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    Antwort auf Re: Dazu kommt noch was von talib (f825afb8).

    talib (f825afb8) schrieb am 26.08.2021 14:53:

    ericpp schrieb am 26.08.2021 14:44:

    Geimpfte suchen nur dann einen Arzt auf, wenn sie Symptome verspüren.

    Es geht hier um Notfallpatienten (emergency care) und Tote. Erstere verspüren mit Sicherheit Symptome, letzteres kann man auch nicht symptomlos nennen.

    Ah okay. Also geht es nur um diejenigen die ins Krankenhaus kommen?

    Dann hätten wir ja einen noch höheren Anteil an Geimpften, die hier nicht aufgeführt sind.

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    Antwort auf Simpson's Paradox von teutolith.

    teutolith schrieb am 26.08.2021 12:46:

    von den infizierten Geimpften versterben 1,8%, von den Ungeimpften dagegen erschreckende 6%.

    Leider verrät der Report nicht wieviele ungeimpfte Ü50 aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden konnten.

    BTW.: Wie aus der Tabelle ersichtlich, sterben bei den U50 fast doppelt so viele Geimpfte als Ungeimpfte. Daraus könnte man zunächst schliessen, dass impfen für U50 schädlich ist. Allerdings steht zu vermuten, dass Menschen mit Risikofaktoren sich eher impfen lassen als Menschen, die sich als Kerngesund betrachten. D.h. unter den Geimpften ist der Anteil risikobehafteter Menschen ungleich höher als bei den ungeimpften.

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von Bernhard Kuhn.

    Bernhard Kuhn schrieb am 26.08.2021 17:55:

    BTW.: Wie aus der Tabelle ersichtlich, sterben bei den U50 fast doppelt so viele Geimpfte als Ungeimpfte. Daraus könnte man zunächst schliessen, dass impfen für U50 schädlich ist. Allerdings steht zu vermuten, dass Menschen mit Risikofaktoren sich eher impfen lassen als Menschen, die sich als Kerngesund betrachten. D.h. unter den Geimpften ist der Anteil risikobehafteter Menschen ungleich höher als bei den ungeimpften.

    Guter Punkt! Man sollte aber auch nicht aus den Augen verlieren, wie niedrig die absoluten Zahlen sind: 13 Tote bei 25.000 Fällen. Wären nur fünf Geimpfte weniger gestorben, so wäre der Prozentsatz schon etwa derselbe wie bei den Ungeimpften.

    Außerdem kann man ja leicht mal über alles abschätzen: 50 Millionen Erwachsene insgesamt, 60% davon unter 50, macht 30 Millionen. Davon ist ein Fünftel ungeimpft, also 6 Millionen; von diesen sind 150.000 (2,5%) krank geworden und 48 gestorben. Vier Fünftel, 24 Millionen, sind geimpft, davon sind 25.000 (0,1%) krank geworden und 13 gestorben. "Das Sterben der Geimpften" ist dafür vielleicht ein etwas zu dramatischer Titel. Bei 48/60 = 0,8 Toten pro hunderttausend Ungeimpften versus 13/240 = 0,054 Toten pro hunderttausend Geimpften wirkt das ein winzig kleines bißchen übertrieben, man könnte es beinahe schon "Panikmache" nennen...

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (26.08.2021 21:36).

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von JustMyTwoCents.

    JustMyTwoCents schrieb am 26.08.2021 14:49:

    Rot ist dir sicher, garantiert ;-)

    Du verfügst wohl über eine prophetische Gabe :-)

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von teutolith.

    teutolith schrieb am 26.08.2021 21:32:

    Bei 48/60 = 0,8 Toten pro hunderttausend Ungeimpften versus 13/240 = 0,054 Toten pro hunderttausend Geimpften wirkt das ein winzig kleines bißchen übertrieben, man könnte es beinahe schon "Panikmache" nennen...

    Interessant wäre ausserdem wieviel der U50 Verstorbenen Vorerkrankungen hatten.

    Mir war lange Zeit nicht klar warum die STIKO gesunden U50 eine Immunisierung mit gentherapeuthischen Mitteln empfahl. Spätesten seit der Empfehlung auch 12-17 jährige zu Impfen um Mobbing abzuwenden ist es klar: ausschliesslich politischer Druck!

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von Bernhard Kuhn.

    Bernhard Kuhn schrieb am 26.08.2021 22:31:

    eine Immunisierung mit gentherapeuthischen Mitteln empfahl.

    Kompletter Batshit.

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von Bernhard Kuhn.

