Zirkon schrieb am 10.09.2021 15:16:
wrmulf schrieb am 10.09.2021 15:03:
Zirkon schrieb am 10.09.2021 11:57:
Jetzt kommen gleich die "Studien" aus den Löchern gekrochen, die von massenhaften Totgeburten nach einer Impfung schwadronieren (im ersten Schwangerschaftsdrittel ohne die Zahl mit den Totgeburten bei Nichtgeimpften im ersten Schwangerschaftsdrittel zu vergleichen).
Und du hast diesen Vergleich gemacht? Teilst du uns deine Ergebnisse mit?
Laut dem Dokument von Wasnu empfiehlt die StiIKo die Impfung erst ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel. Warum denn so spät, wenn es gar keinen Unterschied gibt?
Glaube du hast nicht verstanden was ich sagen wollte.
Spontane Schwangerschaftsabbrüche im ersten Drittel sind völlig normal und kommen häufig vor, oft wissen die Frauen nicht mal dass sie schwanger waren.
Deshalb sagt man ja auch, man ist erst nach dem ersten Drittel "richtig schwanger".
Vorher macht die Impfung (zum Schutz des Kindes) deshalb auch keinen Sinn. bzw. es ist keine Aussage möglich, was denn jetzt der Grund für einen Abgang war.
Wir befinden uns im Monat 9 oder bestenfalls 10 seit es überhaupt Impfungen gibt. Wenn ich in der Schule aufgepasst habe, dann ist das in etwa die Dauer einer Schwangerschaft. Das vorweg.
Meine Neugier mit den Studien hast du trotzdem geweckt und ich habe das hier gefunden:
https://report24.news/cdc-schock-studie-818-prozent-fehlgeburten-bei-frueh-geimpften-schwangeren/
Welcher sich auf diese Studie beruft:
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/nejmoa2104983
Die Studie glänzt mit Weglassungen, daher muss der Artikel spekulieren. 700 Frauen von 827 wurden erst im dritten Drittel geimpft, somit 127 davor. Im ersten Schwangerschaftsdrittel gab es 96 Abbrüche, wenn also alle 127 im 1. Drittel geimpft worden wären, dann entspräche das 75%. Wenn welche davon im 2. Drittel geimpft wurden, verschlechtert sich der Wert entsprechend (wird größer).
Der Erwartungswert wäre 12-26% Abbrüche.
200-400% mehr Abbrüche, als ohne Impfung zu erwarten wäre, wäre statistisch durchaus signifikant. Man müsste das natürlich den Zahlen gegenüberstellen, wie viele Abbrüche es bei Corona-Infektionen gibt, um das Risiko präzise einzuordnen. Nicht impfen und nicht krank werden ist aber vermutlich in allen Fällen die sicherste Variante.
Ist Schwangerschaft aus Covid-Sicht eigentlich ein Risikofaktor? Oder ist Covid ein besonderes Risiko für Schwangere (z.B. größer, als wenn sie nicht schwanger wären)? Wenn ja, für wen? Im Zweifelsfall ist das Leben der werdenden Mutter höher zu bewerten, als das der Frucht.