Zufällig eben als Leserkommentar bei der linken TAZ gelesen:
https://taz.de/!ku34308/
Ich finde, hin und wieder kann man auch von den Amerikanern lernen. Duke University (#12 in Ranking der besten US-Unis) verlangt bis zum 1. Oktober Impfnachweise für sämtliche Angestellten, vom Hausmeister bis zum Professor. Wer das nicht beibringt, dem wird nicht nur fristlos gekündigt, sondern sie oder er landet zusätzlich lebenslang auf einer Wiedereinstellungs-Sperrliste.
Der Leser lügt praktisch in jedem Satz: In den USA gibt es nicht unseren Kündigungsschutz, der Arbeitgeber darf immer kündigen, aber natürlich nicht fristlos, er muss die im Vertrag vereinbarte Abfindung zahlen.
"lebenslang auf einer Wiedereinstellungs-Sperrliste" ist komplett erfunden und erlogen.
Aber das Witzigste ist:
Anlass für die strenge Regel war ein Coronaausbruch mit 350 Infizierten, obwohl an der Duke 98% vollständig geimpft sind (also Herdenimmunität locker überschritten, damit Massenausbruch nach Drosten und Fauci eigentlich unmöglich).
Und unter den Infizierten waren ziemlich exakt 98% vollständig Geimpfte. Sowas gibt Gleichdenkern aber nicht zu denken.
https://www.cnbc.com/2021/08/30/duke-university-mandates-covid-vaccines-for-staff-following-outbreak.html