...als die Angestellten von Daimler.
Es ist nicht leicht, wenn man auf einmal viele Privilegien weg genommen bekommt, und auf einmal dort landet, wo man die kleineren Zulieferer um einen herum durch Preisdruck schon vor Jahren gebracht hat.
Es gibt nicht viele Industrien wie die Autoindustrie, die massiv vom Staat gefördert und gestützt werden. Sei es durch Abwrackprämien, Dienstwagenprivileg, Elektroprämie und und und.
Gerade ist hier in der Stuttgarter Gegend mal wieder der Küchenbauer Alno pleite gegangen: Schonmal etwas von einer Dienstküche oder einer Abwrackprämie für alte Küchen gehört?
Und Alno hat in der Vergangenheit bestimmt nicht so dreist gegen Umweltstandards verstoßen. Bisher bin ich von einer Alno-Küche auch nicht überfahren worden ;-)
Das was hier der Autor beschreibt, ist der Verlust von Besitzständen, die die meisten Arbeitnehmer schon lange nicht mehr hatten. Wieso sollten die die Daimler-Mitarbeiter jetzt unterstützten? Die Daimler-Mitarbeiter haben doch achselzuckend zur Kenntnis genommen, dass es bei vielen deren Zulieferer weitaus schlechtere Arbeitsbedingungen gibt.
Es ist zwar gefährlich, wenn es dadurch insgesamt ein Angleichen nach Unten gibt. Aber sind politische Maßnahmen nötig und nicht der Schutz einiger Privilegierter auf.