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  • Bengelbert

48 Beiträge seit 06.02.2016

Da gibt es viele andere Beschäftigte, um die man sich mehr Sorgen machen muss...

...als die Angestellten von Daimler.

Es ist nicht leicht, wenn man auf einmal viele Privilegien weg genommen bekommt, und auf einmal dort landet, wo man die kleineren Zulieferer um einen herum durch Preisdruck schon vor Jahren gebracht hat.

Es gibt nicht viele Industrien wie die Autoindustrie, die massiv vom Staat gefördert und gestützt werden. Sei es durch Abwrackprämien, Dienstwagenprivileg, Elektroprämie und und und.

Gerade ist hier in der Stuttgarter Gegend mal wieder der Küchenbauer Alno pleite gegangen: Schonmal etwas von einer Dienstküche oder einer Abwrackprämie für alte Küchen gehört?
Und Alno hat in der Vergangenheit bestimmt nicht so dreist gegen Umweltstandards verstoßen. Bisher bin ich von einer Alno-Küche auch nicht überfahren worden ;-)

Das was hier der Autor beschreibt, ist der Verlust von Besitzständen, die die meisten Arbeitnehmer schon lange nicht mehr hatten. Wieso sollten die die Daimler-Mitarbeiter jetzt unterstützten? Die Daimler-Mitarbeiter haben doch achselzuckend zur Kenntnis genommen, dass es bei vielen deren Zulieferer weitaus schlechtere Arbeitsbedingungen gibt.

Es ist zwar gefährlich, wenn es dadurch insgesamt ein Angleichen nach Unten gibt. Aber sind politische Maßnahmen nötig und nicht der Schutz einiger Privilegierter auf.

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  • Avatar von GordonHannes
    • GordonHannes

    mehr als 1000 Beiträge seit 10.01.2003

    Re: Da gibt es viele andere Beschäftigte, um die man sich mehr Sorgen machen mus

    Antwort auf Da gibt es viele andere Beschäftigte, um die man sich mehr Sorgen machen muss... von Bengelbert.

    Bengelbert schrieb am 04.07.2021 15:59:

    ...als die Angestellten von Daimler.

    Es ist nicht leicht, wenn man auf einmal viele Privilegien weg genommen bekommt, und auf einmal dort landet, wo man die kleineren Zulieferer um einen herum durch Preisdruck schon vor Jahren gebracht hat.

    Es gibt nicht viele Industrien wie die Autoindustrie, die massiv vom Staat gefördert und gestützt werden. Sei es durch Abwrackprämien, Dienstwagenprivileg, Elektroprämie und und und.

    Gerade ist hier in der Stuttgarter Gegend mal wieder der Küchenbauer Alno pleite gegangen: Schonmal etwas von einer Dienstküche oder einer Abwrackprämie für alte Küchen gehört?
    Und Alno hat in der Vergangenheit bestimmt nicht so dreist gegen Umweltstandards verstoßen. Bisher bin ich von einer Alno-Küche auch nicht überfahren worden ;-)

    Das was hier der Autor beschreibt, ist der Verlust von Besitzständen, die die meisten Arbeitnehmer schon lange nicht mehr hatten. Wieso sollten die die Daimler-Mitarbeiter jetzt unterstützten? Die Daimler-Mitarbeiter haben doch achselzuckend zur Kenntnis genommen, dass es bei vielen deren Zulieferer weitaus schlechtere Arbeitsbedingungen gibt.

    Es ist zwar gefährlich, wenn es dadurch insgesamt ein Angleichen nach Unten gibt. Aber sind politische Maßnahmen nötig und nicht der Schutz einiger Privilegierter auf.

    Und es ist ja auch nicht so, dass Daimler weniger Menschen und Familien satt macht - halt nur andere.

    Im Ausland sind halt oft die Lebenshaltungskosten vermutlich geringer, so dass die auch gemessen an den Lebenshaltungskoten auch nicht weniger verdienen, sondern nur im absolutem Vergleich.

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  • Avatar von jungspund
    • jungspund

    mehr als 1000 Beiträge seit 19.08.2002

    Re: Da gibt es viele andere Beschäftigte, um die man sich mehr Sorgen machen mus

    Antwort auf Da gibt es viele andere Beschäftigte, um die man sich mehr Sorgen machen muss... von Bengelbert.

    Bengelbert schrieb am 04.07.2021 15:59:

    t in der Vergangenheit bestimmt nicht so dreist gegen Umweltstandards verstoßen. Bisher bin ich von einer Küche auch nicht überfahren worden ;-)

    Naja, die Möbelbranche ... gewisse Verbindungen zum Holz-Raubbau dürften wohl da sein. Grundsätzlich gibt es kaum zweifelsfreie Konsumprodukte derzeit.

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  • Avatar von Reason To Live
    • Reason To Live

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.02.2014

    Antwort auf Re: Da gibt es viele andere Beschäftigte, um die man sich mehr Sorgen machen mus von GordonHannes.

    Es geht um Rendite und nicht um das sattmachen von Arbeitnehmern.
    Der Arbeitnehmer ist den Renditegeiern immer zu teuer, egal wie mies Löhne und Arbeitsbedingungen schon sind.

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