„ekelhafte braune Soße“
Fang mal an Deinen Bildungsstand von dem eines sechsjährigen weiterzuentwickeln.
Es hat überhaupt nichts mit Geschichtsrevisionismus zu tun, das Ergebnis des Versailler Vertrages, insbesondere die Kriegsschuldfrage einer genauen Betrachtung zu unterziehen.
Als das Bismarksche Bündnissystem auslief waren alle Europäischen Großmächte an einem Krieg (sie dachten an einen schnellen Waffengang) interessiert. Russland wollte Balkangebiete Östereich-Ungarns und den Dardanellenzugang der Türkei. Frankreich wollte Elsass-Lothringen zurück. Großbritannien wollte seine Flottenvormacht behalten und das Kaiserreich wollten seinen "Platz an der Sonne". Durch die Bündnissysteme war der große Krieg unvermeidbar, weil die traumtänzerischen Politiker aller Staaten von einem kurzen Krieg träumten, aber sich nicht ausgerechnet hatten, dass es zu einer vierjährigen Blutmühle kommen würde. Die Dummheit und die Fahrlässigkeit der Mittelmächte bedarf natürlich einer höheren Gewichtung. Aber Traumtänzer waren alle Europäischen Großmächte.
Kommen wir zu Versaille, ja der Krieg und der von Deutschland so betitelte Siegfrieden waren auf lange Sicht gesehen der Auslöser der Machtübernahme der NAZI´s und des zweiten Weltkrieges. Das ist allgemeiner Konsens unter Historikern.
Hätten die Siegermächte aber weitsichtiger gehandelt, das deutsche Reich eingebunden und nicht ausgegrenzt, die Kriegsschuldfrage differenzierter betrachtet und wären sie mit den Reparationen moderater umgegangen, wer weis ob es eine Machtübernahme gegeben hätte.
Diese Betrachtung ist aber überflüssig, da Geschichte nicht rückgängig gemacht werden kann, man sollte aber aus der Vergangenheit lernen.