knarr schrieb am 09.05.2021 13:39:
idontwantyourmailsagain schrieb am 09.05.2021 08:26:
knarr schrieb am 09.05.2021 01:34:
Ob das gut oder schlecht erscheinen sollte sei dahin gestellt, aber die Trollwiese ist und bleibt unter anderem auf heise.de Ausdruck eines ironischen Menschenbildes, als unzensierter Bereich der Verklappung (manchmal gar in die Rolle geworfener) trollender Forenten eben allzu menschliche Teilnehmer der öffentlichen Diskussion,
Hm..."wirf mich rüber, Legolas", klingt an ( und: das mag erwähnt sein:nein, ich seh in H.d.R. eben nur ein Fantasyepos - nicht mehr und nicht weniger, völlig unpolitisch, einfach nur eine Abenteuergeschichte) ;
Ich mache Spaß wenn ich pseudoempört schreibe, 'Blasphemie!' (lacht) Gimli also der Zwerg sagte zum Menschen Aragorn er möge ihn 'rüber zu den Feinden (u.a. Orcs) werfen, die Poìnte bei dem ja nur leicht verbuxelten Zitat erschließt sich, als Gimli hinzufügt 'sag's nicht dem Elb' also Legolas. :-D
Die Filme waren nicht so mein Ding, kannte ja die wie ich finde schöneren Bücher vom Tolkien, finde es allerdings bemerkenswert wie viele unterschiedliche Meme sich dank Internet darum ranken, die sich an den Filmen bedienen, hier die besagte Szene:
> https://www.youtube.com/watch?v=pnd_w4pq7D0
...um's (die Assoziation deiner Überschrift führt zum Fußball) weiterzuspielen, bzw. forzusetzen (das Zitat): "...ich meinte:ein Quartett." Zugeschrieben: Fritz Walter jr. (VfB?) über sich und J. Klinsmann. Die Gedanken eilen halt manchmal voraus - der 'Spin' lag vermutlich darin, daß ich an echte Freundschaft dachte: einander beistehen, miteinander feiern, und auch einander trösten, wenns ist. (Die Bücher hab ich auch lieber gelesen - was in den Filmen fehlt, sind Tom Bombadil und seine Frau, schade.)
So vieles kam schon auf den sprichwörtlichen: Hund. Und: der Kontext ist auch immer wichtig. Bei Nietzsche gabs 'die Christenhunde', wollt' darauf aber nicht hinaus.
Momentan, höchst angeregt ( und Anregung find ich halt auch immer liebenswert, grad im Umgang mit Kindern fällt mir das ein, spielerisches Lernen statt Zwang (sprach der Autor nicht auch über Schulnoten, das Benotungssystem? Noten also lieber in die Musik;-) ): Im '(Denk)anstoß' liegt auch wieder ein Beginn - und somit im weitern Verlauf oft auch ein Tor. Ich wollt' jedoch zu ( bez. 'Hund') Heines verschiedene Varianten über 'Medor' - begeistert grad bin über die ersten Seiten von Dolf Sternbergers 'Heinrich Heine und die Abschaffung der Sünde' - darin kommt er vor.
Okay, Herr der Ringe mag eben nur ein Fantasyepos - nicht mehr und nicht weniger, völlig unpolitisch, einfach nur eine Abenteuergeschichte sein, und tatsächlich hatte ich das Genre Fantasyepen im Oberstübchen im Topf mitgerührt, als ich in der vergangenen Nacht nach dem zweiten Teil der Artikel über's Menschenbild über die Trollwiese schwurbelte - auch auf Mittelerde, dem Namen der Tolkienschen Welt, gibt's Trolle, wir beide kennen die musikalisch witzige Variante von Terry Pratchett's Welt der Scheibenwelt, Du kennst vielleicht noch andere Welten, mir fällt spontan die von Margaret Weis und Tracy Hickman ca. zu Beginn der 1980er entwordenen Welt Krynn unter dem Namen Drachenlanze ein - nicht ohne Grund (there be dragons), sondern hier und jetzt kurz einmal plakativ einige Knoten zwischen den Phantasiewelten in diesem Faden zu tüdeln, es ist nämlich so, dass Margaret Weis nach eigenem bekunden während ihrer Studienzeit so sehr von Tolkiens Herr der Ringe fasziniert gewesen ist, dass sie praktisch keine andere Fantasy las und in einem ihr Leben durchgängigen Pfaden sich mit dem Entwurf mehrerer eigener Welten beschäftigte, die nun als Teil unserer globalen Kulturindustrie ich möchte nicht sagen ihr Unwesen treibt, sondern eigene Geschichten in ihrem den Menschen zugänglichen Rahmen samt Muster und bestimmten Prinzipien schreibt und fortschreibt.
