Schaut man sich die politischen Leistungen in der Pandemie an, so entdeckt man ein einziges Totalversagen.
Für mich ist dabei der Beginn nicht 2019 sondern 2010. 2010, das Jahr der verheerenden Schweinegrippe. Oder wars Vogelgrippe? Egal. Spätestens seitdem hätten sich Verantwortliche wie Gesundheitsämter, Gesundheitsministerium, Katastrophenschutz doch mal Gedanken machen müssen welche Maßnahmen kurzfristig und mit geringem Aufwand ergriffen werden können.
Als die Pandemie dann Anfang 2020 da war, fing man an zu überprüfen ob den Masken überhaupt eine Schutzwirkung haben. Wer sich erinnert: "Experten" wie Drosten und Lauterbach fanden die Idee anfangs lächerlich.
Ums mit den Worten eines ITlers zu sagen, wenn deine Systeme von einem Cryptotrojaner verseucht sind, ist es zu spät sich über ein Backup Gedanken zu machen. Und die gesundheitlich Verantwortlichen dürften ein höheres Gehalt als der Durchschnittsadmin haben.
Dieser Blamage folgte die Erkenntnis, dass einem Industrieland wie Deutschland, mit einer der größten chemischen Industrien weltweit, das Desinfektionsmittel ausgeht. Auch medizinischen Einrichtungen. Masken waren auch keine da mußten überteuert bei billiger Qualität in China geordert werden.
Ein "Panikpapier" taucht auf. Darin wird, Zitat "eine möglichst große Schockwirkung" empfohlen um die Bevölkerung für die anstehenden Herausforderungen auf Linie zu bringen. Besonders brisant: Angst soll selbst den Kindern gemacht werden.
Angst kann kurzfristig nützlich sein, aber über die Dauer von 2 Jahren knickt bei so manchem dann auch mal die Psyche weg.
Fragen Sie einmal Angstpatienten wie toll so ein Vorgehen ist. Fragen Sie auch die, die während der Pandemie an Depressionen/Angstzuständen erkrankt sind.
Wirft man einen Blick in die Vergangenheit dann stellt man fest, dass die Überlastung der Intensivstationen kein Covidspezifisches Phänomen ist, das gabs in nahezu jeder Grippewelle. Wurden jemals die Notreserven vergrößert? Backuppläne gemacht? Als Bürger kann ich keine erkennen.
Weiter gings mit abstrusen, unlogischen Maßnahmen. Diese Worte stammen nicht von einem "Coronaschwurbler" sondern von Hans-Jürgen Papier, Ex-Richter am Bundesverfassungsgericht. Die Maßnahmen waren bundesweit nicht mal einheitlich und wurden über ein politsches Konstrukt "Ministerpräsidentenkonferenz" beschlossen dass im Grundgesetz nichtmal vorgesehen ist.
Lockdown auf, Lockdown zu. Licht an, Licht aus. Gewerbetreibende trafen die Maßnahmen besonders hart, kaum in ein Hygienekonzept investiert wurde der nächste Lockdown verkündet. Staatliche Hilfen liefen wenn überhaupt nur schleppend an, das Insolvenzrecht wurde ausgesetzt.
Letzte Hoffnung Impfstoff. Millioneninvestition. Geliefert wurde halbgares. Um es wieder mit den Worten eines ITlers zu sagen: "Was in einem Jahr entwickelt wurde, das hat noch nie richtig funktioniert". Bevor man das "funktionieren" richtig erprobt hatte, gab man den Geimpften für ihr Wohlverhalten die Freiheitsrechte zurück. Ohne weitere Testungen. Testungen die gezeigt hätten, das auch Geimpfte sich anstecken können, das Virus verbreiten können, aber im Gegensatz zu, o-ton der FDP "Sozialschädlingen", gemeint sind die Ungeimpften, auch an Orte und Veranstaltungen gelangen die für Ungeimpfte unzugänglich sind. Diese falsche Sicherheit könnte bewirken und bewirkt haben, dass Geimpfte deutlich stärker am Infektionsgeschehen beteiligt waren als bisher angenommen.
3 Wochen nachdem die Tests für Unwillige kostenpflichtig wurden schien diese Erkenntnis dann auch mal im Gesundheitsministerium angekommen zu sein und man überlegt, ob man nicht wieder kostenlose Tests für alle macht.
Gleizeitig wurden verhältnismäßig wenig Mittel zur Erforschung von Behandlungen von Covid ausgegeben. Ein Medikament das nur gezielt, bei vorliegen einer Erkrankung eingesetzt wird, hat auf die Gesamtbevölkerung gemessen weniger Nebenwirkungen als eine Impfung die mit der Gießkanne an alle verteilt wird.
Als letzte Maßnahme erlebten wir eine massive Aufstockung des rhetorischen Waffenarsenals. "Pandemie der Ungeimpften", "Ungeimpfte sind Schuld an der Überlastung der Krankenhäuser", "Covidioten". Ich persönlich kenne nun keinen Fall in dem die Beleidigung einer Person deren Meinung geändert hätte. Solidarität von einer Personengruppe zu fordern in dem diese diffamiert und an den Pranger gestellt wird hat meines Wissens auch noch nie funktioniert.
Möchte man allerdings in diese Richtung der schuldhaften Überlastung argumentieren muss man zwangsläufig die Frage stellen, ob nicht auch andere Personen die absichtlich oder fahrlässig ihre eigene Gesundheit ruinieren von der Behandlung ausgeschlossen werden sollen, oder diese zumindest selbst bezahlen sollen. Böse gesagt: Wenn man die Lungenkrebsraucher zum Sterben vor die Tür rollt, dann werden auch wieder ein paar Beatmungsgeräte frei.
Das Posting wurde vom Benutzer editiert (19.11.2021 13:32).