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  • Netzweltler

mehr als 1000 Beiträge seit 02.05.2012

Es ist nicht nur das Gaststättengewerbe

Die ganzen kleinen Betriebe - u.a. auch Bäckereien, Metzgereien, Arztpraxen, usw. - gehen immer mehr vor die Hunde. Verdrängt werden sie durch größere Unternehmen, gegen die die Kleineren wegen allg. gesprochen weniger Personal und einer insgesamt besseren Kostenstruktur nicht konkurrieren können.

Volkswirtschaftlich spielen die kleinen Betriebe keine Rolle. Den Politikern ist des deswegen egal, wenn sie verschwinden.

Verbunden ist dies mit Einschränkungen für die Leute: Längere Wege, kleineres Produkt-/Serviceangebot, weniger Arbeitsplätze. Aber Hauptsache billig.
Daß das aber langfristig zu immer mehr Konzentration wirtschaftlicher Macht bei immer weniger Leuten führt, will keiner sehen.
Verbunden ist dies auch immer mehr mit Niedriglohnjobs und verdeckter Arbeitslosigkeit. Nicht umsonst gehen auch immer mehr Fachkräfte ins Ausland, die in Deutschland entgegen den Behauptungen der Unternehmen nicht gut behandelt werden.

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  • Avatar von Quantium40
    • Quantium40

    mehr als 1000 Beiträge seit 12.02.2009

    Antwort auf Es ist nicht nur das Gaststättengewerbe von Netzweltler.

    Netzweltler schrieb am 24.12.2023 01:34:

    Volkswirtschaftlich spielen die kleinen Betriebe keine Rolle. Den Politikern ist des deswegen egal, wenn sie verschwinden.

    Circa 6 von 7 Unternehmen in Deutschland haben weniger als 10 Mitarbeiter und bis zu 2 Millionen Euro Jahresumsatz. Dabei arbeitet in etwa jeder sechste Beschäftigte in einem solchen Kleinstunternehmen .
    Letzteres ist zwar nur etwa die Hälfte des Personals, dass sich in Großunternehmen insgesamt findet, aber doch volkswirtschaftlich durchaus relevant.

    Nicht so relevant sind Kleinstunternehmen allerdings im Bereich von Versorgungspöstchen und Parteitagsfinanzierung sowie vergleichbaren Formen legalisierter Korruption.

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  • Avatar von Rkahr
    • Rkahr

    mehr als 1000 Beiträge seit 25.04.2023

    Antwort auf Es ist nicht nur das Gaststättengewerbe von Netzweltler.

    Das geht ganz einfach:

    Einfach jedes einzelne mal wenn so eine geplante Misswirtschaftungslage entsteht Verfassungsklage wegen ungerechtfertigter diskriminierung drauf. und Sonderberechtigungsschein für alle Stammkunden dass sie jetzt von allen Ökosachen ausgenommen werden.

    Wenn ich neben mir einen endguten Bäcker hab, und ich fahr lieber 6 Kilometer zum Event bäcker? Ja, dann ist es mir zuzumuten, dass ich den Hintern hochbekomme, aus dem Haus gehe, und die 2 Minuten zum Bäcker laufe. Wenn jetzt der nächste Bäcker zugemacht hat, wegen Coronamaßnahmen, un ich jetzt 16 Kilometer mit dem Lastenrad fahren soll? Dann ist das eine ungerechtfertigte Belatung, und man sollte doch bitte wenigstens die Tankstelle offenhalten.

    Und wenn dann so ein Hämisch grisendes Männlein mich dazu auffordert, dass ich doch bitte jetzt einen Elektroschlitten für 40.000 € kaufen soll? dann lauf ich halt, weil ich jetzt doch mein Brot will, aber die Ladestation hat dann halt mal an Kaugummi so tief in der Steckdose dass man die reparieren muss.... oder mal ne Nadel in das Zuleitungskabel.....

    Die Taktiken sind ja bekannt, die wurden ja als gewaltlos beschrieben, die sind ja nicht wirklich straffällig..... Kann man schon mal machen....

    Und wenns dann ans aufarbeiten geht, kann ich mir schon vorstellen, dass man da einige sympathisanten auf dem Dorf hat, die leute die sich auch darüber aufregen, dass so ein Dorfgeschäft jetzt weg ist.

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    • unbekannter Benutzer

    mehr als 1000 Beiträge seit 05.06.2020

    Antwort auf Es ist nicht nur das Gaststättengewerbe von Netzweltler.

    Netzweltler schrieb am 24.12.2023 01:34:

    Die ganzen kleinen Betriebe - u.a. auch Bäckereien, Metzgereien, Arztpraxen, usw. - gehen immer mehr vor die Hunde. Verdrängt werden sie durch größere Unternehmen, gegen die die Kleineren wegen allg. gesprochen weniger Personal und einer insgesamt besseren Kostenstruktur nicht konkurrieren können.

    Volkswirtschaftlich spielen die kleinen Betriebe keine Rolle. Den Politikern ist des deswegen egal, wenn sie verschwinden.

    Verbunden ist dies mit Einschränkungen für die Leute: Längere Wege, kleineres Produkt-/Serviceangebot, weniger Arbeitsplätze. Aber Hauptsache billig.
    Daß das aber langfristig zu immer mehr Konzentration wirtschaftlicher Macht bei immer weniger Leuten führt, will keiner sehen.
    Verbunden ist dies auch immer mehr mit Niedriglohnjobs und verdeckter Arbeitslosigkeit. Nicht umsonst gehen auch immer mehr Fachkräfte ins Ausland, die in Deutschland entgegen den Behauptungen der Unternehmen nicht gut behandelt werden.

    Volkswirtschaftlich spielen die kleinen Betriebe keine Rolle, glaubten auch die Machthaber der DDR. https://de.wikipedia.org/wiki/Enteignung_in_der_DDR_1972
    Keine 20 Jahre später haben sie die Erfolge gesehen. Und genau auf diesem Weg sind sie wieder, die Vertreter der Einheitsfront. Nur diesmal wird es schneller gehen und es werden weder die Brüder, noch die Schwestern helfen.

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  • Avatar von Ackerwertzahl 100
    • Ackerwertzahl 100

    mehr als 1000 Beiträge seit 20.11.2022

    Antwort auf Re: Es ist nicht nur das Gaststättengewerbe von .

    An die Enteignungswelle von 1972 habe ich auch gleich gedacht. Hier werden die gleichen Fehler gemacht. Und auch hier wird der Bote der schlechten Nachricht geköpft.

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  • Avatar von Stasi
    • Stasi

    mehr als 1000 Beiträge seit 01.10.2003

    Antwort auf Re: Es ist nicht nur das Gaststättengewerbe von Quantium40.

    Nicht so relevant sind Kleinstunternehmen allerdings im Bereich von Versorgungspöstchen und Parteitagsfinanzierung

    aber bei der Versorgung vom Parteitag sieht es schon anders aus und wenn's keine Catering-Schnittchen gibt, isses dann auch wieder nicht recht, die liefert schließlich nicht Bayer oder Südmilch (Schnittchen von Bayer würde ich sowieso mit Skepsis begegnen)

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