Propeller15 schrieb am 24.07.2022 18:02:
D'Spayre schrieb am 24.07.2022 17:26:
Holger Strenzel schrieb am 24.07.2022 16:30:
Ich bin Antifaschist, bei der Piratenpartei und für 100% Rede und Kulturfreiheit ohne Zensur und somit sowohl stramm gegen jeden Rechten als auch Linken Fundamentalismus.
Warum bist du gegen die Freiheit von Menschen selbst zu entscheiden, welche Musik sie auf ihren Partys spielen?
Wenn es "progressiv" ist, dann heißt es, warum soll man den Menschen verbieten selbst zu entscheiden. Wenn es aber "konservativ" (=superrechts) ist dann heißt es, das würde "Die Menschen" stören, aber tatsächlich sind es nur ein paar, die man Aktivisten nennt.
Niemand stört sich an diesem Lied. Aber ich würde es auf Veranstaltungen, die ich veranstalte auch verbieten, zusammen mit der ganzen anderen hirnlosen Ballermann-Saufmucke, Helene Fischer und all dem anderen Scheiß, der die Idiotencharts dominiert.
Das ist Vertragsfreiheit, wenn du unbedingt niveaulose Bumsmusik hören willst, dann musst du entweder deine eigene Veranstaltung organisieren oder ein Dorffest in SaQsen besuchen, wo die gesamte Intelligenz von der dummnationalen Schlägerhegemonie vertrieben wurde.
Im Fall des OP waren es aber nicht "die Menschen", die "selbst" entschieden haben, sondern es kam von "oben" also von der Stadt.
Es kam vom Veranstalter.
Wenn es aber von "oben" kommt dann darf es nicht so willkürlich sein. Oder - naja, eigentlich doch. Darf ruhig willkürlich sein, wenn es moralisch vertretbar ist. Also ich finde die Entscheidung von "oben" dass die Menschen auf dem Fest nicht selbst entscheiden sollen ok, ABER den Shitstorm muss man dann halt aushalten wollen.
Die lassen auch keine Pornos auf Großleinwänden laufen. Haben sie einfach verboten. Wenn das die Idioten rausbekommen, dann gibts den nächsten Shitstorm. 😂
Wir sind ja bekanntlich in einer meinungsfreiheitlichen Demokratie, wo jeder alles sagen darf, aber muss die Reaktionen aushalten. So hab ich es irgendwo anders gelesen.
Stimmt doch, oder?
Vor allem leben wir in einem Rechtsstaat, in dem die Vertragsfreiheit gilt. Und da kann niemand von einem saufenden Proletenmob gezwungen werden auf seiner Veranstaltung hirnloses Proletenmusik zu spielen. Das entscheidet der Veranstalter selbst, keine scheinbare Mehrheit aus aufgehetzten BILD-Lesern.