Die Propaganda-Methode der Verallgemeinerung eines singulären Ereignisses wird oft als "Übergeneralisierung" bezeichnet.
Dabei wird ein einzelnes Ereignis oder eine kleine Anzahl von Ereignissen so dargestellt, als ob sie repräsentativ für eine ganze Gruppe oder ein ganzes Phänomen wären.
Hier sind einige mögliche Kennzeichen dieser Propaganda-Methode:
Verwendung extremer oder außergewöhnlicher Beispiele: Durch die Auswahl von extremen oder ungewöhnlichen Beispielen wird versucht, ein bestimmtes Bild von einer Personengruppe oder einem Phänomen zu vermitteln.
Dabei werden die normalen oder häufigeren Fälle ignoriert oder übersehen.
Verallgemeinerung einer Einzelperson oder einer kleinen Gruppe: Ein singuläres Ereignis oder eine kleine Gruppe wird als repräsentativ für eine ganze Bevölkerung oder ein ganzes Phänomen dargestellt.
Dadurch soll der Eindruck erweckt werden, dass das Ereignis oder die Gruppe die Norm ist.
Ignorieren von Kontext oder anderen Faktoren: Bei der Verallgemeinerung eines singulären Ereignisses wird oft der Kontext oder andere Faktoren ignoriert, die das Ereignis beeinflusst haben. Dadurch entsteht ein verzerrtes Bild der Realität.
Verwendung von emotionalen Appellen: Durch die Verwendung von emotionalen Appellen, wie zum Beispiel Angst, Schock oder Wut, wird versucht, die Zuschauer oder Zuhörer zu manipulieren und ihre rationalen Denkfähigkeiten auszuschalten.
Dadurch wird es einfacher, die Verallgemeinerung zu akzeptieren, ohne kritisch zu hinterfragen.