Einen Fehler macht er in der Auswahl des Gleichnisses - nicht die Galerie will das Bild nicht ausstellen, sondern der Eigentümer des Gebäudes, in dem sich die Galerie befindet, will es nicht.
Ansonsten hat er natürlich Recht, ebenso wie mein Lieblingsrechthaber Chan-Jo Jun, der sich anscheinend zu allem äußern muss - formaljuristisch mag das OK sein. Ob es etwas ist, das die Stadt machen sollte, steht auf einem anderen Blatt.
Langsam wird ja alles wieder geschleift, was man sich Jahrzehnte lang an Kunstfreiheit erkämpft hat, zugunsten einer neuen Prüderie. Vielleicht sollten wir wieder dazu übergehen, Filme wie "Die letzte Versuchung Christi" oder "Das Leben des Brian" (auf Grund seiner Darstellung einer Trans*Person ohnehin schon seeeeehr verdächtig) zu verbieten, dann haben wir auch die Kirchen und die Konservativen wieder im Boot.