D'Spayre schrieb am 24.07.2022 18:46:
Propeller15 schrieb am 24.07.2022 18:02:
Wenn es "progressiv" ist, dann heißt es, warum soll man den Menschen verbieten selbst zu entscheiden. Wenn es aber "konservativ" (=superrechts) ist dann heißt es, das würde "Die Menschen" stören, aber tatsächlich sind es nur ein paar, die man Aktivisten nennt.
Niemand stört sich an diesem Lied. Aber ich würde es auf Veranstaltungen, die ich veranstalte auch verbieten, zusammen mit der ganzen anderen hirnlosen Ballermann-Saufmucke, Helene Fischer und all dem anderen Scheiß, der die Idiotencharts dominiert.
Klar. Du bist von der Verbiet-Fraktion. Finde ich ok. So Leute muss es auch geben. Freiheit ist, sich an Verbote halten zu müssen, wenn es vernünftig ist. Und was vernünftig ist, bestimmt ihr.
Das ist Vertragsfreiheit, wenn du unbedingt niveaulose Bumsmusik hören willst, dann musst du entweder deine eigene Veranstaltung organisieren oder ein Dorffest in SaQsen besuchen, wo die gesamte Intelligenz von der dummnationalen Schlägerhegemonie vertrieben wurde.
Nein. Das ist keine Vertragsfreiheit. Haben wir nicht in Deutschland. Die ist eingeschränkt über ganz viele andere Gesetze. Fängt an mit Treu und Glauben, geht über Diskriminierung usw. Nö. Nicht alles, was du willkürlich verbieten willst, kannst du.
Im Fall des OP waren es aber nicht "die Menschen", die "selbst" entschieden haben, sondern es kam von "oben" also von der Stadt.
Es kam vom Veranstalter.
Wenn es aber von "oben" kommt dann darf es nicht so willkürlich sein. Oder - naja, eigentlich doch. Darf ruhig willkürlich sein, wenn es moralisch vertretbar ist. Also ich finde die Entscheidung von "oben" dass die Menschen auf dem Fest nicht selbst entscheiden sollen ok, ABER den Shitstorm muss man dann halt aushalten wollen.
Die lassen auch keine Pornos auf Großleinwänden laufen. Haben sie einfach verboten. Wenn das die Idioten rausbekommen, dann gibts den nächsten Shitstorm. 😂
Echt? Das hat Würzburg verboten? War das vorher noch nicht verboten? Übrigens mag ich dein Smily. Lacht der über dich?
Wir sind ja bekanntlich in einer meinungsfreiheitlichen Demokratie, wo jeder alles sagen darf, aber muss die Reaktionen aushalten. So hab ich es irgendwo anders gelesen.
Stimmt doch, oder?
Vor allem leben wir in einem Rechtsstaat, in dem die Vertragsfreiheit gilt. Und da kann niemand von einem saufenden Proletenmob gezwungen werden auf seiner Veranstaltung hirnloses Proletenmusik zu spielen. Das entscheidet der Veranstalter selbst, keine scheinbare Mehrheit aus aufgehetzten BILD-Lesern.
Die gilt nicht uneingeschränkt. Haben wir oben festgestellt. Egal, ob die scheinbare Mehrheit von Bild aufgehetzt wird oder von Panikmachenden Kindern oder Arzt-Professoren.