    Bernhard Kuhn schrieb am 26.08.2021 22:31:

    Spätesten seit der Empfehlung auch 12-17 jährige zu Impfen um Mobbing abzuwenden ist es klar: ausschliesslich politischer Druck!

    Oder die späte Einsicht, daß die Impfungen zwei Ziele verfolgen, den individuellen Schutz des Geimpften, aber eben auch die Verhinderung möglichst vieler weiterer Ansteckungen. Ich weiß nicht, warum das für viele so schwer zu begreifen ist. Wer sich impfen läßt, nimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit "nicht mehr am epidemiologischen Geschehen teil" und tut seinen Teil, die Ansteckungszahl zu senken.

    17% aller Menschen in Deutschland sind unter 18 Jahre alt, 83% sind 18 und älter. Delta ist so ansteckend, daß man mindestens 85% Immune braucht, um R unter Eins zu drücken. Das wird ganz schön eng, da müßte die Impfquote der Erwachsenen schon bei nahe 100% liegen, damit das funktioniert. In der dritten Welle (Beta) hätte das noch anders ausgesehen, aber einige Ministerpräsidenten zusammen mit den Gegnern jeglicher Maßnahmen tun ja leider alles in ihrer Macht stehende, damit es auch noch zur fünften, sechsten, siebenten Welle kommt.

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von teutolith.

    teutolith schrieb am 26.08.2021 21:33:

    Du verfügst wohl über eine prophetische Gabe :-)

    Würde ich mir gern was drauf einbilden, aber dafür war das wirklich zu einfach :-P

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von talib (f825afb8).

    talib (f825afb8) schrieb am 26.08.2021 14:44:

    teutolith schrieb am 26.08.2021 12:46:

    von den infizierten Geimpften versterben 1,8%, von den Ungeimpften dagegen erschreckende 6%.

    Wenn in England, so wie bei uns, die Ungeimpften viel häufiger getestet werden als die Geimpften, wäre die Statistik verzerrt. Die vielen ungetesteten, aber trotzdem verstorbenen Geimpften wären in den 1,8 % nicht enthalten.

    Weil bei den Ungeimpften mehr unauffällige Fälle durch die häufigeren Tests entdeckt werden, während bei Geimpften tendenziell eher schwere Fälle getestet werden, würde die Statistik eher die Todesrate bei Geimpften über- und bei Ungeimpften unterschätzen.

    Das Posting wurde vom Benutzer editiert (27.08.2021 10:58).

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    Antwort auf Re: Simpson's Paradox von teutolith.

    teutolith schrieb am 27.08.2021 09:03:

    Oder die späte Einsicht, daß die Impfungen zwei Ziele verfolgen, den individuellen Schutz des Geimpften,

    Die vorhandenen Daten zeigen kanz klar, dass Gesunde U18 vor Corona nicht geschützt werden müssen. Für Kinder mit Risikofaktoren ist impfen evtl. empfehlenswert, IMHO.

    aber eben auch die Verhinderung möglichst vieler weiterer Ansteckungen.

    Geimpfte haben nur unwesentlich geringe Infektionswahrscheinlichkeit gegenüber ungeimpften und Laut CDC ist die Virenlast praktisch gleich hoch.

    Ich weiß nicht, warum das für viele so schwer zu begreifen ist. Wer sich impfen läßt, nimmt mit hoher Wahrscheinlichkeit "nicht mehr am epidemiologischen Geschehen teil" und tut seinen Teil, die Ansteckungszahl zu senken.

    Wer das behaupter kennt entweder die aktuellen Daten nicht, oder er Lügt schlichtweg!

    17% aller Menschen in Deutschland sind unter 18 Jahre alt, 83% sind 18 und älter. Delta ist so ansteckend, daß man mindestens 85% Immune braucht, um R unter Eins zu drücken. Das wird ganz schön eng, da müßte die Impfquote der Erwachsenen schon bei nahe 100% liegen, damit das funktioniert. In der dritten Welle (Beta) hätte das noch anders ausgesehen, aber einige Ministerpräsidenten zusammen mit den Gegnern jeglicher Maßnahmen tun ja leider alles in ihrer Macht stehende, damit es auch noch zur fünften, sechsten, siebenten Welle kommt.

    Da habe ich schlechte Nachrichten für dich: auch mit 100% Impfung wird es jedes Jahr weitere Wellen geben: die Impfung ist nicht steril immunisierend und der Virus mutationsfreudig (in der Hinsicht sind Massenimfungen evtl. sogar schädlich).

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