Auch in Weis' Welt des augenscheinlichen Hauptwerkes spielen (und jetzt wird es heikel) viele unterschiedliche sogenannte Rassen ihre Rollen, wie in den zig tausenden Fantasyromanen und in den im letzten Viertel des letzten Jahrhunderts entstandenen Fantasy Rollenspielen, deren Vorläufer table top Militärspielchen sein könnten und deren Nachfolger sich innerhalb informationstechnischer Systeme den Konsumenten an den Bildschirmen darbieten (there be Trollwiesen, too!).
Das alles findet nach meinem Empfinden Ausdruck in vier Zeilen aus der Lyrik von den Dire Straits, 'Brothers in Arms', auf die Frage was ist der Mensch kommt derselbe aus meiner Sicht ohne den immanenten Phantasiewelten ebendieser Menschen nicht aus:
"There's so many different worlds
So many different suns
And we have just one world
But we live in different ones"
Haste wunderbar zusammengfasst- auf den sprichwörtliche Punkt gebracht, danke dafür. Hier klingt phantastisch an ( und erinnert an die erste Erwähnung vom -nett gemeint: ' Mühli', also Peter Mühlbauer vor schon einiger Zeit auf tp) die Trilogie von Margaret Atwood, die, im ersten Band, mit u.a. "Jimmy Schneemensch' " Erlebnissen endet und ihre Fortsetzung im 2. Teil mit u.a. "Toby, der Gärtnerin" weiterführt. Mich hat's stellenweise wirklich erinnert an Corona, an die Pandemie. Und nicht nur das.
ob man sich beim menschlichen und allzu menschlichen auf den Untertitel (- > oller Nietzsche) beziehen mag, oder auf Voltaires Geburtstag ( dem das Buch von N.wohl gewidmet war ?) : "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich werde mein Leben dafür geben, daß Sie es sagen dürfen." ( Wurde allerdings Voltaire nur in den Mund gelegt, soll urheberisch als in Anführungszeichen gesetzte Vorrede in einem Buch einer best. Autorin verwendet (Beatrice Hall) worden sein und bezieht sich auf Voltaires Denken;
Soll mit so einigen Zitaten 'Irrungen&Wirrungen' auf sich haben, bspw. soll dieses:
" Ich schreibe dir einen langen Brief, weil ich keine Zeit habe, einen kurzen zu schreiben" von Goethe, dann wieder von Charlotte von Stein, und bei manchen sogar von Mark Twain stammen, der Urheber jedoch ist Blaise Pascal.
Nur in aller würzigen Kürze.(schlechtes Gewissen) O:-)
Ach warum, neine;-) oder anders: so gehts mir manchmal auch, wenn ich sinnier über das, was ich - und that's my own mistake, und da kann ich viel selber 'für: in einigem zu faul zum lernen war( siehe bspw. oben: Heine, und jetzt nachhol, so manches...)
so erscheint mir die Trollwiese gar nicht weg zu denken, dann schon eher die offensichtlich von Captain Obvious persönlich eingeflüsterte Eingebung an einen Menschen im Maschinenenraum jenen anderen Bereich zur Verklappung schlicht "Ohne Bezug" zu nennen, als wäre jeder Bezug zu einem Thema offensichtlich zu erkennen, das ist doch wirklich empörend humorlos jeglichen Zauber entbergend im Gegensatz zu der wie schon geschrieben nicht weg zu denkenden phantasmagorischen Trollwiese, auf die man gar nicht so leicht kommt wenn man sie in der Übersicht der Foren sucht, ohne das ich das hier herausfordern möchte, mir fällt spontan überhaupt nichts ein, was nicht mit dem schillernden Begriff Menschenbild in Verbindung gebracht werden könnte.
Zur Frage nach der Conditio Humana im Hinblick auf das Menschenbild sollten finde ich Fragen Über Menschenverachtung auf den Tisch.
