert, wenn die bundesweiten alternativen Energiequellen nicht reichen und/oder nicht gespeichert werden können.
Und wir wollen auch nicht vergessen zu erwähnen, dass die Gewinne der Stomerzeuger in deren Konten verpuffen, während die Verluste bezüglich Rückbau und Entsorgung von allen getragen werden müssen.
Grüße