Na denn. Wir haben uns also entschieden, zum Versuchslabor für Virusmutationen zu werden. Vielleicht gelingt es uns ja sogar, ein paar Stämme zu züchten die gegen die aufwendig entwickelten Impfstoffe immun sind. Was für ein Kasperletheater.
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Antwort auf Statt Ende des Schreckens in 3 Wochen also nun ein Schrecken ohne Ende von BythMuster.
BythMuster schrieb am 20.01.2021 09:21:
Na denn. Wir haben uns also entschieden, zum Versuchslabor für Virusmutationen zu werden. Vielleicht gelingt es uns ja sogar, ein paar Stämme zu züchten die gegen die aufwendig entwickelten Impfstoffe immun sind. Was für ein Kasperletheater.
Wenn du ein Ende des Schreckens haben willst, dann musst du das Virus akzeptieren und damit leben. Das Virus ist auch mit einem härteren Lockdown nicht auszurotten und und die Mär von der Kontaktnachverfolgung ist schon mehrfach gescheitert. Dafür täte sich auf der anderen Seite ein ganz anderer Schrecken auf, wenn der Zusammenbruch von Produktion, Dienstleistungs- und Lieferketten irgendwann auf die Versorgung und Aufrechterhaltung systemrelevanter Dienste und Versorgung der Bevölkerung durchschlagen.
Mutationen hast du so oder so, die sich zur Not auch einfach irgendwo anders unentdeckt entwickeln und eingeschleppt werden. Auch hier wird ein Lockdown nichts gravierend ändern. Corona reiht sich zukünftig in die saisonale Grippewelle ein und wird dort ganz normal mit schwimmen. Und der Nutzen einer Impfung wird ganz analog zur Influenza ausfallen, so dass dieses Spiel jedes Jahr von vorn beginnt.
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Antwort auf Statt Ende des Schreckens in 3 Wochen also nun ein Schrecken ohne Ende von BythMuster.
Ok, du willst den vollständigen Lockdown "Wuhan-Style", verstehe...
Dir ist aber schon klar, dass das nur funktionieren kann wenn sich Deutschland wie Nordkorea von dem Rest der EU (+ CH) abschirmen würde, oder? Und die Vorstellung, dass die gesamte EU bei so einem Experiment mitziehen würde ist zumindest... fraglich.
Nehmen wir mal an, dass man es innerhalb von 3 - 6 Wochen schaffen würde auf wirklich null Fälle zu kommen, so müssten doch für Jahre strengste Quarantäneregeln beim Grenzübertritt beachtet werden, bei einem Land das extrem viele "grüne" Grenzen hat ist sowas (wenn man nicht zu einer Mega-DDR werden möchte) schlicht unmöglich.
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Antwort auf Re: Statt Ende des Schreckens in 3 Wochen also nun ein Schrecken ohne Ende von the_bawbe.
Erstens haben wir genau das beim Frühjahrs-Lockdown gemacht und zweitens ist das schon ein Rennen gegen die Zeit. Entscheidend ist, wann eine sich eine gegen den Impfstoff resistente Mutation ausbreitet. In den nächsten 3-6 Monaten würde uns das auf "Los" zurücksetzen. Ab ca. Sommer wäre die Situation anders - eine Grundimmunität gegen die aktuellen Varianten wäre da, das Tracking funktioniert wieder. Wir hätten eine realistische Chance, Welle 1 einer solchen Mutation gleich zu stoppen, so wie das mit SARS-COV-1 und MERS auch gelungen ist.
Langfristig wird es eh darauf hinauslaufen, dass man nicht nur zur Influenza, sondern auch zur SAR-COV-X Impfung darf. Zumindest wird dieser Virenstamm mit all seinen Strains nie wieder auf eine globale menschliche Population mit Grundimmunität 0 treffen.