Da wären wir wieder bei ( 'die Wege des Herrn' - oder 'Im Namen des Herrn' - >
Blues Brothers sind lustiger ;-)Musik, Religion und andere Geschichten... herrlich! ;-)
und abschweifend gedanklich jetzt keinesfalls Richtung Westfalen ( hat nix mitm Autor zu tun, mag ich heut abend lesen), sondern (endlich mal) wieder Richtung Süden losmäandern würd mögen...so, wie früher) der Forenmoderation - den ewig unergründlichen Ratschlüssen ( ums mal auflockernd zu lassen, verbissenes ist schon zur genüge) der Forenmoderation.
Wo trotz gemeldetem, dieses&jenes stehen bleibt, wobei anderes gelöscht wird, das tut oft ziemlich unnachvollziehbar anmuten; aber man kann ja, gibts so ein heise-Rubrik: "zurückfüttern der Forenmoderation" - also ein feedback geben. Vielleicht klärt sich es dann.
Oder : auch nicht.Stimmt, man steckt nicht drin, "zurückfüttern" ist aber so eine Sache,
Das war in einerseits freundlichem Sinne gedacht; fragt mensch was, dann löst sich so manchesmal ein Knoten - lass' uns an Watzlawicks 'Hammer' denken, wegen Grübel(Grummelei und dem, was am End' bei rauskommen kann.
ich beschwer mich hier grundsätzlich und bewusst nicht über die Forenmoderation, mache mir womöglich keine großen Gedanken weil ich zumindest wenig Unstimmigkeiten erfahre, weshalb mir das wiederholte (von mir nun wertend) Genöle auf den Zeiger geht, wofür ich ja selbst verantwortlich bin, aber mir kommt das manchmal wie ein von allen anderen Inhalten ablenkendes Narrativ vor, wenn Forenten im Voraus Befürchtung formulieren ihr Beitrag würde ja höchstwahrscheinlich sowieso gelöscht jammerheul etc pp.
Ablenkend, okay, mag sein, man steckt nicht drin, und eben in Forendiskussionen - wo menschen einander nicht sehen und selten persönlich man einander kennt zudem, mag das eine oder andere auch mißinterpretiert werden können. Wir können auch nur - zeichensetzend-symbolisieren mit Smilen oder scheinheiligenscheinen, oder grummelnd die Hörner ausfahren, - nein was mich manchmal wundert ist nicht daß gesperrt wird, sondern warum die Überschrift(en) dann stehenbleiben, manchmal nicht - warum mal die Forentennamen stehenbleiben, dann wieder nicht. Aber: manchmal scheints auch nur ( sichselberandienasfasst: das eigene kleine narzisstische Teufelchen zu sein, das einen Beitrag gesperrt sieht von sich, den es selbst aber toll fand.
Und das mit dem Füttern, nun, ich meine einen Beitrag wg Beleidigung gemeldet zu haben und war mutmaßlich nicht der einzige weil der wurde dann gesperrt, mitsamt der eigentlich gut gemeinten also netten Fütterungen um die das dann doch schade war, ohne schlechtes Gewissen dafür aber mit Bitte um Nachsicht!
Mit meinem jetzigen account hab' ich bisher nur einen Beitrag gemeldet, in Sachen Schiller und so, der steht aber (seit letztem Nachschauen) noch da, - aber: was solls: Gras drüberwachsen lassen. Ein Stück weit hilft manchmal auch: Gelassenheit.
Auch ich entblöd' mich manchmal selber nicht, ähm: so gut ich halt kann
Aus jedem Elefanten wieder eine Mücke machen geht nicht, da ist es manchmal anscheinend auch schon zu spät dafür.
Wie dem auch sei: habt einen sonnigen sunday (lazy afternoon fällt mir ein weil das halt groovt und lockerflockig erinnert an: 'komm mal wieder runter'.
(Kann ich mir selber ja auch ab&an sagen).
;-)
edit hat das Verbuchselte bisserl korrigiert
PS: und noch: gelegentlich (subjektiv) kann man sich sagen:
laß einfach Gras darüberwachsen, manchmal
wird auch nix so heiß gegessen wie's gekocht wurd'.
Vieles was ( denk ich mir) manche hier so großk* von sich geben würden sie sich vis-a-vis nie sagen trauen.Dankeschön, wünsche Dir auch noch einen sonnig warmen Tag. :-)
Sehen uns hier ( tp) sicher wieder, hab mich gefreut über den Dialog:) Neue Woche steht vor der Tür, hier ( erstmal ) was gutes essen und dann ein Guiness zischen.
Grüße aus Bayern in den 'Hohen Norden'
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (09.05.2021 18:43).