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  • Naturzucker

mehr als 1000 Beiträge seit 06.03.2012

wieso die Medien mehrheitlich parteiisch berichten, wurde 99x erklärt

Wir werden diese Frage nicht klären, weil sie auch die Wissenschaft nach wie vor nicht geklärt hat, aber wir werden der Frage nachgehen, wie es sein kann, dass Medien – die sich als Inbegriff der vierten Gewalt, also in einer machtkritischen Wächterfunktion sehen – sich für eine der beiden Theorien entschieden haben und diese lange als absolute Wahrheit verkündeten?

Die Frage, wieso die Medien mehrheitlich tendenziell parteiisch berichten, wurde bereits 99x erklärt. Wer das 99x weder gelesen noch begriffen hat, der wird es beim hundersten Mal auch nicht lesen oder begreifen.

Journalisten sind in ihrer Arbeit in die Strukturen der Machtelite eingebunden. Wirklich frei sind dort nur diejenigen, die aufgrund einer eigenen Struktur wie Werbeeinhahmen auf der eigenen Webseite, durch direkte Unterstützer oder andere Einkommen wie Renten oder den Verkauf von Büchern wirtschaftlich so unabhängig sind, dass sie sich eine von Mainstream abweichende Meinung oder gar eine völlig diametrale Position leisten können. Und selbst dann drohen immer noch gesellschaftliche Ächtung, Ausgrenzung, Schmutzkampagnen und Nachstellungen bis ins Privatleben.

Die Kernfrage lautet hier, wieso sich die Medien so schnell auf die Zoonose-These festgelegt und die Labor-These in gewohnter Manier bekämpft haben.

Mögliche Gründe sind

- wirtschaftliche Interessen: Konzerne wollen sich nicht die Forschung an den Viren verbieten lassen. Sollte sich die Labor-These bestätigen, dann gäbe es unweigerlich hierüber eine Diskussion, die wahrscheinlich in einer weltweiten Ächtung dieser Forschung münden würde

- militärische Interessen: Der Einsatz von Viren als Kampfmittel ist zu verlockend und hat Tradition. Einige Ureinwohner Amerikas wurden ja mit absichtlich eingeschleppten Pockenviren gemeuchelt, das ist schon ein paar hundert Jahre her. Auch dies könnte ein Grund sein, dass man keine öffentliche Debatte über die Forschung mit Viren haben möchte.

- Gesichtsverlust: China hat einfundamentales Interesse daran, nicht am Pranger zu stehen. Und es hat durch seine Verpflechtungen in die globale Wirtschaft die übrigen Länder so in der Hand, dass es genügend Druck ausüben kann

- finanzielle Interessen: allen an der Forschung beteiligten Staaten und deren Institutionen sähen sich Schadenersatzforderungen in Billionenhöhe konfrontiert, wenn sich die Laborthese bestätigen würde

- Kampfmoral: möglicherweise wäre bei Bekanntwerden eines Laborunfalls die Moral und der Wille der Bevölkerung geschwächt worden, jede noch so offenkundig unsinnige Maßnahme und jeden noch so unbegründeten Paradigmemwechsel in der Pandemie einfach so klaglos mitzumachen. Wahrscheinlich wäre der Durchhaltewille mancher Bürger viel früher erschöpft gewesen. Und dies galt es mit allen Mitteln zu verhindern

All diese Hypothesen sind kein Beleg für die eine oder andere These. Aber es liegt nahe, wieso die Laborthese von Anfang an durch die Medien ausgeschlossen werden musste. Selbst, wenn sich die Wissenschaft bis heute keine fundierten Erkenntnisse hat. Und, falls es tatsächlich ein Laborunfall war, vermutlich auch nie haben wird. Weil China genügend Zeit hatte, alle Spuren zu vernichten und Mitwisser zum Schweigen zu bringen. Wenn sie aus persönlichem Interesse sowiso nicht bereit sind, den Mund aufzumachen.

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    Re: Ergänzung

    Antwort auf wieso die Medien mehrheitlich parteiisch berichten, wurde 99x erklärt von Naturzucker.

    Naturzucker schrieb am 06.03.2022 13:29:

    Journalisten sind in ihrer Arbeit in die Strukturen der Machtelite eingebunden. Wirklich frei sind dort nur diejenigen, die aufgrund einer eigenen Struktur wie Werbeeinhahmen auf der eigenen Webseite, durch direkte Unterstützer oder andere Einkommen wie Renten oder den Verkauf von Büchern wirtschaftlich so unabhängig sind, dass sie sich eine von Mainstream abweichende Meinung oder gar eine völlig diametrale Position leisten können. Und selbst dann drohen immer noch gesellschaftliche Ächtung, Ausgrenzung, Schmutzkampagnen und Nachstellungen bis ins Privatleben.

    Ein Autor eines Buchs über Journalismus hat darüber hinaus einmal geschrieben, dass Journalisten dazu neigen, ihre eigene Weltanschauung zur Sache der Allgemeinheit zu machen.

    Sie versuchen erst gar nicht, Hintergründe ergebnisoffen zu recherchieren oder neutral die Konsumenten ihrer Nachrichten zu informieren, so dass diese im Stande sind, sich sebst eine Meinung zu bilden.

    Sie versuchen ständig, im Rahmen des ihnen selbst zugestandenen Meinungskorridors ihre Sicht der Dinge unters Volk zu bringen und dieses zu belehren und in ihrem Sinne zu erziehen.

    Ein prominentes Beispiel dafür ist Gendern, die Verhunzung unserer Sprache. Obwohl die Mehrheit der Deutschen dies ablehnt, lassen sich die Journalisten nicht beirren, uns täglich mit ihren Wortneuschöpfungen zu beglücken.

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